Köppen: Die Regenverhältnisse des Stillen Oceans.
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betreffenden Brüche, so können wir Werthe der Regenwahrscheinlichkeit bestimmen,
die größeren Anspruch auf Zuverlässigkeit haben und durch Hinzufügung weiterer
Jahrgänge voraussichtlich weniger verändert werden können... ;
8. Vereinigte Resultate. ;
Breite | Länge | 7an. |Febr.|März [April | Mai | Juni | Juli | Aug. |Sept. | Okt. | Nov. | Dez.
AI
Routen nrch der Westküste von Nordamerika und r2-h Honolulu.
471/2°
421/2
37/2
321/2
271%
221/93 ig“
17%
121 2
71 Te
5° W
* 8
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u 5] 738
95 4 80
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106 ‚28
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‚356
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1 | 50
‚94 | ‚69
‚80 | ‚72
‚62 | ‚44
‚52 | ‚37
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81 ‚33
86 ‚61
49 ‚60
36 ‚22
24 ‚24
51 47?
‚53 +4
25 | v3
9 ı „921
b. Routen nach Honolulu und von der Westküste von Nordamerika.
21/9 s| 125° W | 41 | ‚29 | ‚89 | ‚64 | ‚40 | ‚26 | ‚23 | ‚21 | ‚20 | „10 | 20 |
£. Routen nach und von der Westküste von Nordamerika.
21° N
7
122
171/2 -
120° W
9x
120 0;
123:
pa %
‚a9
20073 9 2231| 32, 19, 27
#1 A“ 80 | ‚84 | 76 | j72 | j62.| 47
1 A4| A3 | ‚36 | ‚43. | ‚69. | ‚76 | 80
"18 | 40 |. 33 | 15 | 49 | ‚57 | ‚52 | ‚38
27
68
‚x7
‚38
48 ‚46
;85 ‘| ‚86
‚81 ‚69
| ‚36 ‚83
d. Routen nach San Francisco, letzter Abschnitt, 35°—40° Breite.
any | 128° W | 48 | 44 | 43] 39 | ‚54 | ‚55 | 45 | ‚53 | ‚46 | ‚94 | ‚86 | „60
8. Routen nach und von.-der Westküste von Nordamerika, nördlich von 40° N-Bis +,
4° N | 129° W | „2 | ‚72 | 64 | ‚80 | — | ‚58 | 44 | — | 2 | ‚47 | ‚67 | ‚50
Die Untersuchung der Routen nach und von Iquique, deren erste Resultate
in den Tabellen 5 und 6 gegeben sind, hatte begreiflicherweise den speciellen
Zweck, festzustellen, wie weit sich.die Regenlosigkeit der peruanischen und nord-
chilenischen Küste‘ nach Westen hin-erstreckt. Auf den von Iquique nach Kap
Horn bestimmten Schiffen stellte sich der erste Regen in folgender geographischer
Länge ein:
Im Durchschnitt Oestlichster Fall Zahl der Reisen
Dezember, Januar; Februar. ..° 79,1° Ost ° 71,7° Ost‘ 40
März, April, Mai, . 4’. 4 782 ; 710,5 . 25
Juni, Juli, August. . ... 761 . 715 26
September, Oktober, November 794 ; 70,9 58
Auf 13 von diesen Reisen wurde der erste Regen erst westlich von
85° W-Lg angetroffen. Abgesehen von diesen 13 Fällen, war der Charakter. des
ersten Regens, nach Beaufort’s Bezeichnung des Wetters,*) folgender: in 24 Fällen
r, in 50 p und in 72 d. Es scheint hiernach, dafs die Zunahme der Regen nach
Westen zunächst überwiegend in der gröfseren Häufigkeit und Grofstropfigkeit
der „garüas“ oder nässenden Nebel besteht, welche die vorwaltende Form des
Niederschlags an der Küste zwischen 5° und 30° S-Br bilden.
Die allmähliche Aenderung der Natur der Niederschläge mit der Entfernung
von der Küste des nördlichen Chili ersieht man aus der folgenden Uebersicht,
in der der Charakter des Regentages nach den drei genannten Rubriken r, p
und d unterschieden ist:
1) Die hier in Betracht kommenden Zeichen derselben sind: r Regen, 8 Schnee, h Hagel,
p Regenschauer (passing showers), d Staubregen oder Rieselregen (drizzling rain), unter Umständen
noch q Böen (squally).