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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Oktober 1896.
Beim Auslaufen aus dem Hafen am Nachmittag des 18. November wurden
Whale Rock und Grampus Rock sowohl vom Topp aus als von der Kommando-
brücke aus gesehen.
An Strömungen wurde während der letzten Tage der Schiefßsübung am 23. und
20). an der Südküste von Upolu eine westliche Versetzung von ungefähr 1 Sm in
der Stunde in Verbindung mit frischem Ostnordostwind, Stärke 2 bis 3, konstatirt,
welche namentlich vor den KEinfahrten nach Saluafata und Apia deutlich wahr-
zunehmen war.
Von Apia nach Jaluit,
Aus dem Reisebericht S. M. S. „Falke“, Kommandant Korv.-Kapt, KRIEG.
Beim Verlassen von Apia am 10. November 1895 herrschte bei leichtem
ostnordöstlichen Winde und mittlerem Burometerstande schönes klares Wetter,
In der Nacht ging ein äufserst heftiger Regen, begleitet von starken Böen, nieder,
und der folgende Tag brachte noch einige kurze Regenschauer. Von da an war
das Wetter bis zum Eintreffen in Jaluit am 19. beständig schön und trocken bei
leichtem Winde von Stärke 2 bis 4 und entsprechender See. Südlich des Aequators
waren östliche Winde vorherrschend, nördlich desselben nördliche bis nord-
westliche.
Auf 5° N-Br setzte der Nordostpassat mit Stärke 3 bis 4 ein. Das Baro-
meter zeigte während der Reise bei regelmäfsigem täglichen Schwanken einen
ziemlich hohen Stand von durchschnittlich 763,0 mm.
Die Stromversetzungen waren an den einzelnen Tagen der Reise folgende:
Breite
11° 5,38
8° 55,4‘ S
6° 28,8‘ 8
3° 58,9‘ S
1°32 S
0° 47,3' N
3° 224'N
5° 55.1’ N
Länge
174° 17,3‘ W
176° 17,8‘ W
178° 30,1‘ W
179° 18,0 0
176° 52,8‘ 0
174° 48,6‘ 0
172° 19,70
169° 39,5‘ 0
Stromversetzung
N 58° W, 10,8 Sm
N45°W, 45,
N47°W, 18,
N 0,5°W, 42 ,
S 72°W, 54,
N125° W, 18
N 16° W, 20,0 „
N 5°QO. 210
Es zeigten sich also zunächst der Stromkarte entsprechend geringe nord-
westlich bis westlich setzende Strömungen. In der Passage zwischen den Inseln
Maraki und Taritari der Gilbert- Gruppe lief ein starker Nordweststrom von
ca 24 Sm pro KEtmal, während auf 5° N-Br der nach der Stromkarte östlich
setzende äquatoriale Gegenstrom eine mehr nördliche Versetzung von 21 Sm
bewirkte.
Von Loanda nach Swakop-Mund.
Aus dem Reisebericht S. M. S. „Hyäne“, Kommandant Kapt.-Lieut. DEUBEL.
Wind, Wetter und Stromverhältnisse wurden im Allgemeinen der
Segelanweisung („Africa Pilot“ II) entsprechend angetroffen. Nachstehend sind die
Versetzungen an den einzelnen Tagen zusammengestellt:
N265° W 0,14 Sm in der Stunde,
N 6°0 066 » »% »
N39°O 0450 mom
N68°W 075 % »
N48°W 16 % »% »
N55°W 05 % +
N53°W 18