Broeker: Die Faerger-Gruppe.
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ihnen unter Wasser, so dafs die Gesammtlänge des Riffes 3 bis 4 Kabllg. beträgt.
Oestlich und westlich von Fleeserne mufs man sich in gehörigem Abstande davon
halten, gleichfalls von dem vorgenannten Hoidenaes. Diese Huk ist kenntlich
an einigen hellen Flecken,
Ankerplätze giebt es innerhalb vom Dorf Sund in 18 bis 20 Faden Wasser;
aber man kann überall im Fjord bleiben, wenn man darauf eingerichtet ist, in
grofsen Tiefen zu ankern; der Haltegrund ist Sand und Schlick, ausgenommen
innen am Ende des Fjords, wo die Tiefen viel geringer sind, aber der Halte-
grund schlecht ist.
Kollefjord. Nördlich von Kalbaksfjord kann man gleichfalls ankern; bei
steifer Briese ist man hier aber den heftigsten Bergböen ausgesetzt von dem
über 2400 Fuß hohen Skjellingefjeld, welcher einer der höchsten Berge der
Faerger ist. Der beste Ankerplatz ist aufserhalb Sjov-Kirche in 10 bis.14 Faden
Wasser und gutem Haltegrund.
Kvalvig liegt noch nördlicher und giebt einen guten und sicheren Anker-
platz. Wohl fallen hier gleichfalls Bergböen ein, aber lange nicht so heftig wie
im vorerwähnten Fjord.
Sundene ist der Name für den kleinen Wasserarm zwischen Stromg und
Östero, welcher unmittelbar nördlich von Kvalvig so klein bleibt und so voll von
Schären, dafs kein Schiff ihn auf eine Strecke von 1'/s Sm passiren kann, um 80
weniger, als der Strom an dieser Stelle sehr heftig setzt,
Eidefjord heifst so nach dem nördlichen Theil des Wasserarmes zwischen
Stremg und Österg. Die Einsegelung ist nicht sehr in die Augen fallend von
See, da der Fjord schmal und durch Land abgeschlossen ist. Er ist jedoch nicht
schwierig zu finden, da man auf der einen Seite den vorspringenden. Vorberg
Kodlen hat (Vertonung No. 4) und’ auf der anderen Seite die gut erkennbare
Huk Myling (Vertonung No. 3) und östlich hiervon die Klippe Stakken dicht
unter der Küste. Da Kodlen nur durch einen schmalen Landstreifen mit Österg
vereint ist, erscheint er von Nord aus wie eine Insel. Myling macht sich
bemerklich durch seine Höhe, 2200 Fufs und die gegen die See sich kehrende
senkrechte Wand.
Sobald man innerhalb Torvenaes-Huk oder der Enge der Einfahrt ist, wo
14 bis 16 Faden Wasser sind, ist der ganze Fjord als Hafen zu betrachten bis
nach Sundene. Er ist frei von Seegang und hat guten Haltegrund, aber er hat
ziemlich grofse Tiefen fürs Ankern. Der beste Ankerplatz wird innerhalb der
Bucht Eide gefunden, weil außerhalb derselben eine Barre liegt, auf welcher
quer über das Fahrwasser nur 6 Faden Wasser sind.
Haldervig liegt knapp 2 Sm innerhalb der Einfahrt bei Lidefjord, ist ein
sehr guter Hafen, und kann man von hier leicht seewärts kommen. Man kann
ankern mitten vor dem Dorf in ca 12 Faden Wasser und gutem Haltegrund.
Tjsrnevig ist eine kleine Bucht, in welcher man ankern kann bei auf-
landigem Winde. Man liegt am besten in 10 bis 11 Faden Wasser, wo der
Haltegrund gut ist.
Stakken ist eine hohe freistehende Klippe aufserhalb des Nordendes ‚von
Stremg; nur mit Booten kann man innen um sie herum gelangen.
Ider. Vorbei am Nordende von Strgmg laufen mehrere Ider und Strom-
schnellen, Diese können auf einzelnen Stellen einander kreuzen, so dafs der
entstehende Wirbelstrom besonders in schlechtem Wetter gefährlich für Boote
werden kann.
Saxen ist eine kleine Bucht auf der Westseite von Stiromg, sie soll in
früheren Zeiten ein guter Hafen für kleinere Schiffe gewesen sein, aber die Ein-
fahrt ist jetzt ganz versandet.
Vestmanhavnfjord heilt der Arm zwischen Vaags und Strömg, dieser
wird viel von Schiffen benutzt, die nordwärts oder nach Island bestimmt sind,
Der Strom kann in diesem Fjord sehr hart laufen, und aufserhalb der vorspringenden
Punkte können dort kleinere /der entstehen, welche das Schiff für kurze Zeit,
selbst: wenn es gute Fahrt hat, außer Gewalt bringen können; da aber der Fjord