Hakodate — Wladimir- und Olga-Bai +— WIadiwostock — Hakodate.
erkennen konnte. ” Eine: merkliche Stromversetzung wurde während dieser Reise
nicht wahrgenommen. N ) Ä no
. Während der Rückfahrt durch die Japanische See von Wladiwostock nach
Hakodate zeigte sich bis 12 Uhr mittags den 1. September in 41° 48‘ N-Br und
137° 53‘ O-Lg kein merklicher Strom, von hier, bis zur Tsugar- Strafe fand da-
gegen eine mit der Annäherung am die Küste zunehmende nordnordöstliche
Stromversetzung statt, die im Mittel 0,5 Sm in der Stunde betrug. Der Wind
war am 3. von 11*a ab Ost, Stärke 2, die Luft war diesig mit vorübergehendem
Regen, und abends trat Thau ein; das Barometer behielt seinen bisherigen Stand.
Der Wind war leicht aus SSW—WSW.
{n der Tsugar - Strafßse lief zwischen Sirakami Saki und Kap Tsinka in
einer Entfernung von etwa 3 Sm von der Küste ein Strom von 2'% bis 3 Sm
parallel zu dieser nach Ost‘setzend. Weiter nordöstlich erreichte ‚die Strom-
stärke eine Geschwindigkeit von annähernd 4 Sm in der Stunde, während zahl-
reiche Stromwirbel, die sich durch plätscherndes Wasser bemerkbar machten,
das Schiff bei seiner langsamen Fahrt (5 Sm) oft mehrere Striche vom Kurse ab-
lenkten. Die während der Ueberfahrt gemessenen Wassertemperaturen der
Meeresoberfläche ergaben von der sibirischen, Küste ab ein allmähliches Steigen
von 17,1° bis 24° €.
Hakodate — Alexandrowsk — Alexandrowskoje de Kastri—
Barracouta — Korsakowsk — Wladiwostock.
Aus .dem Reisebericht S. M. S. „Arcona“, Kommandant Kapt. z. S. BECKER. August 1897.
S. M. S. „Arcona“ hatte während der Reise meist gutes Wetter mit um:
springenden veränderlichen Winden. Auf der Fahrt von Alexandrowsk nach
Alexandrowskoje de Kastri am 12. August trat 8*a „Arcona“ in ein Depressions-
gebiet ein, in welchem sie zunächst SSW 7 mit stürmischen Böen von Stärke 9
und starken Regen fand. Am 13. 1*35"”a trat ‚plötzlich Stille ein, nachdem
schon vorher die Böen nachgelassen und der Wind auf SW zu gegangen war.
Gegen 3"a setzte NNW 6 ein, der, um 3* 20*-a auf NW zurückdrehend, all-
mählich abflaute;. um 4* a ließ der Regen näch, und es klarte auf. Nach der
dem Bericht beigefügten Kopie des Barogramms erreichte das Barometer am 12.
10* 30” p seinen tiefsten Stand mit 743,3 mm (unred.), beim Einsetzen des Nord:
westwindes am 13. 3*a zeigte das Barometer 7/48 mm (unred.). .
Auf der Reise von Korsakowsk nach Wladiwostock herrschte am 25,
morgens in der Aniwa- Bai Nebel, der aber beim Eintritt in die La Perouse-
Strafe verschwand. Am 26. frischte der Wind bis Stärke 7 auf aus WSW,
wehte in dieser Stärke von 1* bis 4"p. Am 27. herrschte von Mitternacht bis
4a leichter Nebel, am 28. war es aufserordentlich sichtig unter der sibirischen Küste,
Auf der Reise von Hakodate nach Alexandrowsk - Rhede wurde folgende
Stromversetzung beobachtet:
Von wann bis wann
5./8. — 6./8.
0b — ol
6./8. — 6./8.
8b np — 0b
6./8. — 7./8. 2
Oh .-— Ob
7.8. — 8.18,
Oh — Oh
8,/8. — 9./8.
oOhb— 4Ahg
Zwischen welchen Landobjekten
Richtung
des
Stromes
Von Koshima bis Risiri
N 29,8° wl
Von Sussucki bis Risiri
N 14° W !
Von Risiri bis: Ussu Point
N 26,6° w'
Von Ussu Point bis Sertunay Rock! N 10° w |
Von Sertunay Rock bis Hodji Point |
N 12°O
Geschwin-
digkeit |
Sm
a8 |
1.1
12,0
4.1
10,0
Zeit
| Sm in
Stunden
24h | 0,35
16h | 0,5
J4h | 0,5
DA |
02
|Ch
0,6