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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 25 (1897)

Konkurrenz-Prüfung von Marine-Chronometern im Winter 1896—97, 331 
Daraus ergaben sich unter Benutzung der bei den verschiedenen Tempe- 
raturen erhaltenen Gangwerthe (Kol. VI der Gangtabelle) die folgenden Beträge 
für die Temperatur-Koefficienten der einzelnen Chronometer. 
a 
Fabrikant 
_ Klasse, 
Ehrlich 
Ehrlich 
Bröcking 
Bröcking 
Ehrlich 
Kittel 
No. 
622 
801 
285 
1288 
682 
130 
Sek, 
+ 0,009 
— 0,044 
+ 0,020 
— 0,034 
— 0,062 
+ 0,056 
» 
— 0,0007 
— 0,0007 
— 0,0012 
0,0000 
+ 0,0040 
— 0,0013 
Sek. 
2. Klasse. 
RR 
nz 
> 
) 
1 
z 
x 
Schlesicky 
Bröcking 
Bröcking 
Schlesicky 
Diedrich 
3. Klasse, 
Ehrlich 
Bröcking 
Ehrlich 
Diedrich 
Kittel 
Kittel 
4, Klasse, 
Bröcking 
Bröcking 
Schlesicky 
Bröcking 
Diedrich 
Kittel 
Kittel 
Bröcking 
Bröcking 
Diedrielr 
3014 
1284 
1289 
3011 
23 
306 
287 
305 
28 
118 
116 
1286 
1274 
3015 
1283 
24 
114 
128 
1295 
1294 
25 
+ 0,018 
+ 0,011 
— 0,038 
— 0,100 
+ 0,073 
+ 0,001 
— 0,043 
+ 0,104 
— 0,103 
+ 0,094 
A 0,081 
— 0,014 
— 0,019 
+ 0,075 
— 0,061 
— 0,086 
— 0,057 
— 0,042 
— 0,018 
— 0,072 
— 0,008 
— 0,0008 
— 0,0035 
+ 0,0001 
-— 0,0011 
—+ 0,0083 
-+ 0,0007 
— 0,0005 
— 0,0006 
+ 0,0102 
-— 0,0028 
— 0,0057 
-+ 0,0001 
+ 0,0009 
— 0,0011 
+ 0,0031 
+ 0,0087 
-+ 0,0034 
— 0,0046 
+ 0,0004 
+ 0,0022 
-— 0,0069 
Schätzungen der Windstärke auf Segelschiffen 
vor und bei dem Winde. 
Segelt. ein Schiff platt vor dem Winde, so wird darauf selbstverständlich 
nur die Differenz zwischen den Geschwindigkeiten des Windes und des Schiffes 
empfunden. Ein auf dem Schiffe tadellos aufgestelltes Anemometer würde diese 
Differenz registriren, während es in der Fahrt beim Winde die ganze Wind- 
geschwindigkeit und noch etwas mehr aufzeichnen würde. Bei der Schätzung 
der Windgeschwindigkeit nach Beauforts Skala wird dieser Unterschied aus- 
yemerzt, indem nicht die fühlbate Windstärke, sondern die aus verschiedenen 
Merkmalen, vor Allem aus Segelführung und Zustand der Meeresoberfläche 
geschlossene in das Journal notirt wird. Die Erfahrung zeigt aber, dafs nicht 
der ganze Unterschied auf diese Weise ausgeglichen wird, sondern die Schätzungen 
der Windstärke im allgemeinen Durchschnitt beim Segeln vor dem Winde etwas 
zu niedrig ausfallen und einer Korrektion bedürfen, um sie mit den bei anderen 
Lagen des Schiffes zum Winde gemachten Schätzungen vergleichbar zu machen. 
Veranlassung zu dieser kleinen Untersuchung bot die Neuzeichnung der 
Windkarten für die zweite Auflage des Segelhandbuches vom Atlantischen Ozean. 
Für die Route vom Kap der Guten Hoffnung . zur Linie. lag es hierbei am 
nächsten, die neue, auf dem vortrefflichen handschriftlichen Material der See-
	        
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