Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, August 1898.
In 15°S und 35° W. Tagebuch S. 4146. Schiff „Kriemhild“, Kapt.
L. A. Meyer. Am 5. Dezember 1893. Lange, von einander getrennte, gelbe
Wasserstreifen. Wind SSE 2 und Wasserwärme 24,5° C.
In 155°8S und 36° W. Tagebuch S. 4658. Schiff „Poncho“, Kapt.
F. H. C. Wienefeld, Am 1. Februar 1896. Beobachteten gelbe Streifen von
Schmutz auf dem Wasser treibend. Wind E3, Wasserwärme 28° C.
In 16° S und 365° W. Tagebuch S. 3723. Schiff „Freya“, Kapt.
C. Schnieders, Am 12. Januar 1891. Wasser an verschiedenen Stellen von
vothen Stoffen gefärbt. Wind ENE 3, Wasserwärme 24° C.
in 16° 8S und 37° W. Tagebuch D. 3229. Dampfschiff „Paranagua“,
Kapt. H. Hansen. Am 1. Dezember 1896. Es wurde ein mit gelbem Staube
bedeckter Wasserstreifen gesehen, der etwa 10m breit war und welcher sich,
parallel zu dem aus Ost in Stärke 3 wehenden Winde, so weit das Auge reichte,
srstreckte. KEinige Stunden später wurden nochmals gleich gefärbte Wasserflächen
angetroffen, welche hier auch Pflanzentheile enthielten, Die Wasserwärme be-
trug 26° C.
In 16,5° S und 37,5° W. Tagebuch S. 4022. Schiff „Capella“, Kapt.
W. Hoffmann. Am 1. Februar 1893. Viele einen Meter breite Streifen von
Wasserblüthe. Wind SE 5 und Wasserwärme 27,5° €.
In 165° S und 38° W. Tagebuch‘ D. 3594. Dampfschiff „Guahyha“,
Kapt. P. Ohlerich. Am 19. April 1898, Es wurde strichweise treibende
Wasserblüthe angetroffen bei Windstille. Wasserwärme 28° C,
In 165° S und 385° W. Tagebuch D. 3180. Dampfschiff „Maceio“,
Kapt. A. Simonsen. Am 16, November 1896. In geringer Entfernung von
den Abrolhos-Inseln wurde beobachtet, daß das Meer stellenweise mit einer
gelben Schicht bedeckt war. Der Wind war E2, die Wasserwärme 25° C.
In 18° S und 36° W. Tagebuch S. 4190 Schiff „Primus“, Kapt.
B. Reumann. Am 31. Januar 1894. HErblickten einen etwa eine halbe See-
meile langen Wasserstreifen, der aussah, als ob Schwefelblüthe darüber lag.
Wind N 4, Wasserwärme 26,5° C.
In 18° S und 38,5° W. Tagebuch D. 2174. Dampfschiff „Valparaiso“,
Kapt. H. Hansen, Am 6. Februar 1893. Lange, sich in der Windrichtung
erstreckende, braune Wasserstreifen. In einigen Streifen befand sich auch See-
kraut. Wind ENE 3, Wasserwärme 26° CO.
In 18° S und 375° W. Tagebuch D. 3210. Dampfschiff „Rosario“,
Kapt. J. Göttsche. Am 14. Dezember 1896. Es waren gelbe Meeresstreifen
sichtbar. Wind NE 4, Wässerwärme 26,5° C. .
In 19°S und 38° W. Tagebuch S. 4022, Schiff „Capella“, Kapt.
W. Hoffmann. Am 2, Februar 1893. Viele Wasserblüthe sichtbar. Wind
ESE 5, Wasserwärme 27° C.
In 19° S und 38,5° W.. Tagebuch D. 2938, Dampfschiff „Paranagua“,
Kapt. H. Hansen. Am 29. Dezember 1895. Es wurden große Flächen, sich
in westöstlicher Richtung erstreckende, mit gelbem Blüthenstaube bedeckte
Meeresstreifen gesehen, denen ein starker Geruch entströmte. Wind ENE 3,
Wasserwärme 26,5° C.
In 19° S und 39° W, Tagebuch D. 2959, Dawmpfschiff „Campinas“,
Kapt. A. Simonsen. Am 30. Dezember 1895. Sahen strichweise gelbes Wasser.
Wind ESE 2, Wasserwärme 27° C.
In 195° S und 375° W. Tagebuch S. 4377. Schiff „Philip Nelson“,
Kapt. D. Niemann. Am 12, März 1895. Es wurden gelb aussehende, auf der
Meeresoberfläche treibende Massen gesehen, die vom Kapitän Wasserblüthe ge-
nannt wurden. Wind NNE2, Wasserwärme 28° C,
In 195°S und 38° W. Tagebuch S. 4054. Schiff „Nixe“, Kapt.
H. Fettjuch. Am 1, Februar 1893. Es wurden gelbgefärbte Wasserstreifen
beobachtet. Wind ENE 4, Wasserwärme 27° €.
In 20° S und 365° W. Tagebuch S. 3940. Schiff „Orbis“, Kapt.
P. F. Ohlsen. Am 24, Januar 1892. Gelbgrün gefärbte Wasserstreifen, von
Infusorien herrührend. Wind E3. Wasserwärme 27° C.
In 20° S und 37° W.. Tagebuch S. 4370. Schiff „Othmarschen“, Kapt.
J. Saelzer. Am 7. und 8. Dezember 1894. Während Windstille und leichte
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