Bemerkungen-zur Karte des Hafens von Kap Haytien,
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etwa auf 100m, nicht näher. Die Trompeuse-Boje erscheint bei diesem Kurse
ungefähr in der Mitte zwischen Landriff-Boje und Grand Mouton. Ist die Land-
riff-Boje passirt, so.halte man ‚auf den kleinen, am Südstrande ‚liegenden Hügel
Fort Vilton. Dieser Kurs führt auf einen guten Ankerplatz etwa querab von
der Ladebrücke oder etwas nördlicher.‘
Für die östliche Einfahrt giebt nur die erste Marke aus der Karte
„Barren Rock frei von Picolet-Spitze“ einen guten Anhalt, die anderen Marken
für den Kurs auf den Ankerplatz sind jedoch sehr schwer und nachmittags
gegen die Sonne gar nicht herauszufinden, Man ändere jedoch nicht gleich
nach dem Passiren der kleinen röthlichen Tonne am Südostende von Grand
Mouton Kurs, um nicht auf die südöstlich von Grand Mouton liegende Untiefe
zu kommen, sondern nähere sich lieber Petit Mouton auf ca 300m und nehme
dann Kurs auf die Kathedrale.. Nach der Kursänderung wird danu der viereckige
Schornstein der Seifenfabrik auf der südlichen Kante der Kathedrale ‚sein. In
dieser Peilung steuere man nun auf die Stadt zu, gehe lieber etwas. südlicher
als nördlicher, um von Grand Mouton und der besprochenen Untiefe frei zu
kommen. Petit Mouton. ist an den Brechern gut zu erkennen, Ist Zrompeuse
gut passirt, so kann Kurs auf Fort Vilton genommen werden. Der Moment zur
Kursänderung auf Fort Vilton wird dann sein, wenn die Kuppe des Leucht-
thurmes im Bergrücken der Picolet-Spitze verschwindet. ; ;
Lootsen. Es sind Lootsen zu haben. Sie sind jedoch unzuverlässig und
kommen wiederholt erst dann an Bord, wenn das Schiff die schwierigsten Stellen
passirt hat.
Von Tshifu durch das japanische .Binnenmeer nach Yokohama,
Aus dem Reisebericht S. M. S. „Kaiser“, Kommandant Kapt. z. S. JÄSCHKE.
Am 25. Juli 1895, 6:p, verliels S. M. S. „Kaiser“ den Hafen von Tshifu.
Beim Passiren von Shantung - Feuer, zwischen 1* und 2"a am 26., wurde eine
kurze Zeit leichter Nebel beobachtet, der zeitweise auf eine Entfernung von 7 Sm
das Feuer noch erkennen ließ. Am Abend desselben Tages, gegen 10* p, kam
dichter Nebel auf, der bis zum nächsten Morgen, gegen 7*a, anhielt. Von dieser
Zeit ab bis zum Einlaufen in die Shimonoseki-Straße am 28., 10*a, war das
Wetter stark diesig. .
An der Westküste von Korea wurde eine geringe östliche Stromversetzung
gefunden, während in der Korea-Strafßse die nordöstliche Versetzung, die dort
herrschen soll, nicht beobachtet wurde. .
. Bei der Insel Rokuren kam ein Lootse für das Binnenmeer an Bord,
welcher in der Hauptsache den in den englischen Admiralitäts - Karten vor-
gezeichneten Kurs verfolgte. ; De
Eine Ausnahme verdient besondere Erwähnung.
In dem Aogi Seto verfolgte S. M. S. „Kaiser“ auf Anweisung des Lootsen
nicht den in der Karte vorgezeichneten Weg zwischen Chodaiu-Bake und
Kakarize-Felsen, sondern hielt sich hart an dem südlichen Ufer der Insel Nipon
und .dem westlichen von Iwashi-Shima. ;
. Nach Angabe des Lootsen liegt Kakarize Rock näher an Chodaiu-Bake,
wie in der Karte angegeben, 2
Während zweier Nächte wurde geankert und zwar am 28, südsüdöstlich
von Matsuyama, am 29. in Uchi no Umi. Am 30., 2* p, ankerte S. M. S. „Kaiser“
in dem Hafen von Kobe und ging um 6"p wieder ankerauf,
. Auf der Reise von Kobe nach Yokohama war bei Ööstlichem leichten
Winde die Versetzung‘ durch den Kuroshiwo unbedeutend, ungefähr 0,5 Sm in
der Stunde. .
— Am 1. August, 8*25"a, wurde auf der Rhede von. Yokohama außerhalb
der Hafendämme geankert.