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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 25 (1897)

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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Juli 1897. 
für Juli. . 10° 34,07‘ W. 
August . . 10° 33,59‘ W. 
September . „‚ 10° 32,85' W, 
Oktober. . . . 10° 32,35' W. 
November . . . 0°31,83' W. 
„ Dezember ., . . 10° 3155 W., 
Mittlere Deklination für 1896,5 10° 34,01‘ W. 
Die jährliche Abnahme beträgt hiernach, wenn verglichen mit dem Vor- 
jahre, 5,29‘, um welchen Betrag die westliche Deklination alljährlich abnimmt. 
Aus den Beobachtungen in Barth seit 1890 bis 1896 ergeben sich für die 
einzelnen Jahre die folgenden Werthe der Säkular-Aenderung: 4,57‘, 4,50’, 4,70‘, 
5,80‘, 5,00° und 5,29‘, woraus sich gleichfalls eine Zunahme der Säkular-Aenderung 
der magnetischen Deklination ergeben würde in den letzten Jahren; bei der 
grofsen Sorgfalt und der Zahl der Beobachtungen hat dieses Ergebnifs immerhin 
ginen erheblichen Werth. 
Wustrow. Herr Brandes, Grofßfherzoglicher Navigationsliehrer, hat un- 
gefähr jeden zweiten Tag die Deklination beobachtet und zwar im Durchschnitt 
um 8" 50” a und um um 1*56”p. Daraus ergeben sich für das Jahr die Werthe 
für 11*22”a = 10° 21,8‘ W, und daraus würde sich die jährliche Aenderung 
der magnetischen Deklination ergeben zu 2,8, um welchen Betrag die westliche 
Deklination alljährlich abnimmt. Dieser Werth ist zu klein; trennt man nach 
Jahreszeiten, so ist 
für Oktober bis März 9* a 10° 19,6‘ und 1* 48” p 10° 24,0‘, 
„ April bis September 8" 36” a 10° 17,0' „ 2* 0”p 10° 266‘. 
Die tägliche Amplitude wäre daraus für Oktober bis März = 4,4 und 
für die Zeit von April bis September = 9,6‘ im Mittel, für das Jahr daher 7,0‘. 
Es bedarf wohl keiner Erwähnung, dafs bei dieser Behandlung der Beob- 
achtungen eine Reduktion auf das Tagesmittel nicht vorgenommen wurde, viel- 
mehr ist angenommen, dafs die Beobachtungen um 11 Uhr des Vormittags (das 
Mittel zwischen den extremen Beobachtungszeiten) den wahren Mittelwerth 
ergiebt; dies ist ja auch nur annäherungsweise der Fall. Eine Reduktion jeder 
einzelnen Beobachtung würde sich nicht verlohnen. 
Beobachtungen über den Werth der magnetischen Inklination wurden an 
dieser Station nicht ausgeführt. 
Flensburg. Die Beobachtungen der magnetischen Deklination wurden an 
dieser Station von Herrn Navigationslehrer Pheiffer ausgeführt und wurden 
sämmtlich mit der Wilhelmshavener Kurve auf das Tagesmittel reducirt. Die 
Ergebnisse sind die folgenden: 
1896 Januar . 
Februar . 
März. . 
April. . 
Mai. . 
Juni. . 
Jui.. 
August . . 
September . 
Oktober. . 
November . 
Dezember 
Das Mittel des Jahres ist 12° 0,33‘ für die magnetische Deklination. Da 
die mittlere Deklination im Vorjahre 12° 4,4‘ W war, so ergiebt sich eine jähr- 
liche Abnahme der westlichen Deklination von 4,1‘. 
Die magnetische Inklination wurde bestimmt: 
Juni mit 2 Beobachtungen zu 68° 31’ N. 
Juli „2 » „ 68°23' N. 
August „= 2 „ 68°19 N.
	        
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