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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Oktober 1898.
St. Thomas (Dänisch Westindien).
„West India Pilot“, Vol. IL, 1887 — B VII, 3 —, Rev. Suppl. 1894,
Kaiserlich deutscher Konsul St. Thomas, z. Z. L. Sonderhoff, Mai 1898.
D. „Calabria“, Kapt. Knuth, H, A. P. A. G. Januar 1898.
„Flandria“, „ W. v. Döhren, März 1898,
„Constantia“, „ August Theodor Röhrden, * Februar 1898,
„Franecia“, „A. v. Schrötter, 5 bis Mai 1898,
„Marcomannia“, „ W. Jansen, März 1598.
Segel-Anweisung für Westindien der Hamburg— Amerika-Linie,
Ansteuerung, Von Osten kommend, steuert man die Insel Sombrero
an, setzt von hier den Kurs so, dafs man Virgin Gorda auf etwa 12 Sm Ab-
stand passirt, und dann auf Frenchmans Kap, eine kleine 63 m (195°) hohe
runde insel. Man wird dann nach den Peilungen von Möhlenfels-Feuerthurm,
der Insel Buck und der Signalstation Cowell auf die Einfahrt zusteuern
können.
Landmarken. Von Osten Frenchmans Kap und die Insel Buck,
von Süden Möhlenfels-Feuerthurm und Rupert Rocks; auf frühzeitiges
Sichten des letzteren bei Nacht ist nicht ganz sicher zu rechnen, man sieht
namentlich bei bewegter See oft den schwarzen Streifen des Felsens unmittelbar
über dem Wasser eher als den oberen weißgekalkten Theil. (Ann. 1886, S. 354.)
Von Westen kommend, hat man Sail Rock und die Insel Salva. Die Signal-
station auf der Batterie Cowell ist auch bei Nacht zu erkennen. Die Br.
Adm. Karten No. 2452 und 2183 — Tit. VII, 279 und 283 — haben gute Ver-
tonungen für die Ansteuerung von St. Thomas.
Schiffssignale, Jedes auf den Hafen zusteuernde Schiff wird von der
Signalstation auf der Batterie Cowell, an der Westseite der Hafeneinfahrt, dem
Hafenmeisteramt gemeldet, worauf der Lootse herausgeht, um das Schiff in den
Hafen zu bringen. Die Signale werden mit schwarzen Bällen gegeben und vom
Fort durch Semaphor beantwortet,
Lootsenwesen (S. 167 a. a. O.). Der Lootsendienst wird durch den
Hafenmeister und zwei Lootsen versehen; diese sind durchaus zuverlässig, sie
kommen eben außerhalb des Hafens an Bord und gehen auch hier von Bord.
Die Lootsenboote sind gigartige Ruderboote mit Segeleinrichtung; sie führen
bei Tag am Heck die dänische Kriegsflagge, im Segel ein P., bei Nacht führen
sie eine weiße Laterne und zeigen als Antwort Flackerfeuer, Lootsenzwang
besteht nicht, doch empfiehlt sich die Annahme eines Lootsen wegen Wahl des
Ankerplatzes (Ann. 1886, S. 354).
Lootsentaxe. !)
Segelschiffe
Einlaufend
| Von
| Sonnen-
auf- bis
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Von
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Fuß !
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14—16
16—18 |
18—920
20—22
22--24
über 24
3.15
3,.1—83,7
3,7—48
4,3—4,9 |
49—55 +
55—6,1
6.1—6,7
6,7—7,8
„eo
2,00
3,00
4,00
5,00
6,00
7,00
8,00
10,00
16.00
3,00
4,50
6,00
7,50 |
9,00 |
10,50
12,00
15,00
24.00
Auslaufend
Von von
Sonnen- Ss
auf- bis Sonnen:
„Unter ‚Unter- bis
| Aufgang
gang Ss
m
2,00
2,00
3,00
3,50
4,00
5,00
6,00
7,00
160.00
3,00
3,00
4,00
5,00
6,00
7,00
8,00
10,00
15.00
Dampfschiffe
Ein- und auslaufend
Kriegsschiffe, regel-
mäfsig Lootsen
nehmende Linien, zu
eintägigem Aufent-
halt, oder für Ordre
bei Tag ; bei Nach!
* *
Andere
bei Tag ıbei Nacht
$ ol SS
4,00
6.00
6.00
8.00
12,00
18,00
5,00
8,00
8.00
8,00
12.00
12,00
18,00
24.00
12,00
16.00
16,00
20.00
24,00
392.00
Alle Preisangaben verstehen sich in Dollar Gold.