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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 25 (1897)

Der Schiedamer Hafen, 
Der Schiedamer Hafen, 
Nach einem Berichte des Kaiserlich deutschen Konsulats in Rotterdam 
besteht der Hafen zum gröfsten Theile aus der offenen Maas. Wenn sie auch 
unmittelbar vor Schiedam eine bedeutende Breite und eine Tiefe von 10 m unter 
Hochwasser hat, so ist das Ueberladen auf dem offenen Strome doch durch den 
lebhaften Verkehr zwischen der See und Rotterdam stark behindert. Der mit A 
bezeichnete Hafen hat nur einen sehr schmalen Eingang und eine Tiefe von 6 m. 
An der Ostseite liegt ein hochwasserfreies Terrain, das zu Handelseinrichtungen 
benutzt werden kann. Der Hafen B hat eine Tiefe von 5m und dient zur Ver- 
bindung der anliegenden Fabriken (Getreide- und Sägemühlen etc.) mit dem 
Flusse. 
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Der Schiedamer Hafen. 
1: 25.000 
500, -_1000mı. 
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“ verfligbarer Gemeindegrund,. 
Die schrafürten Grundstücke gehören der Gemeinde und werden zur Anlage 
von Fabriken, Werften etc. vergeben. - 
Zwischen den beiden Häfen befindet sich der Hafen und der Lagerplatz einer 
grofsen Holzhanälung, an deren Flufsseite die Gemeinde einen Damm errichten 
läfst, wodurch die Uferlinie 50 m hinausgeschoben und Grund und Boden zu 
Handels- und Schiffahrtszwecken gewonnen wird. 
Flaschenposten. 
Nach den zuletzt veröffentlichten sind bei der Seewarte folgende Flaschenpost- 
berichte. eingegangen: 
a) Ueber Bord: geworfen von S. M. S. „Kurfürst Friedrich Wilhelm“ durch 
Kapitänlieutenant v. Dassel am 22. Juli 1896 auf 54° 25’ N-Br und 7° 8’ O-Lg; 
gefunden von dem Herrn Thomas Nissen aus Rantum am 4, August 1896 an 
der Westküste der Insel Sylt. Trift in 13 Tagen etwa 48 Sm nach NOz0. 
Eingesandt von dem Finder. 
b) Ausgesetzt von dem Dampfer „Pickhuben“, Kapt. H. Spliedt, auf der 
Reise von Antwerpen nach Montreal, am 9. August 1894 auf 52° 57‘ N-Br und 
36° 55’ W-Lg; gefunden von Jan Jansen aus Eldevig am 22. April 1896, auf 
dem Meere im Norden der Insel Osteröe (Faröer-Inseln), auf etwa 62° 25‘ N-Br 
and 7° 0* W-Lg treibend. Trift in 622 Tagen 1115 Sm nach N0z0140. 
Eingesandt vom Ksrl. Vice-Konsulat der Faröer-Inseln in Thorshaven. 
c) Ausgesetzt von dem Dampfer „Canadia“, Kapt. Ph: Hahn, auf der 
Reise von‘ Montreal nach Deptford, am 26. Juni 1895 auf 50° 0‘ N-Br. und 
37° 15’ W-Lg; gefunden von James Polkinghorne am 15. April 1896 an der
	        
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