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Full text: 26, 1898

für Dampfer durch den Südkanul (Barra Grande) 
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Von diesem Schnittpunkt peilt der Leuchtthurm von Santa Martha N 2° 0. 
Man steuert nun ONO und folgt der Leitmarke über .die Barre, bis man die 
Thürme von Belem und Cacilhas sich ‚nähern ‘ sieht, und läufs dann‘ in den 
Mündungskanal, indem man die Thürme eben offen, und nach dem Passiren von 
Belem auf Cacilhas zuhält. 
Bei Nacht gelten dieselben Anweisungen wie oben, nur dafs man anstatt 
der Leitmarke der drei Baken, der Linie: das rothe feste Feuer von Caxias 
ip Eins mit dem rothen festen Feuer von Porto Covo in N 63,5° O0 folgt, bis 
man das weifse feste Feuer von Cacilhas sieht. Sobald man dies in Sicht hat, 
dreht man nach St. B. und hält beim Weitergehen im Kanal das Feuer eben an 
St. B. und das rothe- feste Feuer von Belem frei an B. B.;. nach Passiren von 
Belem steuert man auf Cacilhas zu. 
Yon Süden kommend: 
Man passirt Kap Espichel in etwa 2 Sm Abstand, sobald man es S783° O0 
peilt, setzt man Kurs auf den Leuchtthurm auf Kap Roca (viereckig weils, 
weißes Funkelfeuer) N9° W oder auf Guia (sechseckig weifs, weifßses festes 
Feuer) N 10° W. Diesem Kurs folgt man bis zur Leitmarke über die Barre. 
Passirt man ganz dicht bei Kap Espichel, so steuert man N 10° W auf 
den Leuchtthurm von Guia zu, bis man die Kirche von San Domingos de Rana 
in Eins mit dem Fort Jonqueiro hat. Dann folgt man dieser Linie bis in die 
Leitmarke der Barre. (Nur von Ortskundigen zu benutzen.) 
Ortskundige steuern, nachdem Kap Espichel in S73° O0 2 Sm ab gepeilt 
ist, auf die Vigia de Paredes zu Nord oder N 2° O, bis sie in die Leitmarke der 
Barre kommen. Sie passiren hierbei die Südbank ziemlich dicht. 
Bei Nacht, wie bei Tage im ersten Absatz angegeben. (Das Feuer vom 
Kap Roca ist ein weifses Funkelfeuer, das von. Guia ein weifses festes.) 
Yon Westen oder aus See kommend: 
Bei Tage. Sobald man die Mündung des Tejo durch die Serra de 
Cintra und die Kaps Roca und Espichel erkannt hat, sucht man den Thurm 
Bugio auszumachen und steuert auf ihn zu bis man die Thürme von Kap Roca 
und Guia N7,5° W in Eins hat. Diese Linie darf man nach Osten nur dann 
überschreiten, wenn man die drei weißs und roth gestreiften Baken der Leit- 
marke in Eins hat, anderenfalls muß man der Deckpeilung Roca und Guia folgen, 
bis man in der Leitmarke ist. . 
Ortskundige steuern direkt auf die Barre zu und suchen in den Schmnitt- 
punkt der Deckpeilungen: 
Leuchtthürme von Kap Roca und Guia in Eins N 7,5° W, 
Palast von Ajuda in Eins mit Thurm von Bugio N 76° O 
zu kommen, von wo sie dann der Leitmarke für die Barre folgen. 
Bei Nacht steuert man auf das weifse feste Feuer von Bugio, bis man 
das weifse Funkelfeuer von Kap Roca und das weifse feste Feuer von Guia 
N75°W in Eins hat. Dieser Linie folgt man, nachdem man durch Peilung 
festgestellt hat, ob man sich nördlich oder südlich von der Leitmarke der Barre 
befindet, bis man die rothen Feuer yon Caxias und Porto Covo in Eins in N 63,5°0 
hat, und läuft dann ein, wie vorher beschrieben. 
_ Passiren der Barre olıne Leitmarken, Es kommt, häufig vor, dafs die 
hochgelegenen Leitmarken der Barre nicht sichtbar sind, in diesem Fall steuere 
man so, dafs man den Leuchtthurm von Guia in N 17° O peilt. in etwa 8 Sm 
Abstand vom der Nordküste; von dort wird man folgende Peilungen- aus- 
machen können: ; 
Leuchtthurm S. Juliäo N 58°0 5° 22. 
„ ..von Bugio N68°0 ; Di 
x von Espichel S 34° 0... SA 
In den Schnittpunkt dieser 3 Peilungen . trifft genau die‘ Leitmarke-der 
Barre, der man: mit dem_ Kurs N 645° O folgt... ..... 
Ann. d. Hyäar, etc! 1598, Heft IV,
	        
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