Die Witterung an der deutschen Küste im August 1896.
431
Niederschlag, mm
Zahl der Tage
Windgeschwindigkeit
Stat,
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vom
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Met, pro Sek.
Mittel | Abw. [Sturm
Datum der Tage
mit Sturm
Bork.| 68 | 44
Wilh.| 47 | 46
Xeit. | 29 | 22
Ham, | 43 38
112/427 |40.26.
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ö1/—42 10115.
81l-+ 3 ne 183.
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Kiel 34 | 45
Wus.| 34 | 45
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784 8 116/26.
117/455 122] 8. 1
13 | 43
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6 | 42
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Keine
27,
26. 27.
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Seut.| 28 | 58
Mem.| 25 | 44
(Keine)
(4.)
(Keine)
Stat.
Windrichtung, Zahl der Beobachtungen (je 3 am Tage)
Mitt.
Windstärke
(Beaufort)
“ | NNEINEIENE|E |ESE|SE |SSE|S |sSSsW| SW |wSw! w |waw bw INNW|Stilm' 8a|2p |8p
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Wilh.
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I
2,5| 2,7 |2,4;
2,91 2,6 |2,9,
2,5/3,2 23
253.017
1,8/ 2,6 |2,0
3.1 3,2 3,4
2,5/3,0 [2,4
25 3,2 12,1
11,81 2,3 |1,6!
[2,41 3,1 12,5
Vgl. die Erläuterungen bei der Januartabelle,
Bei nahezu normalem Luftdruck war die Witterung an der Küste im
August im Mittel meist kühl, trübe und regnerisch; starke Stürme traten nicht
auf, nur in wenigen Fällen wehten stürmische Winde über einzelnen Küstentheilen,
Wenngleich die Mitteltemperaturen meist nur um !/° bis 1° zu niedrig
waren, so lagen doch die Morgentemperaturen fast beständig unter den normalen
Werthen, an der Nordsee vom 2. bis zum 30., an der ganzen Küste vom 6. bis
30., nachdem die am 2. im Westen eingetretene Abkühlung sich langsam ost-
wärts über das ganze Gebiet ausgebreitet hatte. Da im Osten in der ersten
Pentade sehr warmes Wetter geherrscht hatte, und besonders in Memel die letzte
Pentade auch ziemlich warmes Wetter brachte, erreichte hier die Temperatur im
Monatsdurchschnitt einen etwas zu hohen Werth. Die Morgentemperaturen
zeigten nur geringe Schwankungen um eine ziemlich unveränderte oder langsam
abnehmende mittlere Lage, abgesehen von dem meist beobachteten Sinken zu
Anfang und Steigen zu Ende des Monats. 30° wurde als höchste Temperatur
nur in Memel erreicht, 25° nur von der Oder-Mündung ostwärts,
Meist {rockenes Wetter längs der Küste herrschte nur am 1., mit Aus-
nahme des Östens, sowie am 10. und 28. bis 30., an welchen Tagen an der
Ostsee vielfach heitere Witterung auftrat. Sonst wurde heiteres Wetter nur
vereinzelt beobachtet. Die Zahl der Regentage war meist größer als 20, jedoch
waren die Niederschläge, abgesehen von einigen Tagen, meist so klein, dafs die
Monatssummen der Niederschläge stellenweise unter den norınalen Werthen
blieben, während sie, bedingt durch ungewöhnlich starke Niederschläge, zumal
an Gewittertagen, besonders an der Nordsee und der pommerschen Küste, vielfach
sehr grofse Beträge erreichten und im Allgemeinen wieder sehr ungleich ver-
theilt waren. Neben 67 mm in Brake und 88 mm in Helgoland hatten Neu-
werk 185 und Wangeroog 208 mm, und ebenso hatte Rügenwaldermünde 148 mın