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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 23 (1895)

Köppen: Die Regenverhältnisse des Stillen Oceans. 
445 
betreffenden Brüche, so können wir Werthe der Regenwahrscheinlichkeit bestimmen, 
die größeren Anspruch auf Zuverlässigkeit haben und durch Hinzufügung weiterer 
Jahrgänge voraussichtlich weniger verändert werden können... ; 
8. Vereinigte Resultate. ; 
Breite | Länge | 7an. |Febr.|März [April | Mai | Juni | Juli | Aug. |Sept. | Okt. | Nov. | Dez. 
AI 
Routen nrch der Westküste von Nordamerika und r2-h Honolulu. 
471/2° 
421/2 
37/2 
321/2 
271% 
221/93 ig“ 
17% 
121 2 
71 Te 
5° W 
* 8 
1! 85 
3» ı 24 
u 5] 738 
95 4 80 
100 „ 4 
106 ‚28 
113 37 
zr 
‚356 
‚34 
‚29 
445 
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‚34 
' ‚74 
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‚85 
‚57 
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‚87 
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1 | 50 
‚94 | ‚69 
‚80 | ‚72 
‚62 | ‚44 
‚52 | ‚37 
"1 | 41 
A 
„43 
73 
49 
‚59 
‚49 
‚74 
x 2 
0 
05 
62 
72 
5 
AL 
„4 
“1 
81 ‚33 
86 ‚61 
49 ‚60 
36 ‚22 
24 ‚24 
51 47? 
‚53 +4 
25 | v3 
9 ı „921 
b. Routen nach Honolulu und von der Westküste von Nordamerika. 
21/9 s| 125° W | 41 | ‚29 | ‚89 | ‚64 | ‚40 | ‚26 | ‚23 | ‚21 | ‚20 | „10 | 20 | 
£. Routen nach und von der Westküste von Nordamerika. 
21° N 
7 
122 
171/2 - 
120° W 
9x 
120 0; 
123: 
pa % 
‚a9 
20073 9 2231| 32, 19, 27 
#1 A“ 80 | ‚84 | 76 | j72 | j62.| 47 
1 A4| A3 | ‚36 | ‚43. | ‚69. | ‚76 | 80 
"18 | 40 |. 33 | 15 | 49 | ‚57 | ‚52 | ‚38 
27 
68 
‚x7 
‚38 
48 ‚46 
;85 ‘| ‚86 
‚81 ‚69 
| ‚36 ‚83 
d. Routen nach San Francisco, letzter Abschnitt, 35°—40° Breite. 
any | 128° W | 48 | 44 | 43] 39 | ‚54 | ‚55 | 45 | ‚53 | ‚46 | ‚94 | ‚86 | „60 
8. Routen nach und von.-der Westküste von Nordamerika, nördlich von 40° N-Bis +, 
4° N | 129° W | „2 | ‚72 | 64 | ‚80 | — | ‚58 | 44 | — | 2 | ‚47 | ‚67 | ‚50 
Die Untersuchung der Routen nach und von Iquique, deren erste Resultate 
in den Tabellen 5 und 6 gegeben sind, hatte begreiflicherweise den speciellen 
Zweck, festzustellen, wie weit sich.die Regenlosigkeit der peruanischen und nord- 
chilenischen Küste‘ nach Westen hin-erstreckt. Auf den von Iquique nach Kap 
Horn bestimmten Schiffen stellte sich der erste Regen in folgender geographischer 
Länge ein: 
Im Durchschnitt Oestlichster Fall Zahl der Reisen 
Dezember, Januar; Februar. ..° 79,1° Ost ° 71,7° Ost‘ 40 
März, April, Mai, . 4’. 4 782 ; 710,5 . 25 
Juni, Juli, August. . ... 761 . 715 26 
September, Oktober, November 794 ; 70,9 58 
Auf 13 von diesen Reisen wurde der erste Regen erst westlich von 
85° W-Lg angetroffen. Abgesehen von diesen 13 Fällen, war der Charakter. des 
ersten Regens, nach Beaufort’s Bezeichnung des Wetters,*) folgender: in 24 Fällen 
r, in 50 p und in 72 d. Es scheint hiernach, dafs die Zunahme der Regen nach 
Westen zunächst überwiegend in der gröfseren Häufigkeit und Grofstropfigkeit 
der „garüas“ oder nässenden Nebel besteht, welche die vorwaltende Form des 
Niederschlags an der Küste zwischen 5° und 30° S-Br bilden. 
Die allmähliche Aenderung der Natur der Niederschläge mit der Entfernung 
von der Küste des nördlichen Chili ersieht man aus der folgenden Uebersicht, 
in der der Charakter des Regentages nach den drei genannten Rubriken r, p 
und d unterschieden ist: 
1) Die hier in Betracht kommenden Zeichen derselben sind: r Regen, 8 Schnee, h Hagel, 
p Regenschauer (passing showers), d Staubregen oder Rieselregen (drizzling rain), unter Umständen 
noch q Böen (squally).
	        
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