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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 25 (1897)

Knipping: Zu den Stürmen des westlichen 'Fheiles des Südatlantischen Oceans, 
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Tab. 1. Vertheilung aller Stürme. 
1890 
1891 
1892 
1898 
1894 
1895 
1896 
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257 
100 
Tab. 2. Vertheilung der Stürme im westlichen Theile, 
S-Br. 
0°—20°9 
20°—30° 
30°—40° 
40°—50° 
50%°.60° 
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62 
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Die Stürme der westlichen Hälfte. 
1. Stürme zwischen 0° und 20° S-Br. 11 Fälle auf 7 Ausreisen, 
4 Heimreisen. Da die Windstärke in allen Fällen nicht über B. 8 hinausgeht, 
handelt es sich nur um zum Sturme angewachsenen Passat, und zwar innerhalb 
500 Sm von der amerikanischen Küste, westlich von 27° W-Lg. Dieser stürmische 
Passat wehte zwischen Bahia und Kap Frio, näher aın Festlande mehr aus süd- 
licher, ‚ja selbst gelegentlich südwestlicher Richtung, weiter vom Festlande 
entfernt und weiter nördlich mehr aus südöstlicher bis östlicher Richtung. Die 
Zeit ist das südliche Winterhalbjahr, hauptsächlich Juni. (Tab. 2.) 
Die Windänderung im Sturme war entweder gering, ein paar Striche, oder 
fehlte ganz, 
Die Dauer betrug durchschnittlich 16 Stunden, der häufigste Werth war 
8 Stunden. 
. Der. Luftdruck erreichte dabei einmal im Mai 756 mm, ein anderes Mal 
776 mm im April, 6 mm. unter und 14 mm über dem Durchschnitt für den Ort 
und Monat.!) Im Durchschnitt war er bei diesen Stürmen 765 mm (10 Beob,), 
so dafs diese Passatstürme allgemein häufiger bei hohem als bei niedrigem Luft- 
druck aufzutreten scheinen. Die niedrigste Breite, worin der Passat stürmisch 
auftrat, war 6° Süd. Siehe Tabelle 3 „Maria“. 
Die Barometeränderungen während der Stürme waren unbedeutend. 
2. Stürme zwischen 20° und 30° S-Br. 21 Fälle auf 19 Ausreisen, 
9 Heimreisen. Nur 3 Fälle kommen unterhalb 25° S-Br vor, der Rest oberhalb; 
ferner nur 3 Fälle östlich von 35° W-Lg, der Rest näher an der Küste. Wahr- 
scheinlich wird also innerhalb dieser Zone zwischen den Breiten von Paranagua 
und Porto Alegre unter der Küste bis 37° W-Lg am häufigsten stürmisches 
Wetter angetroffen,, und zwar besonders von April bis Juni (Tabelle 2). Als 
höchste Windstärken. wurden angeführt: B. 12 einmal, B. 11 zweimal, B. 10 
siebenmal, B. 9 sechsmal und B. 8 fünfmal. Die Monate November bis März 
einschliefslich sind (in Tabelle 2) in geringerer Breite als 30° Süd nicht vertreten. 
Wir bezeichnen fernerhin der Kürze wegen als Nordoststürme alle Stürme, 
bei ‘denen mit den Richtungen Nord bis Ostnordost zuerst Windstärke 8 (oder 
iy S. „Atlas zum Segelhandbuch der Seewarte“, Taf, 16 bis 20.
	        
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