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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 26 (1898)

Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Oktober 1898. 
von Süden anlaufen, dienen die Dampfer von sieben englischen und zwei fran- 
zösischen Linien dem Postverkehr. Der Flufßs wird nicht durch regelmäßige 
Linien befahren. 
Telegraphenverbindung durch die Linie der Beira Railway Co. ld. nach 
der Kap-Kolonie über Umtali und Salisbury, wohin auch die Eisenbahn führt. 
Allgemeines, Beira hatte am 31. Dezember 1897 nach der Zählung 
4055 Einwohner, davon 979 Europäer, unter diesen 46 deutsche. Zwei englische 
Bankhäunser sind am Orte vertreten. Ein Krankenhaus, Hospital da Rainha 
D. Amelia, ist vorhanden. Desertionen von Schiffslenten kommen häufig vor. 
Während der Monate Dezember bis Februar und manchmal auch März, der 
Regenzeit, kommen häufig Malaria-Erkrankungen vor. 
Das deutsche Vice-Konsulat liegt in der Rua Cons. Castilho. 
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Ankerplätze (Taifunhäfen) in der Subig-Bucht (Bai von Manila). 
„Eastern Archipelago“ p. I, 1890 — B, X, 16 —, S. 51. 
S. M. S. „Irene“ hat im Juli 1898 in der Subig- Bucht zur Bestimmung 
eines sicheren Taifunhafens drei Ankerplätze aufgesucht, über deren Be- 
schaffenheit folgende Erfahrungen gemacht sind: 
1. Der Aukerplatz nördlich von Isla Grande bietet sicheren und guten 
Schutz gegen alle südlichen Winde bei einer Wassertiefe von 40m. ÖGrund 
grauer Schlick. Entfernung von der Insel etwa 600 m. 
Die Wassertiefe beträgt bis auf 200 m vom Strande an der ganzen Nord- 
seite der Insel 40 m, steigt dann bis auf 80m vom Strande auf 9m und dann 
steil ansteigend auf 3,5 m. 
2. Der Olongapö-Hafen ist nach Aussage eines in Isla Grande befindlichen 
älteren spanischen Seeoffiziers ein absolut sicherer Taifunhafen für drei bis vier 
gröfsere Schiffe. 
Der innere Theil desselben ist gegen alle Winde geschützt und hat bei 
einer Wassertiefe von 26 bis 12 m als Grund weichen grauen Schlick. 
Der Theil des Hafens aufserhalb des Kaimanns-Grundes, welcher jetzt 
noch durch eine weiße Steinbake gekennzeichnet ist, während alle übrigen See- 
zeichen weggenommen sind, ist gegen Südwestwinde nicht ganz geschützt, soll 
jedoch einen guten Taifun-Ankerplatz abgeben. 
3. Der Ankerplatz vor Subig ist gegen Südwinde offen, bietet aber in- 
folge der geringen Weite der Bucht und der vorliegenden Insel Isla Grande 
bedeutend besseren Schutz als Mariveles-Bucht. 
Nach Aussage des vorgenannten spanischen Seeoffiziers soll man auf allen 
diesen Plätzen sicher liegen, jedoch soll das Einlaufen in die Subig-Bucht schon 
bei den Anzeichen eines Taifuns fast ausgeschlossen sein, da beide Einfahrten 
durch dicke Regen- bezw. Dunkelwolken vollständig verdeckt sein sollen, 
Als Bestätigung dieses letzten Theiles der Aussage wurde beobachtet, dafs 
während des Aufenthaltes nördlich von Isla Grande während verhältnifsmäfsig 
leichten Regens trotz der Höhe und Nähe des Landes dasselbe von Dunstwolken 
vollständig verdeckt war. 
Vom Indischen Ozean nach Japan zur Zeit des Nordostmonsuns.”) 
Von L. E. DINKLAGE, Abtheilungsvorsteher der Deutschen Seewarte, 
Bei den Segelschiffsführern, welche eine Reise von Europa oder der Ostküste 
von Nordamerika nach Japan zu machen haben und in die ostasiatischen Gewässer 
zur Zeit des Nordostmonsuns gelangen, der die Fahrt auf dem kürzesten Wege durch 
a 
Siehe auch diese Annalen Seite 254 und 299 ff.
	        
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