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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 23 (1895)

Mohn: Studien über Nebelsignale, 
2933 
Log 2 == 0,30108 0,30108 Log & = 1,71684 
Log Vk = 7,65982 7,65982 Log y = 0,14182 
Log Ve — a = 0,54139 Log Ver = 0,85842 Log & = 1,85866 
Log cotang i = 8,50224 Log cotang i‘ == 8,81927 & = 72,22m 
i= 88° 11 = 86° 14 a+h= 50.00 m 
8 —i= 1°49 90— ii = 3° 46‘ U H =122,22 m 
Um eine genauere Vorstellung von der Form des Schallschattens in einer 
Vertikalebene zu geben, wenn man mit der hier vorliegenden Art der anomalen 
Hörweite zu thun hat, habe ich die Lage einer Reihe von Punkten in. der 
normalen und der anomalen Schattengrenze berechnet, das heifst die zu ver- 
schiedenen Werthen von z oder 0 (d‘) gehörigen Werthe von dem normalen und 
anomalen X. Die folgende Tabelle zeigt das Resultat dieser Berechnungen, denen 
die oben angenommenen Konstanten für At, Ae, Aw, At‘, de', Aw', p (180°), h 
and a zu Grunde liegen. Die benutzten Formeln sind (1), (9), (8), (7), (11), (10), 
(12), (13), (14) und (15). 
Höhe des Ohrs 
d' 
3 
Am 
Hörweite 1Differenz- 
Breite 
des 
Schattens 
normal anomal| 
Sm Sm ' 
90° — i 190° — il 
m 
E* 
mM 
HH 
mM 
für den anomalen Scrahl 
Ö 
10 
26 
‘3 
X 
9 
0 
30 
100 
105,4 
110 
119,3 
50 
45 
40 
30 
20 
10 
a 
/ 
0,374' 
3,638 
0,748 
0,902 
1,021 
L121 
1,209 
10 | 1,296 
20 | 1,390 
30 | 1494 
40 1,614 
50 | 1,755 
55,4 | 1,849 
50 1,942 
293 9,361 
3,461‘ 
3,345 
3,242 
3,064 
2,928 
2,817 
23,722 
2,624 
2,524 
2,403 
2,258 
2,051 
1,784 
3,087 
2,707 
2,494 
2,162 
1,907 
1,696 
1513 
1,328 
1,134 
3,909 
0,644 
3,296 
yo Be 
49 
33 
10 
4 © 
0 57 
BA 
52 
50) 
RO Er 
+ 46 
3 38 
3 30 
3 27 
3 26 
3 26 
3 25 
3° 95 
3 21 
3 18 
56,6 
52,1 
48,5 
44,9 
43,7 
43,3 
43,0 
42,8 
42,5 
12,2 
41,9 
41,1 
40,0 
78,C 
72,2 
67,4 
62,4 
60,7 
60,1 
39,7 
19,4 
39,0 
58,6 
58,2 
57,0 
55.4 
#r 
D 
4} 
für den normalen Strahl 
—1°39' | 2°56' | 50,0 | 69,3 
128,6 
122,2 
117,4 
112,4 
110,7 
110,1 
109,7 
109,4 
109,0 
108,6 
108,2 
107,0 
105,4 
| 119,8 
. 4 l - 1 . 
In Figur 8 sind die beiden Schattengrenzen nach den Zahlen dieser Tabelle 
zur Darstellung gebracht. Der vertikale Mafsstab in Metern ist übertrieben im 
Verhältnifs zum horizontalen in Seemeilen. 
Der Strahl, welcher 9% 
die normale Schattengrenze 
darstellt, zur Linken, berührt 
den Horizont im Abstande 
0,374‘ vom Fufspunkt des 
Schallgebers, geht durch die 
Grenzschicht in 50 m Höhe 
im Abstande 1,209‘ und hat 
seinen höchsten Punkt im 
Abstande 2,361 Sm und in 
der Höhe 119,3 m. Am 
Schallgeber hat er eine . 
Neigung von 1° 39 unter dem Fig 5 
Horizontund durchkreuzt die Grenzfläche aufwärtsgehend.unter der Neigung von 2° 56‘. 
Die Umhüllungslinie, welche den Schallschatten nach außen begrenzt, 
schneidet den Horizont im Abstande von 3,461 Sm, durchkreuzt die Grenzschicht 
im Abstande von 2,722’ und kommt zu einem Ende in dem Abstande von 1,784’ 
und in der Höhe von 105,4 m, . 
Die beiden Kurven schneiden sich, nach graphischer Bestimmung, im Ab- 
stande von 1,85 Sm und der Höhe von 105,2 m. Der vertikale Durchschnitt des 
Schallschattens endet hier aufwärts in einer Spitze. Oberhalb ist der Raum 
überall von Strahlen durchsetzt und volle Hörbarkeit. 
Ann, d, Hyär. etc, 1895, Heft VI.
	        
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