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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 24 (1896)

Krümmel: Aräometerbeobachtungen auf der Fahrt von Neapel nach Matupi. 
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Vertheilung der speeifischen Gewichte (S55:) an der Oberfläche zwischen Aden 
und Colombo. 
a5 80° 85° 60° 65° 70° ars 
A BL AA a - 
la0280 
„. 
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10225 
DPA 
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4,0255 
a a A 
45° 50° 55° 60°0.L_ 65° nn 
ÖKrümmel del m m 
Prof Dr. Dahl , Ende Märx 1896. 
— Bouquet. dela Grye ‚Anfarıgq Jule 1874 . 
MakarofF, Februar 1889. 
—_ 
m. 
Nachmittag des 25. März so frappirt, daß er die Beobachtung sofort wiederholte. 
Makaroff, der seine Officiere alle vier Stunden beobachten liefs, erhielt, von 
Osten kommend, einen etwas komplicirten, aber doch auch sehr deutlichen 
Anstieg. Die von mir im Atlas des Indischen Oceans der Seewarte auf Tafel 5 
eingetragene Zunge des über 1,0275 betragenden specifischen Gewichtes beruhte 
auf Bouquet de la Gryes Beobachtungen; diese Grenze von 1,0275 wird also 
nunmehr um etwa zwei Längengrade weiter westlich zu verschieben sein (für 
{0° N-Br), im Uebrigen aber ist an der Existenz dieser aus dem Golf von Aden 
nach Osten hin sich erstreckenden Region von 8o auffällig hohem Salzgehalt kein 
Zweifel mehr übrig, und es bleibt nur noch ihre Ausdehnung nach Norden in 
das Arabische Meer hinein und nach Südwesten hin auf die Seychellen zu fest- 
zustellen, wofür leider das mir zugängliche Material versagt. Auch zwischen 
70° O-Lg und der Küste Vorderindiens werden die Verhältnisse in Wirklichkeit 
viel komplieirter liegen als auf meiner sehr schematisch gehaltenen Zeichnung 
im genannten Atlas, Tafel 5, dargestellt ist. Dies aufzuklären mufs indeß der 
Zukunft vorbehalten bleiben. 
Das Minimum des specifischen Gewichtes (mit ca 1,026) Hegt nach Dahl 
und Makaroff zwischen 69° und 73° O-Lg, reicht also ostwärts über die Maldiven 
(in 9° Breite) nicht hinaus, vielmehr nimmt anscheinend der Salzgehalt auf Ceylon 
hin wieder zu (1,0268 nach Dahl und Makaroff in 77° O-Lg). Wenn Makaroff 
in nächster Nähe der Westküste dieser Insel wieder einen Abfall der specifischen 
Gewichte unter 1,026 fand (9. Februar 1889), so hängt das muthmafslich mit der 
von Osten um Ceylon herum aus dem Bengalischen Golf kommenden Meeres- 
strömung zusammen, die nicht nur an sich schwächer salziges Wasser mit sich 
führt (vgl. die folgende Tabelle 5), sondern auch noch zeitweilig an der Ostküste 
Ceylons selbst durch die Regenfälle des Nordostmonsuns beeinflulst werden kann.
	        
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