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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 26 (1898)

Aus den Fragebogen der Dentschen Seewärte, betreffend Häfen. 
An 
ad” 
Santa Cruz auf Teneriffa (Kanarische Inseln). 
„Africa Pilot“, p. I, 1890, Suppl. 1896 — B. VI, 8 —. 
Kaiserlich dentscher Konsul Jaacks, Santa Cruz de Teneriffa. Juni 1898. 
„Buenos Aires“, Kapt. F. Bode, H. S. A. D. G. Februar 1898 
„Babitonga“, „ H. Köhler, ; Dezember 1897 
„Rio“, W. Schweer, Febrnar 1893 
„Säo Paulo“, A. Siepermann, 
Dorto Alegre*, A. Barrelet, 
Jesterro“, - T, Schütterow, 
’ernambuco“, I. Böge, 
Wontevideo“, ‚. Poschmann, 
Amazonas“, A. Simonsen, 
Maceio“, 3. Paetzelt, 
‚Belgrano“, . Schreiner, 
‚Asuncion“, -, Bruhn, # » 
‚Gretchen Bohlen“, Bruno Haken, Woermann-Linie März 
„Tucuman“, 'T, Hannsen, H.S. A. D. 6. April 
„San Nicolas“, ‚Langerhansz, % Mai 
„Guahyba“, M Ohlerich, » März 
„ „Corrientes“, „ x. Meyer, » August 
Ein Bericht „St. Vincent und Teneriffa“ von Kapt. Hävecker, D. „Cintra“ der H. S. A. D.G. 
April 1898. 
Landmarken. Der Pico di Teyde ist eine der vorzüglichsten Land- 
marken und bei klarem Wetter 120 bis 150 Sm weit sichtbar. 
Der Berg Rasca bildet von Süden her eine sehr gute Marke, er ist 
kegelförmig, von dunkler ins Röthliche übergehender Färbung und. erscheint in 
etwa 20 Sm Abstand als eine kleine abliegende Insel, in Form eines riesigen 
Maulwurfshügels. 
Von Norden kommend hat man auf die Salvage-Inseln zu achten. 
Santa Cruz liegt in einer Einbuchtung des hohen Landes, welche sehr 
gut auszumachen ist, seine weilsen Häuser und der viereckige stumpfe Thurm 
sind weithin bis 20 Sm zu sehen, nachts bis Mitternacht die elektrische Strafsen- 
beleuchtung, welche man eher ausmacht. als das weifse Hafen- und das rothe 
Molenfeuer. 
Feuer. Das Feuer bei der Spitze Anaga (Roque Bermejo) ist bei 
klarem Wetter bis 35 Sm weit sichtbar. 
Auf der Spitze Rasca ist ein weifses Blinkfeuer, alle 30 Sekunden ein 
Blink, angezündet. Es brennt 22,5 m über der Meeresfläche in.einem hellgrauen 
Thurm mit grüner Laterne, die Wärterwohnung ; 
ist ein viereckiges hellgraues Haus mit einigen 
Fenstern und plattem Dach, es steht nahe der 
Landspitze, wie nebenstehende, von Kapitän 
J. Schreiner aufgenommene Zeichnung zeigt, 
Das weifse Hafenfeuer ist daran zu 
erkennen, dafs es niedriger liegt als die elektrischen Lichter‘ der Stadt, das 
rothe Molenfeuer ist auf 5 Sm Abstand nicht auszumachen. ; 
Die Ansteuerung (S. 123 a. a. O.) bietet für gewöhnlich keine Schwierig- 
keiten, da die Ostküste der Insel rein ist, doch nähere man sich nachts, wenn 
es nicht sehr. klar ist, nicht zu sehr der Küste, da der unter Land liegende 
Dunst dieselbe manchmal verschleiert, man steuere in 2 bis 3 Sm Abstand längs 
der Küste. 
Von Süden her kommende Schiffe haben beim Ansteuern . von Teneriffa 
mit einer stark nach West setzenden Strömung zu rechnen, längs der Ostküste 
setzt südwestliche Strömung, deren Richtung und Stärke von Wind be- 
einflußst wird. 
Bei dickem Wetter, wie es zeitweilig, vorzugsweise im Februar, und 
besonders stark im Jahre 1898’) auftritt, ist die Navigirung sehr schwierig, man 
mufs dann das Loth fleifsig gebrauchen, um die Bank anzulothen, und, da dieselbe 
nur 1 bis 2 Sm von der Küste entfernt ist, sehr vorsichtig sein. Kapt. Bode, 
der im Februar 1898 in dem dichten Wüstennebel von den Kap Verdeschen 
1) Siehe diese Annalen 1898, Seite 246.
	        
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