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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 25 (1897)

PN 
Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, November 1897. 
Nach Küstengebieten geordnet, ergiebt sich die Transportfähigkeit am 
Anfange und Ende der letzten fünf Jahre, wie die folgende Tabelle 4 zeigt: 
Tab. 4. Transportfähigkeit der Seeschiffe, nach Küstengebieten geordnet. 
Küstenyebiete 
Provinz Ostpreufsen ... 
Provinz Westpreußen .. 
Provinz Pommern. .... 
Provinz Schleswig-Holstein 
Provinz Hannover .... 
Rheingebiet ........ 
Königreich Preufsen ...| 
Grofsherzogthum Mecklen- ' 
burg-Schwerin . .... 
Grofsherzogthum Olden- 
burg 2.00.00 000 
Freie und Hanse - Stadt 
Lübeck. .....0..0. 
Frei€ und Hanse - Stadt 
Hamburg. ....... 
Wreie und Hanse - Stadt 
Bremen. ........y 
Am 1. Januar 1891 
Am 1. Januar 1896 
Transportfähigkeit in | 
Tausenden Tons 
Procentual 
Transportfähigkeit in ! Prosentukl 
Tausenden Tons CENIU8 
€ 
m 
8 
GT 
PO 
- 
"bw 
? 
" 
, "zO 
€ & 
Sa © 
Z 
27 
63 
172 
271 
143 
SB 
13 24 
21 42 
70 | 102 
‚98‘ 243 
68 75 
2 
35,1 
33,8 
40,1 
10,3 
47,6 
64,9 a3 
66,7 54 
59,9 | 1537 
89,7 | 231 
52,4 108 
100 15 
5ö 927 156 
9 45 167 
29 , 108, 212 
21! 210 i 9,1 
45, 68 417 
05 15! 32 
84,4 
83,3 
78,8 
90,9 
98,8 
96,8 
| 
689 | 
200 489 
29,0 71,0 
577 109. 468 18,9 
| 81,1 
96 
72 
nr 
75,0 
25,0 
19,4 
75 
45 
30 
60,0 
40,0 
93 
28 
75 
a6 
80,6 
939 
Te 
1 
78,8 
21,2 
3 
23 
8,3 
91,7 
29 
27 
6,9 
93,1 
926 
L65 
1071 
13,7 
86,3 
1616 
194 
1422 
120 
88,0 
734 197 537. 26,8 75,2 | 866 194 672 224 
77,6 
Stellt man diesen Bestands- und Transportfähigkeits - Tabellen nun die 
wirklichen Verkehrszahlen gegenüber, so ergeben sich die untenstehenden Ver- 
kehrstabellen 5 bis 9, die von den obigen zum Theil erheblich abweichen. 
Es sei zu der Verkehrsstatistik bemerkt, dafs auch ihre Zahlen nicht 
strenge vergleichbar sind. Bis zum Jahre 1877 einschliefslich wurde der Watten- 
verkehr der Nordsee-Häfen Schleswig-Holsteins nicht angeschrieben; ebensowenig 
bis zum Jahre 1878 einschliefslich der Schiffsverkehr (fast ausschliefslich Watten- 
verkehr) der ostfriesischen Inseln und Norddeichs. Der Wattenverkehr der 
zschleswig-holsteinschen Nordsee-Häfen, insbesondere der Fährverkehr zwischen der 
Insel Röm und dem Hafen Ballum, sowie der Küstenverkehr zwischen den west- 
preufsischen Häfen Putzig und Neufahrwasser sind erst vom Jahre 1833 an voll- 
ständig zur Anschreibung gelangt. Der Seeverkehr von Helgoland ist erst seit 
1891 einbezogen worden. 
Da indessen der Raumgehalt aller hier in Frage kommenden Fahrzeuge 
aur gering ist, so wird dadurch nur der Vergleich in der Anzahl der Schiffe 
wesentlich beeinträchtigt, während beim Vergleiche des Raumgehaltes das Resultat 
dadurch nur unwesentlich beeinflufst wird. 
Es wurden nur die zu Handelszwecken einlaufenden Schiffe notirt, ein- 
schliefslich der Passagierschiffe und der Schiffe der grofsen Seefischerei, während 
die Schiffe, die wegen Havarie oder Reparatur, Schutz, Order oder nur zum 
Auflegen einliefen, nicht gezählt wurden. 
Die Tabellen 5 bis 7 umfassen die fünfjährigen Perioden von 1875 bis 
1895 für das gesammte Reich wie auch für die Öst- und Nordseegebiete getrennt. 
Tabelle 8 giebt den Verkehr nach Küstengebieten und Tabelle 9 den Verkehr 
nach den 20 bedeutendsten Häfen geordnet an für die Jahre 1891 und 1895. 
In sämmtlichen Tabellen ist das Verhältnifs der Dampfer zu den Seglern 
oder zum Ganzen sowohl nach Zahl wie nach Tons angegeben. Im Uebrigen 
sind die Tabellen leicht verständlich. Die gegebenen Zahlen sind das Mittel aus 
den angekommenen und abgegangenen Schiffen sowohl nach Zahl wie nach 
Raumgehalt.
	        
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