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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 26 (1898)

Aunalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Juli 1898, 
Eingänge von Konsulatsfragebogen bei der Deutschen Seewarte im 
Monat Mai 1898. 
A 
Einsender 
Berichtet über 
Vice-Konsul Egerton 
Vice-Konsul Stavenhagen 
Konsul Graf v, Oertzen 
Vice-Konsul Muntz 
Vice-Konsul Chapman 
Vice-Konsul Erkmann 
Vice-Konsul Balleine 
Vice-Konsul R. Fox 
Viee-Konsul W. Fox 
Vice-Konsul Schjott 
Konsul in Southampton 
Konsul in London 
Rouen 
Calais 
Havre 
Boulogne sur mer 
Dieppe 
Dünkirchen 
Saint Helier 
Falmouth 
Plymouth 
Dover 
Southampton 
London 
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Die Direktion spricht an dieser Stelle den Beantwortern der Fragebogen 
ihren Dank aus, 
Besondere Angaben aus den Fragebogen: 
No. 221. Die jetzigen Karten sind durchaus nicht zuverlässig, besonders, was 
Tiefen- und Grundangaben anbetrifft, und reichen nur bis Victoria; 
ebenso ungenau sind die im „Africa Pilot“, part I, Seite 219, gegebenen 
Anweisungen, Man ist mehr oder weniger auf den Lootsen angewiesen, 
da auch das Handloth wegen der schnell und bedeutend wechselnden 
Tiefen nur ein unsicherer Führer ist, Die Firma Fr. Colins & Co. 
besorgt gute Lootsen. 
Von Süden kommend, hüte man sich, den Thurm und die grofsen 
Ruinen von Tett für Mazagan anzusehen, was bei unsichtigem Wetter 
besonders leicht geschehen kann, 
Es befindet sich daselbst eine Ansiedelung der „Cie. francaise de l’Afrique 
occidentale“ und ein gröfseres Negerdorf von etwa 200 Einwohnern 
(„Africa Pilot“ part I, Seite 253). 
Es befindet sich hier ebenfalls eine Ansiedlung der vorgenannten 
Handelsgesellschaft und ein Negerdorf von etwa 300 Einwohnern 
„Africa Pilot“ part I, Seite 275). 
Die Liberia-Küete ist namentlich südlich von Grand Bassa sehr gefähr- 
lich, weil dort viele Felsen liegen, die nicht in der Karte angegeben 
sind; man sollte sich ihr daher nicht auf geringere Tiefen als 27,5 m 
(15 Fad.) nähern. 
Die Segelanweisung ist veraltet. 
Ist im „Africa Pilot“ nicht angegeben; es sind drei oder vier Faktoreien 
dort mit dem französischen Posten. Die Küste ist ganz rein; man 
kann sich dicht vor die Brecher legen und löschen. 
Beyin darf nicht mit Atterbre verwechselt werden; es liegt 40 Sm 
westlich von Assinie. Beyin ist ein Dorf auf freiem Platz mit einem 
weißen Dach; Atterbre, welches einige Seemeilen weiter liegt, hat zwei 
weißse Häuser mit rothen Dächern. 
Die Segelanweisung trifft nicht zu, 
Gleichfalls. 
Saltpond ist im „Africa Pilot“ nicht angegeben; ein ziemlich bedeutender 
Platz, kenntlich durch ein halbverfallenes Haus auf dem Berge. Am 
Strande liegen vier weiße Häuser, 
Segelanweisung fehlt; man mufß gut von Land frei sich halten. 
[m „Africa Pilot“ nicht angegeben; nicht näher als auf 7,5m (4 Fad,) 
Wasser herangehen, 
Nachts kann man, von Accra kommend, wegen des starken westlichen 
Stromes leicht Addah vorbeilaufen, da die Küste keine besonderen 
Merkmale bietet. 
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