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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 25 (1897)

van Bebber: Die Hauptwetterlagen- in Europa, 
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Am 17; und 18. lag das barometrische Maximum auf dem Gebiete westlich 
von Irland, am 19. über Nordwestfrankreich (vgl. Nebenkärtchen zu Fig. 4), am 
20. über Deutschland, worauf es dann ostwärts nach Russland fortschritt. ... 
Fig. 5 zeigt eine Wetterlage, welche im. September 1895 häufig. vorkam 
und welche hauptsächlich den fast beispiellos schönen „Altweibersommer“ bedingte, 
Fast ganz Europa steht unter dem Einflusse eines Hochdruckgebietes, dessen 
Kern mit einem Barometerstande von über 775 mm über Deutschland liegt. 
Unter dem KEinflusse des stillen, nahezu wolkenlosen Wetters sind‘ die Morgen: 
temperaturen zwar erheblich zu niedrig, stellenweise wurde Reifbildung beobachtet, 
aber : die Nachmittagstemperaturen erheben sich, insbesondere im : südlichen 
Deutschland, vielfach über 20°. Das Nebenkärtchen zu Fig. 5 veranschaulicht 
die: Wetterlage am Vortage. 
III. Liegt das Hochdruckgebiet über Nord- oder Nordosteuropa gegen- 
über einer Depression im Süden oder Südwesten dieses Erdtheiles, dann Sind 
für unsere Gegenden östliche Winde die Regel, welche im Winter, aus kalten 
Gegenden kommend, Abkühlung und nicht selten strenge Kälte: bringen. + Einen 
solchen Fall veranschaulicht Fig. 6, welche die Wetterlage vom 19. Januar 1897 
darstellt. 
19. Januar 1897 
8" Morg. 
AA 
ae 
Fig. 6, Wetterkarte vom 19, Januar 1897, Sha, Nebenkarte vom 18. Januar, 
1. Jam 
8% Morg. 
Fig, 7. Wetterkarte vom 15. Juni 1896, 8b a, Nebenkarte vom 15. Juni, 
Temperatur,
	        
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