Aus den Fragebogen der Deutschen Seewarte, betreffend Häfen,
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Aus den Fragebogen der Deutschen Seewarte, betreffend Häfen.
Queenstown (Irland).
„Segelhandbhuch der Südküste Irlands und des Bristol Kanals“,
D. „Deutschland“ der Deutsch— Amerikanischen Petroleum-Gesellschaft, Kapt. B. Schierhorst.
Januar 1898.
Lootsenwesen (Seite 107 a. a. O.). Die kleinen Lootsenkutter führen bei
Tag eine rothe und weiße Flagge. „Deutschland“ von 2352,82 Registertonnen
netto zahlte einlaufend mit 6,2 m (20‘ 3“) Tiefgang 10 Lstrl. 16 s 5 d, auslaufend
bei 7,2 m Tiefgang 5 Lstrl. 13 s Lootsgeld.
Wasser (Seite 106 a, a, O.) kostete 5 Mk. die Tonne.
Kohlen (s. ebenda) wurden von Cork mit Leichter längseit gebracht.
Das deutsche Konsulat liegt in Cork,
Zum Landen der Boote sind kleine Bootshäfen vorhanden.
Rotterdam. .
„Segelhandbuch für die Nordsee, Die Hoofden.“ 1891. S. 100.
D, „Elise Marie“, Kapt. J. Reiners, Hamburg—Amerikanische Petroleum-Gesellschaft,
Das deutsche Konsulat liegt an den Boompjes.
Seemannsheim, Einrichtungen zur Kompalsregulirung und Untersuchung
nautischer Instrumente sind vorhanden, Seekarten und Bücher zu haben.
Philadelphia.
„Principal ports of the east Coast of the United States“, 1852 — B, VI, 20 —,
D. „Gut Heil“ der Deutsch— Amerikanischen Petroleum-Gesellschaft, Kapt. Dalldorf. Februar 1898,
Lootsenwesen (Seite 158 a. a. 0.), Die Lootsendampfer führen bei Tage
eine blaue Flagge, nachts eine weilse und rothe Laterne, bei Nebel feuern sie
Kanonenschüsse, Ihre Station ist bei Kap Henlopen, wo die Lootsen auch beim
Ausgehen von Bord gehen. Lootsenwechsel findet nicht statt. Für die Revier-
lootsen besteht Lootsenzwang, das Lootsgeld mufs auch dann bezahlt werden,
wenn kein Lootse genommen wird. Eine Lootsentaxe ist in Kraft. „Gut Heil“
bezahlte ein- und auslaufend je für den Fuß (0,3 m) Tiefgang 4,5 Dollar (19 M.).
Schleppdampfer von der Rhede bis zur Ladebrücke anzunehmen ist noth-
wendig. Es bestehen Taxen für die Schlepper.
Wassertiefen (Seite 159 a. a. O.). „Gut Heil“ konnte mit 7,6 m Tief-
gang bei halber Tide ein- und auslaufen.
Wasser erhielt „Gut Heil“ von den Schleppern. Das Revierwasser wird
als Kesselwasser gebraucht.
Bunkerkohlen kommen in Leichtern längseit und werden mit schwim-
menden Dampfwinden übergeheißt „Gut Heil“ nahm in 4 Stunden 295 t.
Gesundheitspolizei verlangt stets einen Gesundheitspals; der ärztliche
Besuch mul abgewartet werden, bevor mit dem Lande in Verkehr getreten
werden darf.
Zollamtliche Behandlung, Es werden 4 Ladungsmanifeste verlangt, der
Zollbeamte kommt in Markus Hook an Bord.
Ein deutsches Konsulat ist in Philadelphia.
Untersuchung nautischer Instrumente wird vom Branch Office Hydr, Off.
ausgeführt.
Seekarten und nautische Bücher sind zu haben.
Civita vecchia.
„Mediterranean Pilot“, Vol. III, 1895 — B. V, 13 —.
Kapt. W. Kunstmann, Führer des D. „Borussia“, März 1896,
Looisenwesen. Es besteht Lootsenzwang, der Lootse kommt in einem
grofsen offenen Ruderboot mit 12 Riemen an Bord etwa ] Sm vor der südlichen
Einfahrt.