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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 26 (1898)

138 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, März 1898, 
Bone Pariama, Siborong, Batunai Balo und Bone Linggang, und können diese bei 
mäßiger Fahrt angelothet werden. Man kann sie hierdurch vermeiden, falls es 
der Tiefgang des Schiffes und der Zustand der See erfordert, oder wenn man 
aus der Kurslinie gekommen ist, sei es durch Wind und Strom, oder in Folge 
ungenügender Sichtbarkeit der Inseln, was während des Westmonsuns bei heftigen 
Böen vorkommen kann. 
Die von Nord oder NW kommenden Schiffe, welche dieses Fahr- 
wasser wählen, gehen selbstverständlich in der entgegengesetzten Richtung, wobei 
erwähnt sei, dafs sie, nachdem sie die Inseln Lanjukang und Langkai in Sicht 
erhalten, den hohen Baum auf der letzteren Insel nicht südlicher als 
SO bringen dürfen, ehe sie die Leitmarke für einen der beiden, den Rücken 
von Langkai durchquerenden Kanal erreicht haben, damit sie frei von dem steilen, 
nicht anzulothenden Riff bleiben, das sich in NW von Lanjukang weithin erstreckt, 
Die Hukmerkmale des nördlichen Kanals müssen von Zeit zu Zeit wiederholt 
geprüft werden. 
Falls man Celebes nicht in Sicht bekommt, sich also nicht nach 
der Leitpeilung Berg Bontomanai an der Nordseite von Groot Hertenbeest 
S51° O richten kann, muß man, nachdem man die Ostspitze von Langkai Süd 
gepeilt hat, etwas südlicher als diese Leitpeilung steuern, weil der nach Nord 
laufende Strom mehr oder weniger aus dem Kurs versetzen kann. Man segele 
dann durch, bis man den hohen Baum auf Langkai N 72°W gepeilt hat, und 
bringt diesen recht achteraus. Es kommt dann bald die kleine Insel Samalona 
in die niedrige Insel Kudingareng Keke. Diese beiden Inseln in einander 
behaltend, segele man weiter, bis man die Nordspitze von Groot Herten- 
beest SO peilt; hierauf ungefähr SO oder SOzO längs der Südseite von Kapo- 
dasang und südlich von Kudingareng Keke und Samalona, indem man sich nach 
den angegebenen Leitmarken richtet, nach der Rhede von Makassar. 
Inseln und Untiefen im Norden des Westfahrwassers von Makassar. 
Die Insel Lumu Lumu ist von einem zum großen Theil trockenfallenden 
Küstenriff umgeben, das überall steil abfällt und dessen Nordseite sich am 
weitesten, ungefähr 700 m, wvorstreckt. Der Ostseite der Insel kann man sich 
am dichtesten nähern. 
Ungefähr SSO von Lumu Lumu liegen 5,4 m (3 vm) unter Wasser zwei 
Korallenriffe, die ein tiefes Fahrwasser trennt, und die sich ungefähr 3'/» Sın 
hinstrecken. Das nördliche, Pabasalongan, ist ungefähr 1500 m breit und 
von NNW nach SSO 2700 m lang. Das südliche ist in derselben Richtung 
ungefähr 1600 m lang und 700 m breit. In NW von Lumu Lumu trifft man 
ebenfalls eine Reihe Gefahren an, die sich nach Nord hin weit über die 
Grenze des untersuchten Areals fortsetzen. 
Taka Kassi, auf 4° 54‘S-Br. u. 119° 10,5° O-Lg fällt bei Niedrigwasser 
zum grofsen Theil trocken. Diese Untiefe ist 1 Sm breit und von NNW nach 
SSO reichlich 1'/a Sm lang. Ein breiter, tiefer Kanal trennt sie von den drei 
steinigen Untiefen Batu Tintingan, auf denen weniger als 5,4 m (3 vm) Wasser 
sind. Sie liegen in südsüdöstlicher Richtung und nähern sich dem Küstenriff 
von Lumu Lumu bis auf eine Entfernung von ungefähr 1 Sm, 
Der Ostseite der Untiefe Bone Tambung kann man sich bis auf geringen 
Abstand nähern. Im Süden hat das Küstenriff, auf dem die Tiefen von 12,6 bis 
1,8 m (7 bis 1 vm) wechseln, eine Ausdehnung von 3000 m, und die Nord- und 
Westseiten sind ungefähr 600 m breit. 
Badi umgiebt ein Küstenriff von ziemlich runder Gestalt, das zum größten 
Theil trocken fällt und steil ansteigt. Die Nordostseite ist ungefähr 300 m und 
die Südwestseite 600 m breit. 
Zwischen Badi und Sarappo trifft man folgende Gefahren an: 
Das Riff Parepekang Samara, auf ungefähr 4° 55,5‘ S-Br. u. 119° 16,5 
O-Lg, ist 900 m breit und von NNW nach S$SO reichlich 2200 m lang. Einzelne 
Stellen der Südseite fallen trocken. In der Nähe liegt eine vereinzelte Klippe, 
auf der weniger als 5,4 m (3 vm) Wasser sind. 
Reichlich 1 Sm westlicher und 2'. Sm S 16° W von Sarappo liegt die 
atollförmige Untiefe Makalekere, die an zwei kleinen Sandplatten zu erkennen
	        
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