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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 25 (1897)

360 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, August 1897. 
2300 m breit und von OzS nach WzN 3700 m lang.‘ Die flachste Stelle, 7,7 m 
(4'/a vm) unter Wasser, liegt in der Nähe des Südostrandes. 
Eine Untiefe auf 5° 19,1‘ S-Br und 116° 56‘ O-Lg (Position der Mitte), 
1800 m breit und von Ost nach West 3200 m lang. Die Tiefe auf derselben 
beträgt 9,9 m (5'/a vm). Sie liegt 1 Sm in SSW der vorigen und ist durch 
Tiefen von 41,4 m (23 vm) mit Sand- und Korallengrund von ihr getrennt. 
Auf ungefähr 5° 25 S-Br und 116° 51,4 O-Lg liegt die flachste Stelle, 
3,1 m (4'/2 vm}) unter Wasser, eines Sand- und Korallenriffs, das Aurora-Riff 
benannt wurde, Es hat 2500 m Breite und von 0SO nach WNW reichlich 
4000 m Länge. Die Grenze der Borneo-Bank wurde an der Ostseite in 2°1 Sm 
und an der Südseite in 7,5 Sm Entfernung von der flachsten Stelle des Riffs 
gefunden. 
Westlich von den Lima-Inseln liegen innerhalb der Grenze des untersuchten 
Theiles der Borneo-Bank nachfolgende Untiefen, die, wie die westlich von den 
Laurel-Riffen gelegenen, nicht gefährlich sind: 
Ein kleines, rundes Korallenriff auf 5° 10,3‘ S-Br und 116° 55,1‘ O-Lg, 
12,6 m (7 vm) unter Wasser, Es fällt nach allen Seiten steil ab und liegt in 
der nicht leicht zu erkennenden Peilung: Rechte Huk von Saleria eben frei von 
der rechten Huk von Masalima. 
Eine Korallenkuppe auf 5° 10,1‘ S-Br und 116° 50,4' O-Lg, 43/1 Sm west- 
lich von dem vorher angeführten Korallenriff. Sie liegt 10,5 m (6 vm) unter 
Wasser und ist von so geringem Umfange, dafs nur mit einem Wurf des Loths 
die erwähnte Tiefe angetroffen wurde. 
Auf 5° 7,7 S-Br und 116° 51,5‘ O-Lg eine Korallenbank, deren flachster 
Theil 10,8 m (6 vm) unter Wasser liegt. Tiefen von 15 m (10 vm) und weniger 
wurden in ost—westlicher Richtung in einer Längenausdehnung von 2300 m und 
1300 m Breite gefunden. Die Ostseite der Untiefe fällt steil ab, an der Westseite 
nehmen die Tiefen allmählich bis 81 m (45 vm) zu. 
Ein Korallenriff auf 5° 4,6‘ S-Br und 116° 52,6‘ O-Lg, 200 bis 300 m breit 
und von NNO nach SSW 1000 m lang mit 11,7 m (6'/ vm) geringster Tiefe. 
Seine Südostseite fällt steil ab, nach NW hin nehmen die Tiefen allmählich bis 
46,5 m (26 vm) und darüber zu. Von der vorher erwähnten Korallenbank, die 
24 Sm SzW von ihm liegt, ist es durch Tiefen von mehr als 54 m (30 vm) getrennt. 
Auf 4° 59,4’ S-Br und 116° 53,4‘ O-Lg eine Korallenklippe von geringem 
Umfange mit 144 m (3% vm) geringster Tiefe und eine gröfsere Klippe, 1,4 Sm 
in NWzN der ersteren, mit 12,6 m (7 vm) geringster Tiefe. Letztere ist 200 m 
breit und von Ost nach West 1400 m lang. Die Tiefe zwischen beiden Klippen 
beträgt 45 m (25 vm). 
Die Tiefen nehmen hier, namentlich in Ost und West, allmählich bis 43,2 m 
124 vm) und darüber zu. 
Endlich ist noch eine Korallenklippe auf 4° 52,8‘ S-Br und 116° 54,3‘ O-Lg 
zu erwähnen, auf der die geringste Tiefe 12,6 m (7 vm) beträgt. Die Klippe ist 
500 bis 800 m breit und von Öst nach West 2000 m lang. Mit Ausnahme der 
Westseite, wo die Tiefen von 36 m (20 vm) und weniger sich reichlich 2'/2 Sm 
hinstrecken, fällt sie steil ab. 
Segelanweisung. 
Den westwärts gehenden Schiffen, welche die Gruppe der Lima-Inseln 
passiren müssen (nördlich und südlich von diesen Inseln giebt es keine Land- 
marken), ist es vielleicht erwünscht, eine der Durchfahrten zwischen den Inseln 
zu benutzen. Hierzu eignet sich am besten die Passage zwischen Sibaru im 
Süden und: Pamelika mit Masalima im Norden, weil diese die gröfste Breite 
‘1 Sm) hat. Wenn ein diese Passage benutzendes Schiff mitten im Fahrwasser 
oder etwas näher der Insel Sibaru West steuert, bleibt es frei von den Riffrändern, 
während der Gezeitenstrom, der zuweilen eine Geschwindigkeit von 2'/% Sm in 
der Stunde hat, in der Richtung des Fahrwassers läuft. Sobald es die rechten 
Kanten von Pamatawa, Saleria und Masalima in einer Linie und gleichzeitig in 
der Peilung N47°O hat, ist es frei von der Westspitze des Sibaru-Riffs. Die 
linke Kante von Pamelika an der rechten Kante von Masalima in der Peilung 
N 72° O giebt, wenn erforderlich, Anleitung zur Fahrt zwischen den Klippen,
	        
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