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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 24 (1896)

330 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Juli 1896. 
20° bis 24° N-Br, unterhalb 30° W-Lg eigentlich nur um südwärts bestimmte 
Segler handelt, so wird man der besseren Vergleichbarkeit wegen gegebenenfalls 
die Breiten des Quadrates 75, wo es sich um Strom handelt, sämmtlich um rund 
1° erhöhen, wie es hier geschehen ist. 
Die äufserlich übereinstimmenden Felder beider Arbeiten gehen von 20° 
bis 24° N-Br, 20° bis 29° W-Lg; ein Vergleich der Strömungen mufs sich aber 
auf 21° bis 24° N-Br, 20° bis 25° W-Lg beschränken. 
Diesmal ist der Oktober gewählt, weil in dem Monat und in diesem 
Meerestheil nach einer kleinen Berechnung die holländischen Beobachtungen, 
nach der Vertheilung über das ganze Jahr betrachtet, so ziemlich das ungünstigste 
Zahlenverhältnifs gegenüber den deutschen aufweisen. 
Strombeobachtungen im Oktober. 
Utrecht, öhnl. Zahlen (hier aus A. abgeleitet). 
US Hamburg, fette Zahlen, MT ® 
A. Eingradfelder B. Streifen 1° > 5°. 
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Nach der Einleitung von Quadrat 75, Seite VII 1, stammt ungefähr '/s 
aller Beobachtungen dieser deutschen Veröffentlichung von holländischen Schiffen, 
unter den acht Strombeobachtungen im Mittelstreifen von B ist demnach eine, 
die auch schon in den 49 Beobachtungen enthalten ist. 
Aus allen drei Vergleichen ergiebt sich, daß der Atlas nicht nur sehr 
reichhaltig, sondern auch praktisch angelegt und in jeder Weise sofort ver- 
werthbar ist. Sein Bearbeiter, der zweite Direktor der Abtheilung Seefahrt des 
Utrechter Instituts, Kapt.-Lieut. M. E. B. J. Kluit I. N. M. M., hat damit den 
Seefahrern und Seewarten ein Quellenwerk zur Verfügung gestellt, das sich den 
früher erschienenen Werken des Meteorologischen Amts in Utrecht würdig an 
die Seite stellt. 
Um den Lesern, die den Atlas selber nicht kennen, wenigstens einen 
Begriff von einem Theile des Inhaltes zu geben, ist No. I des zweiten Blattes 
für August etwas gekürzt, — kein Feld mit weniger als vier Etmalen und weniger 
als 5 Sm Strom — vereinfacht, — nur zwei bis drei Stufen der Werthe — und 
um !/a verkleinert, hier wiedergegeben. Auf eine nähere Besprechung der 
Strömungen sowie der Wärme-, Wind- und Regenverhältnisse u. s. w. mufs hier 
verzichtet werden, da der Zweck nur ist, den Leser auf den reichen und über- 
sichtlichen Inhalt des Werkes aufmerksam zu machen, E. Knipping. 
Notizen. 
4. Sternschnuppe. Im Journal der Bark „Gotha“, Kapt. F. Rumpff, 
findet sich folgende Bemerkung: „Am 12, April 15894, um 3 Uhr 45 Minuten 
morgens, auf 17,5° S-Br und 3,1° W-Lg wurden gleichzeitig mehrere Stern- 
schnuppen beobachtet. Eine derselben, am südwestlichen Himmel in einer 
yeschätzten Höhe von 50°, hinterliefs einen hellen Streifen von etwa 10° Länge, 
in dessen Mitte sich ein sternähnlicher Punkt befand. Letzterer sank rascher 
als die übrigen Theile des hellen Streifens, die Enden desselben gewissermafsen 
nachziehend. Nach und nach vereinigten sich die beiden Hälften des Streifens, 
so dafs die Erscheinung jetzt genau wie ein Komet aussah. Nach Verlauf von
	        
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