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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 25 (1897)

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Annalen der Hydrographie nnd Maritimen Meteorologie, Februar 1897. 
Bake keine Leuchtvorrichtung. Auch hat nach Angabe des Lootsen dort in den 
letzten Jahren niemals ein Licht gebrannt. 
Bei Shi-wai-yan mündet die Eisenbahn, die zu den ca 30 engl. Meilen im 
Innern gelegenen Bergwerken führt. 
Das nach der Karte vom 1. Juli bis 31. Dezember jedes Jahres an der 
Ecke von Collinson Island stationirte Feuerschiff lag nicht und hat seine Winter- 
position bei Hunter Island noch nicht verlassen. Ebenso lag auch das nördliche 
Collinson Island-Feuerschiff noch auf seiner Winterstation. Das Fahrwasser wird 
durch Collinson Island in zwei Theile getheilt; das östliche dient als Winter-, 
das westliche, der Ayres Channel, als Sommerfahrwasser. S. M. S. „Prinzels 
Wilhelm“ passirte durch das letztere, und mufste hier, da das nördliche Feuer- 
schiff, wie bereits angegeben, noch nicht lag, Fahrt vermindert und gelothet 
werden. 
Nach dem Austritt aus dem Ayres Channel wird bis Paho Bar an dem 
südlichen Ufer entlang gesteuert, und mufs dann, um die Peh-Kioca Rocks zu 
vermeiden, Kurs auf das Hwang-tshan-Feuerschiff genommen werden. Von diesem 
aus steuert man mit nördlichem Kurse am östlichen Ufer entlang bis zur Süd- 
westecke von Gravener Island. 
8. M. S. „Prinzeßs Wilhelm“ ankerte am 10. Juli, 6" p, 2 Sm südlich von 
letzterer Insel am östlichen Ufer, querab von einem in der Karte nicht angegebenen, 
sich gut markirenden Yoss-Hause, auf 15,5 m Wasser. 
Nachdem am 11. Juli, 5* a, Anker gelichtet worden war, wurde die Fahrt 
mit der früheren Geschwindigkeit fortgesetzt. 5'40"a wurde eine neue an der 
Südwestecke von Gravener Island errichtete, weder in der Karte noch in dem 
„China Sea Directory“ angegebene Leuchtbake passirt. Hier theilt sich der 
Fluß wieder in drei Arme, von denen aber nur der mittlere, zwischen Gravener 
and Wills Island hindurchführende zur Zeit von Dampfern benutzt wird. 
Die zur Bezeichnung der Hukwang Rocks dienenden Leitfeuer brennen im 
Sommer nicht, und werden auch die Baken gröfstentheils fortgenommen. Im 
Sommer wird am, linken Flufsufer entlang gesteuert, während die im Winter 
benutzte Flufsrinne südlich entlang läuft. 
Nordwestlich von Purpoise Bluff liegen Felsen im Fahrwasser, welche 
Wirbel erzeugen und besonders im Winter, wenn die Schiffe den Weg südlich 
von Bonneir Island wählen müssen, diesen sehr gefährlich werden können. Im 
Sommer geht die Hauptpassage durch den Hukwang Channel, welcher in dieser 
Zeit auf der ihn nach West abschließenden Barre genügend Wasser hat. Zur 
Zeit lag das Feuerschiff noch südlich von Bonneir Island auf seiner Winter- 
station, während dasselbe im Sommer nördlich liegt und die östliche Einfahrt in 
den Hukwang Channel bezeichnet. S. M. S. „Prinzefs Wilhelm“ ging trotzdem 
durch den letzteren Kanal und zwar mit 9 Sm unter Benutzung des Lothes. Die 
zeringste gelothete Wassertiefe auf der Barre beirug 12 m. 
_ Nach Passiren der Barre mufs bei Nordnordwestkurs das linke Flufsufer 
gehalten werden, bis Yang-han-Bake quer ist, dann von dort mit Westnordwest- 
kurs das rechte Flußsufer bis zum Eintritt eines breiten, in der Karte angegebenen 
Creeks. Von diesem von Norden kommenden Creek ab wird am linken Ufer, 
der Krümmung folgend, dicht unter Land entlang gesteuert, bis Hankau erreicht 
ist, S. M. S. „Prinzefs Wilhelm“ ankerte um 9*55"a vor Hankau, etwas ober- 
halb des Platzes, wo die Stadtmauer an den Fluß tritt, auf 16 m Wasser. 
Es ist hier der Gebrauch von zwei Ankern erforderlich, weil der nördlich 
von der Stadt in den Yangtse mündende Hann-Flufs zeitweise einen von der eigent- 
lichen Stromrichtung des Yangtse beinahe rechtwinklig abweichenden Strom 
hervorruft, der stark und plötzlich auftritt und häufig den Verlust von Ankern 
and Ketten herbeigeführt hat. 
Strombeobachtungen im Gebiet des Kuro-Siwo. 
Aus dem Reisebericht S. M. S. „Kaiser“, Kommandant Kapt. z. S. ZEYE, vom 16. bis 19. Oktober 1896. 
Im Golf von Tokio entsprach der Strom den Segelanweisungen. Auf 
Jem Kurse von Tsurugi Saki nach Oö Sima wurde ein südwestlicher Strom von
	        
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