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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 25 (1897)

van Bebber: Die Hauptwetterlagen in Europa, 
47,7 
Tab. 6. Anzahl der kalten Tage bei den einzelnen Wettertypen (°/). 
Die Ergänzung zu 100 giebt die Procente der warmen Tage. 
(Eingeklammerte Zahlen == unter 5 Fällen, Exponenten = Anzahl der Fälle.) 
il — | Nund!Eund | S und | W und 
N INE| E se! Ss liswiwlnwlc 5 SB | Sn 
1886/1895. 
Dezember . . 
Januar ... 
Februar ... 
März. .... 
April, .... 
Mai... ... 
Juni ... «4 
Juli. ..... 
August . ... 
50 
00 
99 
83 
75 
100 
“0 
60 
63 
34 
26 
60 
12 
0 
16 | 
21 8 
36. 71 
22 | 62 
(67)3 
99 
92 
62 
62 
100 
ı 87 
48 
100 
27 
46 
62 
37 
31 
792 
39, 57| 25 29 
51 | 81 23 | 43 
29 | 10 42! 45 
6568| 2 82 
72 86 73 
—, 88! 88 1 79 
70 
82 
54 
| 
92 
38 
62 
47 
29 
20 
58 
22 
a 
205 
(50)? 
56) 
50 
62 
109 
67 57 
22 71 
94 | 75 
75 
i 91 
| 892 
98 
94 
92 
90 | 
100 | 
100 
47 
56 
76 
44 
7 
27 
61 
& 
19 
September . . 
Oktober ... 
November . .‘ 
30 (75)%2, 19  26| 28| 60| 90| 86| 56] 88 | 21 
| 50 60 | 50 | 23 | 48 | 89 | 88 | 62] 43 | 58 
74 | 81| 60| 18| 8! 9| 50 86| 72| 78 | 49 
3 
DW | 
0 
I nhnE 
N+NE 
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Demo ZO a 
W+NW {> 
60 
— A. 
so | 
£+SE 
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29 | 
;+SW x 
al Yo 
17 
10 
17 
99 
76 
70 
46 
62 
79 
73 
st 
85 
70 
85 
80 
92 
96 
94 
45 
34 
| %9 
89 
88 
65 
100 0 
Js N+NE 
771 MaContrak 
a IW+NW 
m so 
SC 
— a 
he 5+SW 
o | 
Age 
Fig. 15. Anzahl der kalten Tage (%o) bei den einzelnen Wettertypen (1886/95). 
Die Kurventafel Fig. 15 veranschaulicht die Wärmeverhältnisse, welche 
die einzelnen Wettertypen in der jährlichen Periode charakterisiren. Hiernach 
zeigen die Wettertypen ein ganz verschiedenes Verhalten. 
Der Typus IIT (N und NE) ist im Winter ausgesprochen kalt, dagegen 
ziemlich warm im Hochsommer. Ein anderes Verhalten zeigt der Typus IV 
(E und SE), er ist” fast das ganze Jahr hindurch warm, namentlich in den 
Monaten April bis September. Der "Typus V (S und SW) zeichnet sich aus im 
Winter durch Wärme, im Sommer durch kühle Witterung; er ist es hauptsäch- 
lich, welcher die Strenge unserer Winter und im Verein mit Typus I (W und NW) 
die Hitze des Sommers mildert. Der Typus I (W und NW) ist in allen Jahres- 
zeiten, kalt, namentlich zur Sommerzeit, wo er auch am häufigsten auftritt. 
Unsere kühlsten Sommer werden durch das Vorherrschen dieses Wettertypus 
bedingt. Auch der centrale "Typus II ist durchschnittlich kalt, namentlich im 
Winter. Nicht selten, insbesondere bei Vorhandensein einer ausgebreiteten 
Schneedecke, ist strenge Winterkälte in seinem Gefolge, 
Der Witterungscharakter der einzelnen Monate und überhaupt der Jahres- 
abschnitte "ist in hervorragender Weise abhängig von dem Vorherrschen der 
verschiedenen Wettertypen. Wären wir nun in der Lage, mit genügender Zu- 
Ann, d, Hydr. etc., 1897, Hoft X.
	        
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