Postdampferroute zwischen Singapore und Herbertshöh (Neu-Pommern), 163
Monate
Mai und Juni. {
Januar und Februar .
März und April. .
Mai und Juni. . .
Wind-
stärke
N nz sel s Isw/ W [arwiseine[Yerän:
L—3
4—6
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45
15
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Zahl
der Beob- |
achtungen
Procente: .
87 | —ı— [1 — | 1814418 5) +
145 512115110| 6! 2 71151419 10—
108 |- 4/3241 8) —| 1| | 6| 2
Summe
100
}
Mittlere Richtung
und Resultante
N 79° W 70
N48°E 24
S58°E. 73
d.. Von der Banka-Strafßse bis: Singapore.
Monate
Wind-:
stärke
N ne! Else] s.lsw|w |NwisunelYerän-
Summe
Januar, März, April: 4
1—38.
4—6
1—3
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‘+
Mai und Juni. . .
6
30
Zahl
der Beob- |
achtungen
Procentfte
YEittlere Richtung
und Resultante
Januar, März, April . |
Mai und Juni. . . |
/ N27°E: 41
S 37°E 83
Aus den Wind-Tabellen ergiebt sich für 1895 Folgendes: ur
__ a) Bei Neu-Guinea. Von Januar bis April herrschten nordwestliche
Winde vor; im Januar und Februar war der Wind bei jeder fünften, im März
und April nur bei jeder 33. Beobachtung frisch (B4 und mehr). Im Mai und
Juni herrschten südöstliche Winde vor, jede 4. Beobachtung davon. war frisch.
b) Im Molukken-Meer. Von Januar bis März herrschten nordwestliche,
weit überwiegend leichte Winde vor, im April ausnahmslos schwache Winde aus
südlicher Richtung. Im Mai. und Juni schwankte die. Windrichtung,. SE, am
wenigsten, und jede vierte Beobachtung‘ ergab frischen Wind. 6 ;
ce) In der Sunda-See. Im Januar und Februar war. die Windrichtung,
West, sehr beständig, mit frischem Wind bei jeder: fünften Beobachtung. - März
und April waren Uebergangsmonate mit abwechselnd” östlichen‘ ‚und‘ westlichen
Winden; unter 24 Beobachtungen gab es nur eine mit frischem Winde. Die
südöstlichen Winde im Mai und Juni waren stetig in der. Richtung, aber durch-
weg schwach, .: . ve BE
d) Im südchinesischen Meer überwogen, von. Januar bis. April ‘die
nordöstlichen Winde, im Mai-und Juni die südöstlichen.
Vergleicht man alle vier Abschnitte,-so treten folgende Züge hervor:
Im Mai und Juni zeigte sich durchweg ‘der Ostmonsun, im- Osten (a, b)
frischer als im Westen (c, d). ;
; Der Westmonsun endete bei Neu-Guinea (a) mit April, im. Molukken-Meer
(b) mit März, in der Sunda-See (c) mit Februar, starb also von West nach Ost
aus. Der Uebergang des Westmonsuns in den Ostmonsun kündigte sich an in
(a) durch Abnahme der Windstärke, in (b) durch Umlaufen des schwachen NW
ach Süd, in (ce) durch Uebergang des frischen West in schwache abwechselnde
West- und Ostbriese. ;
Im südchinesischen Meer war der Nordostmonsun frischer als der Südostwind,
Der Luftdruck.
Der mittlere Barometerstand in Millimetern, auf 0° C reducirt, gilt an-
nähernd für die mitgetheilten Breiten und Längen. Die kleinen Zahlen bedeuten
Beobachtungen.
so s | shall) 1]
mis) =] |