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Volltext: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 23 (1895)

Stechert: Berechnung der Temperatur-Koefficienten von Chronbthetern, 589 
sämmtliche‘ Faktoren derselben Unbekannten einander gleich sind, also z. Bi’ 
a = a, = 8, = a 
80 bleibt man mit der Methode der kleinsten Quadrate streng in Uebereinstimmung, 
wenn man die aus der Summe sämmtlicher Gleichungen folgende Mittelgleichung *) 
}[8]x + 4[0y + (02 = 4b) 
von jeder Gleichung des Systems A subtrahirt und dann das entstehende, um 
eine Unbekannte verminderte System 
bb, — 4 0bDy + ©, — }[0))z = 2, — + (0) 
%, — 46) 7 + 0 — }[Dz = 2, — 4 [n] 
b;,— 43 [6bDy + 6 —4[) z = 2; — 4 [0] 
b,— 4b +  — 4 [0 z = 24 — 4 [n) 
db; — 406Dy + (06 — 4 [0))z = nn; — 4 [n] 
be— 1 [57 + (06 —4[c) z = na — 4 [9] 
nach der Methode der kleinsten Quadrate auflöst. Zum Beweise dieses Satzes 
wollen wir aus dem System B die Normalgleichungen bilden; dieselben. lauten: 
[6 — 4 PD 6— 30] 7 + [6— #BbD C—4[D]z = [® — 4 [bD (© — 4 [n))] } e 
[6-4 DD @—3[D] x + [K— 3 [D (€ —3[0D]z = [@—4[0D @—4bnD] ] 
Unter Berücksichtigung der obigen Voraussetzung, daß a,=az==...= 3, 
ist, kann man den ersten Koefficienten der Unbekannten y in: folgender Weis: 
umformen: 
[c® — 4 [bD) (b — 3 [b))] = [bb] — 3 [b] + [b] + #5 [bF = [bb] — 4 (b] « [b) 
1 (pp) — 201-207 — np) — (AD) fat] 
Ebenso erhält man: 
[® — 4 [{bD © — 4 [0D] = bel — 
CC 
[© — 4 [6D (a — 3 {nD] = [bn]— 
[ — 3 [DD (0 — +4 [o)] =. [en] — 
ab 
Ba ao 
- [2 c] 
= [an] 
ac] 
aa) 
Durch Vergleichung mit dem gewöhnlichen Eliminations-Schema erkennt 
man, dafs die letzten Werthe bezw. gleich 
(bb,]} fbe,] [cc,] [bn,] [en] 
sind; das obige System C ist also identisch mit demjenigen Gleichungssystem, 
welches man bei gewöhnlicher Auflösung der aus dem System A abgeleiteten 
Normalgleichungen nach Elimination der ersten Unbekannten x erhält. Es wird 
mithin die Auflösung des Systems B nach der Methode der kleinsten Quadrate 
in diesem Falle für y und z dieselben Werthe liefern, welche man aus dem 
System A. bei Anwendung der gleichen Methode erhält. 
. Bei der Berechnung der Temperatur-Koefficienten a und b”) eines Chrono- 
meters aus einer vollständigen Temperatur-Untersuchung handelt es sich bei dem 
1). Wir wollen hier wie im Folgenden von der in der Methode der kleinsten Quadrate: all- 
gemein üblichen. Gaussischen Summenbezeichnung Gebrauch machen, indem wir statt des Summenr- 
zeichens die zu summirende Funktion in eckige Klammern setzen; es bedeutet also z. B. a 
8) = g, +8: +8; +8,88 . 
2) Um in Bezug auf die Bezeichnung der Temperatur-Koefficienten, a und b, mit der all 
gemein üblichen Form der Gangformel 
8 = & + a(t— 15°) + bt — 15°? ; 
in Uebereinstimmung zu bleiben und doch gleichzeitig Verwechselungen mit den Konstanten der 
Bedingungsgleichungen, a und b, zu vermeiden, sollen. im Folgenden die Temperatur-Koeffleienten 
durch stärkere Schrift von jenen Konstanten der Bedingungsgleichungen äufserlich unterschieden 
werden.
	        
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