accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 23 (1895)

Broeker: Die Faerger-Gruppe. 
405 
ihnen unter Wasser, so dafs die Gesammtlänge des Riffes 3 bis 4 Kabllg. beträgt. 
Oestlich und westlich von Fleeserne mufs man sich in gehörigem Abstande davon 
halten, gleichfalls von dem vorgenannten Hoidenaes. Diese Huk ist kenntlich 
an einigen hellen Flecken, 
Ankerplätze giebt es innerhalb vom Dorf Sund in 18 bis 20 Faden Wasser; 
aber man kann überall im Fjord bleiben, wenn man darauf eingerichtet ist, in 
grofsen Tiefen zu ankern; der Haltegrund ist Sand und Schlick, ausgenommen 
innen am Ende des Fjords, wo die Tiefen viel geringer sind, aber der Halte- 
grund schlecht ist. 
Kollefjord. Nördlich von Kalbaksfjord kann man gleichfalls ankern; bei 
steifer Briese ist man hier aber den heftigsten Bergböen ausgesetzt von dem 
über 2400 Fuß hohen Skjellingefjeld, welcher einer der höchsten Berge der 
Faerger ist. Der beste Ankerplatz ist aufserhalb Sjov-Kirche in 10 bis.14 Faden 
Wasser und gutem Haltegrund. 
Kvalvig liegt noch nördlicher und giebt einen guten und sicheren Anker- 
platz. Wohl fallen hier gleichfalls Bergböen ein, aber lange nicht so heftig wie 
im vorerwähnten Fjord. 
Sundene ist der Name für den kleinen Wasserarm zwischen Stromg und 
Östero, welcher unmittelbar nördlich von Kvalvig so klein bleibt und so voll von 
Schären, dafs kein Schiff ihn auf eine Strecke von 1'/s Sm passiren kann, um 80 
weniger, als der Strom an dieser Stelle sehr heftig setzt, 
Eidefjord heifst so nach dem nördlichen Theil des Wasserarmes zwischen 
Stremg und Österg. Die Einsegelung ist nicht sehr in die Augen fallend von 
See, da der Fjord schmal und durch Land abgeschlossen ist. Er ist jedoch nicht 
schwierig zu finden, da man auf der einen Seite den vorspringenden. Vorberg 
Kodlen hat (Vertonung No. 4) und’ auf der anderen Seite die gut erkennbare 
Huk Myling (Vertonung No. 3) und östlich hiervon die Klippe Stakken dicht 
unter der Küste. Da Kodlen nur durch einen schmalen Landstreifen mit Österg 
vereint ist, erscheint er von Nord aus wie eine Insel. Myling macht sich 
bemerklich durch seine Höhe, 2200 Fufs und die gegen die See sich kehrende 
senkrechte Wand. 
Sobald man innerhalb Torvenaes-Huk oder der Enge der Einfahrt ist, wo 
14 bis 16 Faden Wasser sind, ist der ganze Fjord als Hafen zu betrachten bis 
nach Sundene. Er ist frei von Seegang und hat guten Haltegrund, aber er hat 
ziemlich grofse Tiefen fürs Ankern. Der beste Ankerplatz wird innerhalb der 
Bucht Eide gefunden, weil außerhalb derselben eine Barre liegt, auf welcher 
quer über das Fahrwasser nur 6 Faden Wasser sind. 
Haldervig liegt knapp 2 Sm innerhalb der Einfahrt bei Lidefjord, ist ein 
sehr guter Hafen, und kann man von hier leicht seewärts kommen. Man kann 
ankern mitten vor dem Dorf in ca 12 Faden Wasser und gutem Haltegrund. 
Tjsrnevig ist eine kleine Bucht, in welcher man ankern kann bei auf- 
landigem Winde. Man liegt am besten in 10 bis 11 Faden Wasser, wo der 
Haltegrund gut ist. 
Stakken ist eine hohe freistehende Klippe aufserhalb des Nordendes ‚von 
Stremg; nur mit Booten kann man innen um sie herum gelangen. 
Ider. Vorbei am Nordende von Strgmg laufen mehrere Ider und Strom- 
schnellen, Diese können auf einzelnen Stellen einander kreuzen, so dafs der 
entstehende Wirbelstrom besonders in schlechtem Wetter gefährlich für Boote 
werden kann. 
Saxen ist eine kleine Bucht auf der Westseite von Stiromg, sie soll in 
früheren Zeiten ein guter Hafen für kleinere Schiffe gewesen sein, aber die Ein- 
fahrt ist jetzt ganz versandet. 
Vestmanhavnfjord heilt der Arm zwischen Vaags und Strömg, dieser 
wird viel von Schiffen benutzt, die nordwärts oder nach Island bestimmt sind, 
Der Strom kann in diesem Fjord sehr hart laufen, und aufserhalb der vorspringenden 
Punkte können dort kleinere /der entstehen, welche das Schiff für kurze Zeit, 
selbst: wenn es gute Fahrt hat, außer Gewalt bringen können; da aber der Fjord
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.