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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 23 (1895)

Ann. d. Hydr. ete., XXI. Jahrg. (1895), Heft VII 
81 
Von Tshifu nach Wusung. 
Aus dem Reisebericht S, M. S. „Alezandrine“, Kommandant Kapt. z. S. SCHMIDT. 
Am Donnerstag, den 29. November 1894, 9% 4” a, verlielßs S, M. S, 
„Alexandrine“ den Hafen von Tshifa. Von Shantung Promontory wurde Kurs 
auf North Saddle. Island gesetzt. 
Da in der Nacht ein Besteck nicht zu erhalten war, liefs ich von Mitter- 
nacht halbstündlich lothen, wobei festgestellt werden konnte, dafs die Lothungen 
der englischen Karte No. 1262 auf dem Kurse Shantung Promontory — North 
Saddle Island nicht mehr stimmen. Der Uebergang von Mudgrund auf feinen 
Sand und das dabei angegebene Flacherwerden des Wassers wurde gefunden, nicht 
aber die sich nördlich der Great Yang-tse-Bank nach West erstreckende Mulde 
mit tieferem Wasser. Auf der Ausgabe der genannten Karte von 1894 sind 
nördlich der genannten Bank zwei im Jahre 1890 rapportirte 7 bis 10 Faden- 
Stellen (12,8 bis 18,3 m) angegeben, wo die Karte 17 und 19 Faden (31,1 und 
34,7 m) hat. 
Am 1. Dezember 6* 35" a wurde North Saddle Island gesichtet und Kurs 
auf die Glockentonne gesetzt, Querab von Gutzlaff Island wurde ein Lootse 
genommen, dann mit der Fluth den Yang-tse-kiang hinaufgedampft, bei Hoch- 
wasser um 3* 50” p die äußere Wusung-Barre passirt und um 4* 25” p im Wusung- 
Fluß, etwas oberhalb. das Zollhauses, geankert und vermoort. 
Die Tonnen und Feuerschiffe des Yang-tse-kiang lagen in den in den 
„Nachrichten für Seefahrer“ 1892, No. 1028, angegebenen Positionen. An der 
rothen Southeast Knoll-Tonne fehlte das schwarze Toppzeichen. 
Die im Fluß zu steuernden Kurse sind: 
Von der Glockentonne auf Tungsha-Feuerschiff NWzW*/sW mw., bis das 
Feuerschiff an St. B. dwars ist. Dieser Kurs mufs eventuell je nach dem Strom 
nördlicher oder westlicher genommen werden, weil hier die erste und letzte Fluth 
sowohl wie Ebbe quer setzen. Später läuft der Strom nur in der Kursrichtung. 
Von Tungsha-Feuerschiff bis Kiu-Toan-Feuerschiff NW'/AW mw., bis. Kiu- 
Toan-Feuerschiff an St. B. ca 2 Kabilg. ab dwars ist; nachts wird Tungsha-Feuer- 
schiff recht achteraus, . Kiu-Toan-Feuerschiff recht voraus gehalten. 
Von Kiu-Toan-Feuerschiff NWzW!4W (? D. Red.), bis Kiu-Toan Small 
Beacon W!/2S peilt. Man hat dann die rothe Southeast Knoll-Tonne an St. B. 
im Abstande von 1! Kabllg. passirt. 
Von der Peilung ab wird mit NWzW-Kurs weiter gesteuert, man hält auf 
die Mitte zwischen dem Lande an B.B. und den Inseln an St.B. bis auf die 
Außenrhede von Wusung. 
Der Kurs über die Aufsenbarre führt zwischen dem Lismore-Feuerschiff 
und der Spit-Tonne in der Linie: Mitte des am Ende der Brücke gut sichtbaren 
Tempelthores und rechter Schornstein des weifsen Leuchtthurm-Wärterhauses in 
Eins. Im Allgemeinen warten die Lootsen zum Passiren der Barre Hochwasser 
ab; läuft noch Fluth, so wird man auf das Feuerschiff, läuft Ebbe, auf die Spit- 
Tonne zu gesetzt. 
Hydrographische Notizen über den Rio del Rey und den Old 
Calabar-Fluls. 
Aus dem Reisebericht S. M. S. „Hyäne“, Kommandant Kapt,-Lieut, BACHEM. 
1. ‚Rio del Rey. 
Die Ansegelungstonne des Rio del Rey wurde bei nur mäfsig sichtiger 
Luft auf 6 Sm Abstand gesichtet. Diese Tonne sowie die übrigen drei Tonnen 
Ann. &-Hydr. ete., 189 MeHeft VI.
	        
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