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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 26 (1898)

Dinklage: Vom Indischen Ozean nach Japan zur Zeit der Nordostmonsuns, 
405 
Häufigkeitsverhältnifs zwischen nordwestlichen und nordöstlichen Winden in 
den Gewässern südlich von Japan in den. Monaten Oktober bis April. 
Monat 
Oktober .'. 
November, . 
Dezember. . - 
Januar ... 
Februar. . . 
März .... 
April... 0. 
Wind aus 
NNW bis W 
NNE bis E 
NNW bis W 
NNE bis E 
NNW bis W. 
NNE bis E ‘| 
NNW bis W 
NNE bis E 
NNW bis W 
NNE bis E 
NNW bis W | 
NNE bis E' 
NNW bis W 
NNE bis E 
30° — 25° N-Br 
130°—135° O|135°—140° 01125°—130° Ol130°—135° 0'135°—140° 0 
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9 
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Die Strömung unter der Küste ‚von Chile. 
Aus dem meteorologischen Journal der Bark-. „Capella“, Kapt. W. HOFFMANN. 
Von Shields kommend, peilten wir am.2. April 1893 um 8 Uhr morgens 
den Feuerthurm auf der Insel vor dem Hafen von Iquique mw. N0z0%40, : und 
um 12 Uhr mittags standen wir auf 20° 5‘ S-Br und .70° 14‘ W-Ly, etwa 8.Sm 
südsüdwestlich von Iquique. Bei einer fast bis zur Windstille abgeflauten 
südlichen Briese waren eine südliche Dünung. und ein starker nördlicher Strom 
vorhanden, weshalb es uns nicht möglich war, das Schiff, trotz des Bugsirens 
mit drei Booten, zu steuern, und wir Gefahr liefen, da kein Ankergrund zu er= 
reichen war, bei dem Hafen vorbei. zu treiben. Um 2 Uhr nachmittags kam 
etwas Briese aus SSO durch. Der Schleppdampfer „Bessie“ . verlangte. 100 &, 
um uns in den Hafen zu schleppen, auf.welcbe unerhörte Forderung ich jedoch 
nicht eingehen konnte. Als das Schiff so weit nordwärts vertrieben war, dafs, 
es sich dwars von Iquique befand, kam ich mit einem anderen kleineren Dampfer 
darin überein, daß er uns für 10 £ einschleppen sollte. Doch ‚kaum hatte 
dieser mit dem Schleppen begonnen, als seine Schraube brach, er manövrir- 
anfähig wurde und nun von dem Dampfer „Bessie“ eingeschleppt werden mulste, 
Letzterer ‚erbot sich bei seiner Rückkehr. auf eine nochmalige Anfrage meiner- 
seits, unser Schiff für 50 Z einzuschleppen. Da mir diese Forderung noch zu 
hoch war, lehnte ich sie ebenfalls ab und legte dann das Schiff mit B. B.-Halsen 
seewärts. Um 8 Uhr abends peilte das Feuer von Iquique in einem Abstande 
von .12 Sm 050. Der Wind frischte und raumte um diese Zeit etwas auf, wo- 
durch es möglich wurde, das Feuer von Iquique gegen 10 Uhr in die Peilung 
Ost zu bringen. Um 12 Uhr nachts peilte der Berg Carasco aus einer Entfernung 
von 15 Sm von der Küste 0%4S, während das Feuer: von Iquique , mittlerweile 
aus Sicht gegangen war: Um 4 Uhr morgens den 3. April wurde: gewendet 
and von da an wieder dem Lande zugesegelt, während der Wind allmählich 
südlich holte. Um 8 Uhr morgens peilte der Berg Carasco 050%40, und der 
Abstand von der Küste betrug 12 Sm, Wir segelten mit scharf angebrafsten 
Rasen, um nichts zu vergeben, und -da bald mehr Wind durchkam, .‚glückte es
	        
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