Von Hongkong nach Hoi-How und der Yu-Lin kan-Bai anf Hainan, 341
Stein aufgestellt, welche beide in Eins NWzN peilen und
durch die Einfahrt führen (siehe Vertonung S. 339.) Bei
Kap Bastion, ungefähr eine halbe Seemeile sich südlich
erstreckend, wurde Brandung gesehen.
Bei der Ansteuerung von Hongkong kam das Feuer
von Waglan gleichzeitig mit dem Feuer von Kap d’Aguilar
in Sicht in der Richtung NO°/30, 19 Sm ab, und blieb in
Sicht, bis es von der Insel Putoy in der Peilung NOzO
verdeckt wurde. Nach dem Leuchtfeuer-Verzeichnifs ist es
N 11°O über Ost bis S 34° O durch Land verdeckt.
Vertonung von Port Louis (Mauritius)
aus der Peilung: Feuerschiff 080140 mw.,
ca */10 Sm entfernt.
Nach photographischen Aufnahmen, von Kaptı G. OTT,
- Dampfer „Wuotan“,
Die beste Einsegelung in den Hafen ohne Lootsen
ist: Die Bell-Boje (6) dicht an seiner eigenen B. B.-Seite
lassen und dann den Pieter Both (1) in die Oeffnung
(quadratischen Einschnitt) bei 3 bringen und 5o halten,
dann kommt man auf beiden Seiten von den Bänken frei,
Bester Ankergrund !/44 Sm West von der Bell-Boje,
dann !/4 bis !/2 Sm SW, West, NW bis Nord vom
Feuerschiff.
Aus dem Reisebericht S. M. S. „Bussard“, Komm. Korv.-Kapt, SCHEDER.
Vom 6. bis 22. Sentember 1895.
Von Apia nach Sydney.
1. Von Apia nach Suva, Der Südostpassat,
welcher an der Nordküste von Upolu als Ostnordostwind
geweht hatte, setzte unmittelbar nach dem Passiren der
Apolima-Strafße ein und wehte bis zum Eintreffen in Suva
in einer Stärke von 2 bis 4; das Wetter war dabei klar,
vorübergehend leicht bewölkt mit Regenschauern. Mit
der Annäherung an Viti Levu wurde das Wetter dick und
regnerisch. Beim Ansteuern von Suva in dickem Wetter
ist Vorsicht geboten, weil zeitweise ein recht erheblicher
Weststrom quer zur Hafeneinfahrt setzt.
2. Suva. Während des Aufenthaltes in Suva vom
11. bis 13. September herrschte anhaltend Regenwetter
bei verhältnilsmäfsig hohem Barometerstande,
3. Von Suva nach Sydney. In der Kandavu-
Passage wurde ein ca 1 Sm in der Stunde westlich
setzender Strom angetroffen. Der Südostpassat wehte
während der ersten fünf Tage mit wechselnden Wind-
stärken von 2 bis 6. Am 15. nachmittags wurde die
Hunter-Insel auf 10 Sm Abstand passirt und darauf Kurs
auf die Lord Howe-Insel genommen.
Am 18. auf ca 27° 30‘ S-Br wurde der Wind un-
beständig, die Passatgrenze war somit erreicht. Am Ahend
des 19. setzte frischer SW ein, der später in der Nähe
der australischen Küste südlicher wurde und zeitweise
die Stärke 9 erreichte. Gleichzeitig trat Regenwetter
mit stark fallendem Barometer ein.
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