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Volltext: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 26 (1898)

König: Windverhältnisse auf der Segelroute von der Linie bis Kap Horn. 371 
Demnach herrscht namentlich im Südsommer die Nordostrichtung vor; im 
Sommer und Frühling sind die NNE auch stark vertreten. Summirt man nach 
Jahreszeiten alle Richtungen des Nordost- und die des Südostquadranten für 
sich, indem ınan die Werthe der Hauptrichtungen Nord und Süd nur je zur 
Hälfte in Rechnung stellt, die Richtung Ost aber auf beide Gruppen gleichmäfsig 
vertheilt, so findet man: . 
Sommer Winter Herbst Frühling 
Nordostquadrant 174 105 107 118 
Südostquadrant 63 93 101 94 
Es walten demnach die Winde aus dem Nordostquadranten namentlich im 
Sommer und auch schon im Frühling vor, während sich in den beiden übrigen Jahres- 
zeiten die betreffenden Richtungen einigermafsen die Wage halten. Die Winde 
mit westlicher Komponente treten noch stark in den Hintergrund, wennschon 
sich ihre Position gegen die vorhin betrachtete Breitenzone verbessert hat. Die 
mittlere Windstärke beträgt 3,5 B, ein Maximum von 3,7 im Frühling, ein 
Minimum von 3;1 im Herbst. Dem Winter und Frühling sind Stillen bis zu 5% 
(im Mai und Juni) eigen. ; 
In dem folgenden Zehngradfeld 25— 35° S, 40 — 50° W herrschen ver- 
änderliche schwache Winde; ihre mittlere Stärke beträgt im Sommer und Herbst 
3,9, im Frühling 4,1, und das Maximum mit 4,5 fällt auf den Winter. Kalmen 
bis zu 10%, im Januar und August, sonst weniger. Theilt man dies Feld nach 
der geographischen Breite in zwei Hälften, so sind die Windverhältnisse in 
Monatsprocenten folgendermafsen gestaltet: 
Tabelle 7. 
95 — 30° 8. 40 — 50° W. 
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Tabelle 8. 
230 — 35° 8. 40 — 50° W. 
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