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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 24 (1896)

352 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, August 1896. 
Gewitter zur Zeit der Beobachtung 
ing] aha| 1oha| ahp | sbp | 19hpl 
ı Gewitter zwischen den Beobacht., vor 
4ba| 8ba] ıohnl dbp| Shp| 19kp 
+, 
Uebrige 
Monate 
| Summe 
1890 
1891 
Insgesammt 
ö 
4 | 
09 
1 
1 1 
2 | 2 
3 
5 
3. 
7 
5 
% 
0 
1i 
4 
N} 
2 
0 
5 
Y 
4 
1 
3 | 
1 1 
g 
12 
8 
11 
2 
e 
f 
36 | 8 
70 | u | ||| 7 | 9100| 7 
‚Hyäne* 
Alle | 
Monate || 
außer ] 
Juni und 
Juli 
vertreten 
1889 
1890 
1891 
1892 
1893 
1894 
1895 
15 1 k 
15 0 2 4 
34 9 2 10 | 
33 8 1 5 
17 7 3 8 | 
20 4 3 4 
29 6 4 6 
5 | 16 | 11 6 9 | 8 
9 8 5 | 10 8 5| 8 | 
10 | 9 2 | 3 1 9 1 
8 | 7 4 | 2 0 3l 2 
9 14 6 5 1 3 2 | 
8 ! 30 91 3 1 2| 2 
R 12 4 1 ’ DD f 
4 
4 
O0 
3 
7 
» 
Sammo jıce las | 16 | ar | 60 }106 | 46 | 35 | 33 | 22 | 25 21 
Die procentische Vertheilung der Gewitter über den Tag zur Zeit der 
Beobachtung einerseits und zwischen den Beobachtungen andererseits ergiebt 
sich wie folgt: 
112 pl 6 | | | jr | 
00 | 9 0/n | 07a | 07m | 0a ! 0% | 0 | Of | 0% ! 0% | 9% | Oo 
Zur Zeit der 
Beobachtung 
) 
„Habicht“ 
„Hyäne“ 
[nsgesammft 
Zwischen den „Habicht“ 
Beobachtungen | | „Hyäne® 
'Insgesammt 
Differenz gegen die entsprechen- 
den Zahlen für Regen - 
7) 
25 
36 
13 
36 
40 
a8 
19 
29 | 
96 
| 
35 
22 
26 
5 
9 
ATI 9—11—91—9 
Hr 
10 
10 
A 
{4 
14] 
30 
25 
oß 
2 
(4 
13 
14 
10 
13 
12 
14 
a7] +3 
Die tägliche Schwankung ist also in der Gewitterhäufigkeit noch bedeutend 
stärker ausgeprägt als in der Häufigkeit der Regen, das Maximum liegt ebenso 
bei 4" a, das Minimum aber fällt früher als bei der letzteren, schon vor Mittag. 
Wie bei den Regen, so weisen auch bei den Gewittern die Zahlen auf eine 
gröfßfsere Durchschnittsdauer der einzelnen Erscheinung in der Nacht als am Tage. 
Ein beträchtlicher Theil der Gewitter tritt in der Form der hier Tornados 
genannten Gewitterböen aus östlicher Richtung auf, welche die hier, mit Aus- 
nahme des schwachen Seewindes am Nachmittag, vorherrschende Windstille unter- 
brechen. Leichte Böen von der Stärke 3 bis 5 der Beaufort-Skala sind häufig; 
um über das Verhalten der stärkeren Böen an dieser Küste einige Anhaltspunkte 
zu bekommen, habe ich aus den zuletzt bearbeiteten Journalen, jenen der „Hyäne“ 
aus den Jahren 1891 bis 1895, die Fälle ausgeschrieben, wo die Böe die Stärke 6 
und mehr erreichte; die kleine Liste möge hier Platz finden: 
17/1 1891 4b 30m p Böe aus SE 7, ®*, K. 
22/1 1891 2b 30m a—3h 30m a Tornado aus NE 6—7, K2, SO bis 3a. 
23/1 1891 2hga ESE, 2b 50 © Böe aus ESE bis NE 6, Dauer 10 Minuten. 
25/3 1891 2h 30a Regenböe aus N 7, K2. . 
18/1 1892 { X —— Hin? } Regenböen aus S 4—7, 
A8S SE 30m—6h 50m p Böen aus ESE 6, 5h 50m plötzlich NNW, dann zurück nach 
29/4 1892 6h 80m._6h 40m a Böe aus NE 7. dann ®®?.
	        
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