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Annalen der Hydrographie und Maritimen Metcorologie, Juli 1898,
Datum | Name
1599 * des Sterns
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Dez. 17
18
u Geminur. 3 | 6h30w378 + 22° 9’
* Geminor. [13-45 10.3 17 +20 40
oa Leonis 43 | 715 57 + 9 21 |
d Scorpii | 2.3] 5 59 43 —22 5|
„07
425
7075
7630
—0,067 — 0,450 262° 32'
— 0.104 -— 0,04) 171 0
— 0,198 — 10991227 20
— 0,072 40,258 122 27
2769 3F'
55 283
243 U
136 8
71
29
A 7
196
5538
474
Grenzen
in Breite
A 14° — 48
+36 — 27
—25 —380
+36 — 24
Rotterdam, Schiedam, Vlaardingen.
Nach dem Bericht des Kaiserlich deutschen Konsulats zu Rotterdam.
Rotterdam.
„Segelhandbuch für die Nordsee“ 1896, Theil I, „Die Hoofden“, Seite 104.
Das in der Maas gelegene Noorder-Eiland ist durch Aufschüttungen strom-
abwärte behufs Schaffung ausreichender Kais und Anlegeplätze für den Passagier-
verkehr beträchtlich verlängert worden. Auf der Nordseite und der Westspitze
sind die Arbeiten noch im Gange, während sie auf der Südseite völlig vollendet
sind. Dies gilt auch von den Kaimauern. Auch sonst ist eine grofse Zahl von
solchen angelegt worden, so am Hoogenoord, am I. Katendrechtschen (Erz)
{Iafen (Ostseite), am Nassauhafen (Südwestufer), an der Willemskade und an
der 200 m langen Parkkade. Aufserdem sind die Kaimauern am Koningshafen
und Binnenhafen erneuert und verändert, und mit der Erneuerung der Kai-
mauer an der Westerkade (180m) ist der Anfang gemacht worden. Des Weiteren
hat die Stadtverwaltung den Nassauhafen (Westseite), den Spuikanal, den St.
Janshafen (Ost- und Westseite), die Hoogenoordsche Gracht, das Ufer am
Petroleumterrain der Pakhuismeesteren und den Parkhafen (Ostufer) mit Stein-
böschungen versehen.
Ausgebaggert sind in den letzten beiden Jahren in Rotterdam
1119448 cbm, und zwar theils von der Stadtverwaltung direkt zum Zwecke
der Verbesserung der Anlegestellen, theils von den Unternehmern der Hafen-
bauten. So ist der zweite Katendrechtsche Hafen auf 8,10 m, die übrigens
verbreiterte Hoogenoordsche Gracht auf 7,60 m und der an der Ruige Plaat
velegene, für neue Ankerbojen in Aussicht genommene Flufstheil gröfstentheils
auf 8,60 m vertieft worden.
Es ist die Anlage von vier Landungsbrücken am Petroleumterrain der
Pakhuismeesteren, an der Hoogenoordschen Gracht und an dem Baren-
dregtschen Hafen erfolgt.
Pfahlbauten fanden im zweiten Katendrechtschen Hafen und an den neuen
Kais statt. Aufserdem wurde Pfahlwerk im Binnenhafen, im Spoorhafen und
im Koningshafen sowie an der Prins Hendrikkade und der Oosterkade er-
neuert und verbessert. Der Dockhafen erhielt zwei neue Anlegepfähle,
Auf dem linken Maas-Ufer sind verschiedene Eisenbahnanschlüsse neu
angelegt und verbessert worden, so zwischen der Rosepoortstraat und dem
Zinkerweg am Nassauhafen (Westseite) an der Werft TFeijenoord, auf dem
Entrepöt-Terrain, am Binnenhafen (Westseite), auf dem sogenannten Handels-
terrain am Rheinhafen (Nord- und Ostseite) und am I. Katendrechtschen Hafen.
Die elektrischen Apparate sind vermehrt worden, so dafs nunmehr folgende
vorhanden sind:
an der Wilhelminakade 5 Krähne (4 von 1500 und 1 von 2500 kg
Hebevermögen) und 1 Spill,
am Rheinhafen (Nord- und Südseite) 4 Krähne von 1500 kg Hebe-
vermögen,
am I. Katendrechtschen Hafen (Ost- und Westseite) 7 Krähne von
2500 kg Hebevermögen und 3 Spille.
Der I. Katendrechtsche Hafen ist 1896, der II. 1897 in Gebrauch ge-
nommen worden, und die Herstellung eines neuen großen Hafens wird in nächster
Zeit in Angriff genommen werden.