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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 24 (1896)

Haltermann: Ueber Elmsfeuer auf See, 
aA 
Südlich von 30° S-Br in 39 Fällen im 
Januar | Februar 
März 
April 
4.08 
1 80% | 
89/9 
30% 
50/0 
Mai 
Juni 
Inli 
August ' Septbr. | Oktober! Novbr. | Dezbr. 
5 2 
260% | 13% | | 50% | 13% | 
2% | 8% | 0% 
3 
> 
0 
Die vorstehenden Angaben, nach der entsprechenden Jahreszeit für nörd- 
liche und südliche Breite zusammengestellt, ergeben: 
Für Nordbreite 
Für Südbreite 
Für Nordbreite 
Für Südbreite 
Yammar 79/0 
Juli | 79/9 
Februar | 5%o 
August | 50/9. 
März 0 April | 25%] 
Septbr.! 150% [Oktober! 790 
Mai |! 
Norbr, 
50/0} 
50/9 
Dezbr. 
Juni | 09% 
09/ 
Juli | 7% August | 59/0 [Septbr./ 3%0,Oktober| 3%0| Novbr, 17%0. Dezbr. | 12%g 
Januar| 50/0 [Februar 30/01 März 50] April wm} Mai | 26%} Juni | 13% 
Blitz oder Donner sind überall in solchem Grade die Begleiter des Elms- 
feuers, dafs unter den 164 angeführten Fällen sich nur 33 befinden, bei denen 
sich jene Erscheinungen nicht zeigten. Noch häufigere Begleiter des Elmsfeuers 
als diese elektrischen Erscheinungen sind aber Niederschläge. Es ist dieses in 
solchem Grade der Fall, daß unter den 164 Elmsfeuern nur sechs vorkommen, 
bei denen nicht über Niederschläge irgend welcher Art berichtet wird. Und von 
diesen wenigen Fällen erscheint es noch dazu nicht unwahrscheinlich, dafs das 
Fehlen einer solchen Angabe nur auf Versehen des Beobachters zurückzuführen ist. 
Unter dem Niederschlägen scheinen endlich der Bildung von Elmsfeuern die bei 
starkem Winde stattfindenden Schnee- und Hagelschauer besonders günstig zu 
sein. Wie am Lande eine stürmische Schneeböe nicht selten von einzelnen, 
dann so gefährlich wirkenden Blitz-- und Donnerschlägen begleitet wird, so 
enthalten die betreffenden Tagebücher wiederholt Berichte über das Vorkommen 
von Elmsfeuern bei Schnee- und Hagelfall. Während in höheren Breiten die 
Gewitterbildung eine seltene ist, wird bei Schnee- und Hagelfällen, und zwar 
besonders bei ersteren, wohl oft das Elmsfeuer, aber nur verhältnifsmäfsig selten 
Blitz oder Donner bemerkt. Es zeigt sich dies an den Tabellen in solchem 
Mafse, dafs unter den 136 Fällen, in denen das Elmsfeuer von Regen begleitet 
auftrat, sich nur 16 befinden, in denen nicht gleichzeitig Blitz oder Donner beob- 
achtet wurde; unter 37 bei Hagelfall stattfindenden Elmsfeuern, 23 nicht von 
Blitz oder Donner begleitet waren; dagegen von den 14 sich in Schneeschauern 
zeigenden Elmsfeuern, 12 nicht in Begleitung von Blitz oder Donner auftraten. 
Und dabei ist noch zu bedenken, dal es an und für sich schwierig ist, das Elms- 
feuer während eines Schneegestöbers zu erblicken, und manche darin vorkommen 
mögen, ohne vom wachthabenden Offizier bemerkt zu werden. Im Quadrat 3 
kommen nach den Tagebüchern der beiden betreffenden Jahre auf 1277 Blitz- 
beobachtungen 12 Fälle des Elmsfeuers; das Verhältnifs ist hier wie 100 zu 1. 
Dagegen ereigneten sich in. den beiden das Kap Horn umgebenden Quadraten 
486 und 487 nur 33 Fälle von Blitz gegen 13 von Elmsfeuern. .Hier ist also 
das Verhältnifs-wie 100 zu 40. , ; 
. Von 38 Elmsfeuern, die sich zwischen 30° N-Br und 30° S-Br ereigneten, 
erfolgten: | . . 
Bei Gewitter und Regen - Nur bei Regen oder Schnee Während einer Böe 
27 Fälle = 71% „1 Fall = 3% 10 Fälle = 26% 
Von 118 Elmsfeuern; die auf beiden Halbkugeln zwischen 30° und 60° Breite 
auftraten, geschahen: 
Bei: Gewitter und Regen Nur bei Regen oder Schnee Während einer Böe 
50 Fälle == 420% 5 Fälle = 5% 63 Fälle == 530%
	        
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