Deutsche Seewarte.
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aittel, Summen und Extreme für den Monat April 1891 °aus den meteorologischen Aufzeichnungen der Normal-Beobachtungsstationen an der Deutschen Küste. April 1891.
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Die monatlichen Extreme sind für das Barometer den regelmäfsigen Beobachtungen zu den 3 Terminen am Tage entnommen und stellen daher nicht die absoluten Extreme dar. Diese waren nach den berechneten stündlichen Aufzeichnungen der Barographen in Memel 770,3 mm,
1ıbh_—_12b a, m. am 10. und 751,1 mm, 2% p.m. am 30., in Neufahrwasser 768,9 mm, 9hp.m. am 20. und 750,8 mm, 8h—10h a. m. am 29., in Swinemünde 770,7 mm, 10 a.m. am 21. und 749,4 mm, 3 a.m. am 29., in Wustrow 770,9 mm, 9h—11l% a.m. am 21. und 747,7 mm, 1h a. m, am 29.,
a Kiel 770,7 mm, 8b—11h a. m. am 21. und 747,4 mm, 11h p. m. am 28., in Hamburg 770,0 mm, 9% a, m. am 21. und 748,4 mm, 6h p.m. am 28., in Keitum 770,7 mm, 9h p.m. am 20. und 746,8 mm, 9h—10h p.m, am 28,, in Borkum 770,6 mm, 9"—12 p. m, am 20. und 747,9 mm, 3b p. m.
am 28. — Die mittlere Temperatur wird nach der Formel n — k (n — Min) berechnet, wo n das arithmetische Mittel aus den Monatsmitteln der Temperatur für 8h a. m., 2b p. m und 8h p. m., Min das Monatsmittel der Minimum. Temperaturen ınd k eine Konstante ist, welche für April
gleich 0,168 berechnet wurde. Für die übrigen meteorologischen Elemente sind dagegen die Mittelwerthe als blofse arithmetische Mittel aus den 3 Beobachtungs-Terminen berechnet.
In der Zusammenstellung für die Dekaden sind als Tage mit Niederschlag alle gezählt, an welchen Regen, Schnee, Hagel oder Graupeln fielen, ohne Rücksicht auf die Quantität; Tage mit blofser Thaubildung sind ausgeschlossen, auch wenn die Thaumenge eine mefsbare Gröfse
erreichte. Als Tage mit starkem Wind sind alle gezählt, an welchen die Geschwindigkeit des Windes wenigstens im Mittel einer Stunde 10m per Sekunde erreichte oder überstieg. Der letzte Theil desselben Horizontal-Abschnittes enthält das Procentverhältnifs der Windrichtungen in den
drei Dekaden, jedoch für die Stationen an der Östsee und an der Nordsee in je eine Zahlenreihe zusammengezogen. Hier, wie in der darunter stehenden ebensolchen Tabelle für den ganzen Monat und die einzelnen Stationen ist, um die Lage der Luvseite anzudeuten, von je zwei entgegen-
gesetzten Winden überall der häufigere durch fetten Druck hervorgehoben, Der letzte Horizontal-Abschnitt giebt für jedes bürgerliche Datum die mittlere Windgeschwindigkeit ohne Rücksicht auf die Windrichtung an, wie dieselbe sich aus den Aufzeichnungen der Registrir-Anemometer
ergiebt, bei der Robinson’schen Annahme, dafs der Weg der Schalenmitten 1/3 des Windweges betrage. (Die Anemometer sind ganz übereinstimmend in derselben Werkstätte konstruirt und möglichst frei aufgestellt.) Das Mittel dieser Werthe oder die mittlere Windgescbwindigkeit des
ganzen Monats findet man in der vorletzten Spalte des nächst oberen Horizontal-Abschnittes: daneben ist das Datum der Tage angeführt, an welchen die Windgeschwindigkeit im Mittel mindestene einer Stunde 15m per Sekunde erreichte oder überstieg.
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