accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 24 (1896)

Fulst:; Ueber die Berechnung: nautisch-astronomischer Aufgaben. 217 
sem & sich innerhalb des Intervalles von 59° 50' bis 60° 10‘ nicht gleichmäßig 
verändert. Indessen ist der Unterschied zwischen Theorie und Erfahrung ein so 
geringer, dals man ‚dieselben als in voller UVebereinstimmung befindlich be- 
trachten kann. 
I. Bei genau durchgeführter Berechnung, 
zwischen 
0,0‘ und 0,1‘ 
da „ 02 
02 5 03 
0,3 „ 04' 
D4' 10,5' ‚ 
ER: 
4 ‘ 
07 » 08 
08 09 
Anzahl der Fehler 
nach der | nach der 
Theorie |Erfahrung 
Unter- 
schied 
64 +10 
61 55 — 6 
45 | 46 +1 
35 32 | — 
23 16 — 
12 12 ‘ 
190 + 
kleiner als 
0.1‘ 
0,2 
0,3 
0,4' 
0,5* 
0,6‘ 
0,7' 
0,8‘ 1 
0,9 | 
Anzahl der Fehler 
nach der | nach der 
Theorie | Erfahrunrs 
64 
125 
170 
205 
228 
240 
247 
249 
9250 
7% 
129 
175 
207 
223 
235 
245 
249 
250 
/ 
| 
Unter- 
schied 
+10 
+ 4 
+5 
+ 
o 
1) 
IX. Bei der Berechnung auf ganze Minuten. 
zwischen 
5,0‘ und 0,1’ 
ln 02 
02 „0,8 
0,3‘ „ 04 
04 „ 05 
0,5‘ „ 06’ 
0,6‘ „ OT 
0,7 „ 08 
0,8‘ „ 09 
0,9 » 10 
LO» 11 
11 19 
L2 oo 13 
Anzahl der Fehler 
nach der nach der 
Theorie | Erfahrung 
Unter- 
schied 
a 
y 
35 
33 
Ta 
38 +1 
37 +5 
35 0 
32 ——— 
9 “ 
RR | rl 
2 + 
10 —i 
1 
5 
& 
0 
0 
kleiner als 
0,1° 
0,2“ 
0,3* 
0,4‘ 
0,5* 
0,6' 
( 
0,8’ 
0,9 
1,0” 
a. 1' 
1,2‘ 
1,8‘ 
Anzahl der Fehler 
nach der | nach der 
"”’heorie | Erfahruns 
Unter- 
schied 
a7 
77 
107 
140 
169 
194. 
214 
229 
239 
245 
248 
249 
250 
e 
% 
110 
142 
171 
199 
220 
230 
239 
244 
246 
249 
250 
+1 
+? 
AB 
+9 
a 
=. 
Ar 
m 
v} 
| 
| 
Zum Schlusse soll — zunächst an einem Beispiel — untersucht werden, 
wie grofs die Ungenauigkeit des Resultats ist, wenn nicht nur beim Ausnehmen 
des Winkels aus der Tafel, sondern im ganzen Verlauf der Rechnung äuf ganze 
Minuten abgerundet wird, und zwar soll diese Untersuchung sich nur auf die 
Berechnung des Stundenwinkels aus der Breite vg, der Abweichung d und der 
Zenithdistanz z nach der Formel 
sem $ =— sec g sec d sin pr sin Sz 
erstrecken, 
Als Beispiel wählen wir den Fall, wo angenähert #g= 45°, d = 0, z = 75° ist. 
Aus diesen drei Stücken ergeben sich für die drei Winkel des sphärisch- 
astronomischen Grunddreiecks die folgenden Werthe: 
Stundenwinkel t = 4 34° 7%. 
Azimüth . A = 174° 28. 
Parallaktischer Winkel a = 42° 56‘. 
Wir haben es hier also mit einem ziemlich günstigen Falle der Zeit 
bestimmung: zu thun, da der Ausdruck für den Fehler im Stundenwinkel (dt). 
Ann. dd. Hydr. etic., 1896, Heft Y.
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.