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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 24 (1896)

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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Februar 1896. 
Tabelle II. 
Winter 1823/24 bis 1892/93. 
Pentade 
17—21 XI 
22—26 
27— 1 XI 
2— 6 
7—11 
12—16 
17—21 
22—26 
27—31 
1— 51 
6—10 
11—15 
16—20 
21-—925 
Stehendes Eis 
Vorkommen | Fort- ı 
lan einem Tage pestand 
| der Pentade | in 
0/0 | Tagen © Cels. 
Luft- 
temperatur 
(Hamburg) Il 
Mittel 1855/92‘ 
110,6, 
5,0 
6,1 
14,5 
16,3 
20,7 
19,7 
24,5 
22,3 
21,8 
21,3 
20,9 
Vo 
17,0 
2,0 
2,5 
1,9 
1.5 
41 
0,8 
0,5 
0.2 
40,0 
— 00 
{n2 
— 0.2 
— 0,2 
0,1 
| 
9 
31 
39 
Pentade 
26—930 I 
31— 4 11 
5— 9 
10—14 | 
15—19 
20—24 
35— 1 IM 
2— 6 
7—11 
12—16 
17—321 
22—26 
2731 
Stehendes Eis Luft- 
Vorkommen | Fort- | temperatur 
an einem Tage pestand . (Hamburg) 
; der Pentade | jn Mittel1855/92 
0/0 | Tagen! ° Cels. 
38 
5 
9 
18 
RR 
L4,9 
14,2 
14,1 
16,8 (!) 
14,3 
12,8 
10,5 
8,2 
8,1 
9,0 
un 
Jıl 
0,2 
0,4 
0,6 
0,9 
v1 
3 
BR 
2,2 
2,7 
3,2 
8,8 
4,5 
4,0 
DT 
Wir entnehmen der Tabelle 111 insbesondere, dafs die Wahrscheinlichkeit 
einer stehenden Kisdecke im November und Dezember verhältnilsmäfsig schnell, 
im Januar langsam zunimmt und Ende Januar mit 33° ihren höchsten Werth 
erreicht, dann aber rasch abnimmt; die wahrscheinliche Länge der Fortdauer 
einer bestehenden Eisdecke jedoch erreicht bereits in der Weihnachtspentade 
mit 24,5 Tagen ihr Maximum — zum Theil bedingt (und daher wohl etwas 
verfrüht) durch den im Jahre 1870 auf diese Zeit fallenden Beginn der längsten 
Periode stehenden Kises. Die niedrigste Temperatur fällt in die Mitte zwischen 
die Zeiten dieser beiden Extreme, auf Mitte Januar, doch sind die Aenderungen 
von Ende Dezember bis Anfang Februar nur gering zu nennen. 
Tiefhaltung des Hafens von Ymuiden.” 
Nachdem es sich ergeben hatte, dafs die Aufsandung und Aufschlickung 
des Hafens von Ymuiden zu bedeutend ist, um den ganzen Aufsenhafen, welcher 
eine ellipsenförmige Gestalt von 1155 m Länge bei einer größten Breite von 
650 m und eine Gröfse von 60 ha hat, auf 855m — N. A. P. Tiefe,“) d. i auf 
7,7 m bei N. W. bezw. 9,35 m Tiefe bei H. W. zu halten, beschlofs man im 
Jahre 1880, diese Tiefe nur auf ein Fahrwasser von 250 m Breite durch den 
Aufsenhafen hindurch zu beschränken. Die folgende Tabelle giebt die in den 
Jahren 1881 bis 1890 in und aufserhalb der Mündung, in dem Aufsenhafen und 
dem Aufsenkanal bis zu den Nordseeschleusen gebaggerten Massen, welche nach 
See gebracht und daselbst unter fortwährender Aufsicht gelöscht wurden. 
Jahr 
1881 
‚582 
1583 
1884 
1885 
1S56 
1887 
1888 
1889 
1890 
Aufserhalb der 
Mündung 
cbm 
63 318 
86 413 
50 538 
69 775 
45 819 
83 257 
75 155 
36 370 
59 605 
82 848 
Im Aufsenhafen! Im Aufsenkanal 
cbm 
cbm 
394 359 
390 124 
387 485 
504 122 
375 920 
550 829 
401 391 
376 055 
364 200 
368 917 
60 875 
37 710 
62 894 
54 875 
52 263 
36.035 
22 120 
30 900 
14485 
18 710 
Zusammen 
cbm ' 
518 552 
513 247 
500 917 
528 772 
474 002 
570 121 
4198 666 
163 325 
438 290 
470 475 
1) Siehe auch diese Annalen, März 1894, S. 100, sowie „Verhandlungen des Königl. Instituts 
der Ingenieure“ vom 10. September 1895. 
7 N. A. P, == Neu-Amsterdamer Pegel.
	        
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