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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 25 (1897)

Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Oktober 1897. 
Sid— SW, 8 bis 9, am 4. an der Nordsee aus SW, 8 bis 9, am 5. an der ganzen 
Küste aus SW— West, Nordsee 8 bis 9 und Ostsee 8 bis 10, am 6, an der 
Nordsee und westlichen Ostsee aus West—NW, Stärke 8, und an der östlichen 
Ostseeküste aus SW—NW, 8 bis 10, am 7. von der KElbe-Mündung bis zur 
pommerschen Küste aus West—NW, 8 bis 9, am 8, an der mittleren Ostsee aus 
NW und der östlichen Ostsee aus SW, 8 bis 9, am 20. an der mittleren und 
östlichen Ostseeküste aus SW—NW, 8, und am 21. an der Nordsee aus West— 
NW, 8, und der östlichen Ostseeküste aus SW, Stärke 8 bis 9. 
Von den Windrichtungen traten meist die westlichen bis südwestlichen 
durch ihre Häufigkeit hervor, während die Winde aus dem östlichen Quadranten 
der Windrose verhältnifsmälßsig selten waren. 
Vom 1. bis.9. wie späterhin vom 16. bis 25. lag die Küste meist im 
Bereich von Depressionen, wobei der Luftdruck im Nordwesten über dem Ozean 
während beider Perioden fast anhaltend niedrig war. 
Einem am 1. an der Ostsee stürmische Winde hervorrufenden, vom Skager- 
vrak nach dem Bottnischen Busen schreitenden Minimum folgte am 2. bis 4. ein 
anderes Minimum, das von der Nordsee durch Südnorwegen nach dem Bottnischen 
Busen zog und am 2. von stürmischen Winden an der deutschen Westküste be- 
gleitet war. Nachdem weiter am 4. bis 6. zwei Ausbuchtungen der mit ihrem 
Centrum im Norden liegenden Depression längs der Küste ostwärts vorüber- 
gezogen waren und, wie oben angegeben wurde, vielfach stürmisches Wetter im 
Gefolge gehabt hatten, lag am 7. und 8. die Depression über Nordosteuropa, 
und die stürmische Witterung erhielt sich, da der Luftdruck im Westen und 
Süden zunächst stark zunahm. 
Nachdem am 9. hoher Luftdruck von Nordwesten her über Europa vor- 
gedrungen und die Depression im Nordosten zurückgedrängt hatte, gelangte die 
Küste unter die Herrschaft hohen Luftdruckes, die bei trockenem, theils heiterem, 
theils nebligem Wetter bis zum 15. anhielt. Der Kern des Hochdruckgebietes 
lag anhaltend westlich von den Britischen Inseln oder über diesen. 
Eine im Nordwesten über dem Norwegischen Meere erschienene Depression 
entsandte am 16, einen Ausläufer südwärts, der sich rasch über fast ganz Europa 
ausbreitete und bis zum 19. Europa mit Ausnahme der Grenzgebiete von einer 
Depression bedeckt erhielt. Dabei blieb aber das trockene Wetter an der 
pommerschen Küste bis zum 18., an der preufsischen Küste bis zum 19. bestehen. 
Während des 20. bis 22. breitete sich ein Hochdruckgebiet von Südwest- 
europa her über dem Süden des Kontinents aus und drängte den gröfseren Theil 
der Depression nordwärts zurück, so dafs am 20. und 21., wie angegeben wurde, 
wieder Stürme an der Küste eintraten. 
Am 23. und 24. bedeckte eine Depression mit einem Minimum über dem 
Norwegischen Meere die Nordhälfte Europas gegenüber hohem Luftdruck über 
der Südhälfte. 
Als sich aber das Minimum im Norden am 25. ostwärts verlagerte, verlor 
die Depression ihren Einflufs auf die Küste, es entwickelte sich ein Maximum 
über dem Kontinent und es folgte nun, bis Monatsschlufs während, die zweite 
Periode der Herrschaft hohen Luftdruckes mit schönem, theilweise heiterem 
Wetter. Ein am 26. und 27, vom Norwegischen Meere ostwärts nach Finnland 
ziehendes Minimum gewann keine Einwirkung auf unser Gebiet, und es erhielt 
sich nun am 28, und 29. hoher Luftdruck über Centraleuropa, der dann am 30. 
durch eine von Westen heranziehende Depression ostwärts gedrängt wurde. 
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Gedruckt und in Vertrieb bei E. S. Mittler & Schn 
Königliche Hofbuchhandlung und Hofbuchdruckerei 
Berlin SW. Kochstrafse 68—71.
	        
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