Stat.
Bork.
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Die Witterung an der deutschen Küste im Septem ber 1896.
479
Mitt.
Windstärke
(Beaufort)
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Vgl. die Erläuterungen bei der Januartabelle.
Der Monat September charakterisirte sich in seinen Mittelwerthen ins-
besondere durch niedrigen; nach Osten hin etwas zunehmenden Luftdruck und
sehr grofse Niederschlagsmengen an der Nordsee und Ostsee bis zur Oder; bei
relativ hoher Bewölkung war die Mitteltemperatur an der Nordsee nahezu normal,
an der Ostsee bei geringerer und annähernd normaler Bewölkung etwas zu niedrig;
die registrirten Windgeschwindigkeiten lagen theils unter, theils über den viel-
jährigen Werthen. Kin schwerer Sturm schritt in den Tagen vom 23. bis 25.
längs der Küste fort. Die gröfste ganz ungewöhnlich hohe monatliche Regen-
menge hatte Flensburg mit 233 mm, wovon 52 bezw. 60 mm allein am 2. bezw.
3. September gefallen waren.
Nachdem am 1. September die Morgentemperaturen an der ganzen Küste
über der Normale gelegen hatten, brachte schon der folgende Tag eine Abkühlung, die
sich, wie die Mehrzahl der größeren Temperaturschwankungen im Monat, langsam
ostwärts fortpflanzte und die östliche Ostsee erst am 7. September erreichte; die
niedrigen Morgentemperaturen erhielten sich an der Nordsee vom 2. bis 9., an
der östlichen Ostsee vom 7. bis 14., dann folgten wärmere Tage mit relativ hoher
Temperatur am Morgen, im Westen vom 10. bis 18., im Osten vom 15. bis 20.,
ausgenommen einige kühle Morgen, die mehrfach an der Nordsee am 11. bis 13.
eintraten. Die letzte Dekade brachte wieder kühle Morgen, außer am 23. bis 25,;
wo hohe Morgentemperaturen zunächst an der Nordsee, später an der Ostsee
auftraten. In ihrem Verlauf zeigten die Morgentemperaturen, abgesehen von den
meist unbedeutenden kürzeren Schwankungen, in der ersten und dritten Dekade,
langsames Sinken, in der zweiten wenig Aenderung, ausgenommen Memel,‘ wo
die Temperatur vom 12. bis 16. stark anstieg.
Der Monat brachte nur wenige trockene Tage als Unterbrechung der
regnerischen Witterung; meist trockene und heitere Tage waren der 7. und 8.
an der ganzen Küste, der 9. bis 12. an der mittleren und östlichen Ostsee, der
20. an der Ostsee, mit Ausnahme der äufsersten Theile, der 25. und 26. an der
ganzen Küste, der 27. an der mittleren und östlichen Ostsee, der 29. an der
Ostsee und der 30, an der ganzen Küste. Ausgebreiteter Nebel wurde nur am
5. an der Nordsee und westlichen Ostsee, am 6. an der mittleren Ostsee und am
10. an der Nordsee beobachtet. Gewitter in gröfserer Ausdehnung traten am 1.
an der östlichen Ostsee, am 3. an der Ostsee westlich der Oder, am 17. von der
Elbe bis zur Oder, am 20. an der Nordsee und westlichen Ostsee, am 21. an der
westlichen und mittleren Ostsee und am 28. an der Nordsee auf. Sehr ergiebige,
20 mm übersteigende Niederschläge fielen häufig, am 1. in Glückstadt (24),
Kiel (25), Marienleuchte (26), Wismar (Z6), Wittower Posthaus (25), Greifswalder
Die (26), Ahlbeck (22), Swinemünde (23) und Pillau (42), am 2, in Aarösund (23),
Flensburg (52), Schleimünde (36), Friedrichsort (24), Travemünde (27), Wismar (24),
Warnemünde (23), Darsserort (23) und Arkona (29), am 3. in Aarösund (24),
Flensburg (60), Schleimünde (33) und Friedrichsort (22), am 5. in Norderney (36),
Neuwerk (27), Cuxhaven (25) und Hamburg (34), am 6. in Brake (26), am 6,
in Darsserort(32), am 22. in Borkum(21), am 23, in Norderney (27), Wangeroog (31),