1895
van Bebber:; Bemerkenswerthe Stürme.
IX.
1921
. Vormittag Nachmittag
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Mittlere 24stündige Windgeschwindigkeit (m p. S.).
Borkum .
Wilhelmshaven .
Keitum . +, so
Hamburg +
Kiel. . 20
Wuströw . .
Swinemünde .'
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25,2
16,7
21,5
15,9
15,6
20,1 9,9
11,0 76
15.4 | 5,4
10.4 7.1
122 | 65
15,5 14,7
13.1 29 |
16,9 20,2
19,8 12,8 7,3
13,0 | 8,6 6,3
20,8 15,4 7,8
Nach der letzteren, kleineren Tabelle sind an allen Tagen, insbesondere
vom 5. bis zum 7., die Windgeschwindigkeiten aulserordentlich grofs, wobei das
Maximum der gesammten Tagesgeschwindigkeit theils auf den 5., theils auf den
7. fällt. Aus der gröfseren Tabelle ergiebt sich, dafs schon am 5. westliche und
nordwestliche Winde eintraten, bei den westlichen Stationen früher, bei den öst-
lichen später. Vergleicht man die in der Tabelle durch fetten Druck hervor
gehobenen Maxima der Windgeschwindigkeit der einzelnen Stationen mit einander,
so läfst sich das successive ostwärts fortschreitende Anschwellen des Windes in
einigen Fällen verfolgen, so dafs wir zu der Annahme berechtigt sind, dafs hin
und wieder kleinere Depresionen der Küste entlang sich fortbewegt haben, welche
auch offenbar mit den Gewittererscheinungen in innigster Verbindung standen.
Die Windverhältnisse in der Nordsee waren (trotzdem der Mond sich dem
letzten Viertel näherte) durchaus geeignet, grofse Wassermassen in der Helgoländer
Bucht anzustauen und verheerende Sturmfluthen herbeizuführen, wodurch arge und
ausgebreitete Verwüstungen verursacht wurden; auch viele Schiffbrüche und Ver-
Juste an Menschenleben sind zu beklagen. Auf dem Lande wurden Dächer ab-
gedeckt, Fenster eingedrückt, starke Bäume entwurzelt u. dergl.
Die vielen durch diesen Sturm verursachten Schäden und Unglücksfälle
sind in zahllosen Zeitungsartikeln veröffentlicht worden, von denen hier nur
einige Platz finden mögen.
Helgoland, den 8. Dezember. Endlich nach vier langen Tagen, in denen
wir grofse Unruhe und Angst um die Düne ausgestanden haben, sahen wir heute,
Sonntag, eine Besserung in den Wasserverhältnissen. Die letzten Tage brachten
uns fünf Hochwassertiden hintereinander, ohne dafs ein Rückgang des Wassers
stattgefunden hätte, ein Ereignifs, dessen. sich kaum ein Helgoländer entsinnen
kann. Die vorjährige unheilvolle Weihnachtsfluth brachte allerdings einen noch
um 20 cm höheren Wasserstand, dieser hielt aber nur für eine Fluthtide an.
Ann. d. Hydr. etc., 1898, Heft 211.