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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 24 (1896)

921%) 
Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Mai 1896. 
Inklination. Horizontal-Intensität. 
1895 Oktober 30 9'/Aba 67° 564’N 1895 Oktober29 10*45”a 0,17929 C. G. 8. 
Novbr. 27 10°a 67°479'N Norvbr. 30 10°52" a 0,18022 C.6. 8. 
Dezbr. 31 10'uba 67°498‘ N Dezbr. 28 11"30” a 0,17993 C. G. 8. 
1895,52 Mittel 67° 545‘N 1895,53 Mittel 0,17983 C. G. 8. 
Verglichen mit den Werthen von 1892, ergiebt sich eine jährliche Ab- 
nahme der Inklination zu 0,9‘ und eine jährliche Zunahme der Horizontal-Inten- 
sität zu 0,00022 C. G.S (jedenfalls zu gro(s). 
Helgoland. An dem schon 1890 benutzten Orte wurde am 8. Juli 1895 
von Dr. Maurer eine Bestimmung der drei magnetischen Komponenten vor- 
genommen, Zur Beobachtung diente der Hechelmannsche Theodolit No. 686. 
Die Deklination ist aber nicht besonders zuverlässig, da weder die Sonne noch 
Fernmiren sichtbar waren. Die Horizontal-Intensität ergab sich um 8" 25"a mit 
Magnet I zu 0,17794 C. G.S. und um 8" 46” a mit Magnet II zu 0,17792 C. G.5., 
wobei nur Ablenkungen beobachtet wurden. Die Inklination wurde 9* 20” a zu 
68° 11,0’ N bestimmt. Am 23. und 24. August wurde nochmals eine vollständige 
Bestimmung der drei erdmagnetischen Komponenten auf demselben Platze durch- 
geführt, woran sich diesmal auch Dr. Neumayer betheiligte. Es ergab sich: 
1895 August 23 6*30"p d=13°6,3‘W, red. auf Tagesmittel 13° 6,9 W. 
24 737” a d==13°30'W, »„ » » 13° 6,1‘ W. 
24 8130"a H=0,17800 C. G. 5. 
24 910°a 1=—68°11,7/N (mit weichen Eisenstäben). 
24 10° 4”2 1==68°21L0’N (mit dem Inklinat. Meyerstein). 
Die Deklination hat sich hiernach auf Helgoland seit 1892 um 5,4‘ jährlich 
vermindert. Die Horizontal - Intensität zeigt eine jährliche Zunahme von 
0,00015 C. G.S., und die Inklination hat sich nicht wesentlich geändert, 
Cuxhaven, An derselben Stelle, wo schon seit 1873 die Beobachtungen 
gemacht worden sind, hat Dr. Maurer am 6. Juli 1895 beobachtet. Die ent- 
sprechenden Werthe sind: 
2% 58"p H= 0,17993 C. G.S. (Magnet 1). 
34 19”p H=0,17992 C. G. S. (Magnet 11). 
3h50"92 1—671°5711 N. 
Seit 1892 hat sich hiernach in Cuxhaven die Horizontal-Intensität um 
0,00025 C. G. S., die Inklination um 0,2‘ jährlich vermehrt. Die Deklination 
konnte mittelst der seit 1873 dabei gebrauchten Mire nicht mehr bestimmt 
werden, da diese Mire „Thurm von Altenbruch“ durch Neubauten verdeckt war, 
Der Direktor der Seewarte hat mit Dr. Maurer zusammen am 31. Mai 
und 1]. und 2. Juni und wieder am 22. Juni 1895 an einigen Punkten am Nord- 
Ostsee-Kanal die Horizontal-Intensität und die Inklination bestimmt. Die Dekli- 
nation konnte nur bei Brunsbüttel beobachtet werden, woselbst sie am 31. Mai 1895 
6730” a zu 11° 40,8‘ W bestimmt wurde, Ebendaselbst wurde beobachtet: 
1895 Mai 31 7° 0”p H=0,17998 C.G.S. (Magnet 1). 
„ 3831 7"20°p H= 017981 C. G. S, (Magnet II). 
Bei Grünenthal, zwischen der Kaiserbaracke und dem Eisenbahndamm, 
wurde beobachtet: 
1895 Juni 1 1”20”p H=0,17876 C. G. S. (Magnet 1). 
„ 1 1*35"p H= 017858 C.G. 8. (Magnet 11). 
„ 1 2 5°p 1—68°3,3‘N (weiche Eisenstäbe). 
Bei Rendsburg wurde auf dem Exercirplatz, zwischen der Strafanstalt und 
dem Wasserthurm, beobachtet: 
1895 Juni 2 7: 5"a H = 0,17807 C. G. S. (Magnet I). 
„ 2 720°a H= 017772 C.G.S. (Magnet 11). 
2 7h50"a T=— 68° 16,4'N (weiche Kisenstäbe). 
Ferner wurde ebenso bei Holtenau ca 30 m vom Ufer und etwa 300 m 
vom Leuchtthurm, beobachtet:
	        
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