Die Witterung an der deutschen Küste im Juni 1897,
319
Niederschlag, mm
Zahl der Tage
Windgeschwindigkeit
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Vgl. die Erläuterungen bei der Januartabelle,
In den Monatswerthen charakterisirte sich der Juni im Vergleich mit
vieljährigen Mitteln durch etwas zu hohen Luftdruck und meist um 1 bis 2° zu
hohe Temperatur, während die Bewölkung, die Niederschläge und die registrirte
Windgeschwindigkeit meist erheblich zu gering waren. Warme und kühle Perioden
längerer Dauer wechselten miteinander ab, indem zu Anfang, gegen Mitte und
zu Ende des Monats warmes Wetter, in der Zwischenzeit, also während zweier
längerer Reihen von Tagen, kühles Wetter bestand. Der Monat brachte viele
heitere Tage und anhaltend regnerische Witterung nur am 16. bis 20. sowie an
üer Nordsee am 28. bis 30., während sonst nur an wenigen einzelnen Tagen
geringe Regenmengen fielen. Stürmische Winde wurden nur ganz vereinzelt
beobachtet,. zu Zeiten steifer Winde, die in gröfserer Verbreitung am 7., 8. und
15. an der östlichen Ostsee aus nordwestlichen Richtungen sowie am 17. und 18.
an der Nordsee meist aus Süd bis West wehten.
Die Morgentemperaturen lagen bis zum 6. über den normalen Werthen
und zeigten meist wenig Aenderung, dann trat ein bis zum 8. oder 9. währendes
Sinken ein mit nachfolgendem Steigen bis zum 14, oder 15., während welcher
Zeit vom 7, bis 11. meist relativ kühle Morgen herrschten. Dann fielen die
Morgentemperaturen stark am 15. oder 16., und es folgte die zweite Reihe von
kühlen Morgen vom 16, bis 22. mit meist geringer Temperaturänderung, worauf
die Morgentemperaturen wieder bis 24, oder 25. stiegen. Die beiden folgenden
Morgen brachten abermals ein Sinken und die letzten Tage ein Steigen der
Morgentemperaturen, doch blieben diese vom 23. bis Monatsschlufs vorwiegend
über den normalen Werthen. Wie die Tabelle zeigt, überstiegen die höchsten
Temperaturen an der Ostsee stellenweise 80°, während ‚die niedrigsten Tempe-
raturen hier mehrfach auf 4°, in Rügenwaldermünde sogar auf 3° herabgingen.