van Bebber: Die Hauptwetterlagen in Europa,
47,7
Tab. 6. Anzahl der kalten Tage bei den einzelnen Wettertypen (°/).
Die Ergänzung zu 100 giebt die Procente der warmen Tage.
(Eingeklammerte Zahlen == unter 5 Fällen, Exponenten = Anzahl der Fälle.)
il — | Nund!Eund | S und | W und
N INE| E se! Ss liswiwlnwlc 5 SB | Sn
1886/1895.
Dezember . .
Januar ...
Februar ...
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Juli. .....
August . ...
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September . .
Oktober ...
November . .‘
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Age
Fig. 15. Anzahl der kalten Tage (%o) bei den einzelnen Wettertypen (1886/95).
Die Kurventafel Fig. 15 veranschaulicht die Wärmeverhältnisse, welche
die einzelnen Wettertypen in der jährlichen Periode charakterisiren. Hiernach
zeigen die Wettertypen ein ganz verschiedenes Verhalten.
Der Typus IIT (N und NE) ist im Winter ausgesprochen kalt, dagegen
ziemlich warm im Hochsommer. Ein anderes Verhalten zeigt der Typus IV
(E und SE), er ist” fast das ganze Jahr hindurch warm, namentlich in den
Monaten April bis September. Der "Typus V (S und SW) zeichnet sich aus im
Winter durch Wärme, im Sommer durch kühle Witterung; er ist es hauptsäch-
lich, welcher die Strenge unserer Winter und im Verein mit Typus I (W und NW)
die Hitze des Sommers mildert. Der Typus I (W und NW) ist in allen Jahres-
zeiten, kalt, namentlich zur Sommerzeit, wo er auch am häufigsten auftritt.
Unsere kühlsten Sommer werden durch das Vorherrschen dieses Wettertypus
bedingt. Auch der centrale "Typus II ist durchschnittlich kalt, namentlich im
Winter. Nicht selten, insbesondere bei Vorhandensein einer ausgebreiteten
Schneedecke, ist strenge Winterkälte in seinem Gefolge,
Der Witterungscharakter der einzelnen Monate und überhaupt der Jahres-
abschnitte "ist in hervorragender Weise abhängig von dem Vorherrschen der
verschiedenen Wettertypen. Wären wir nun in der Lage, mit genügender Zu-
Ann, d, Hydr. etc., 1897, Hoft X.