The „Ex Meridian“ treated as @ problem in dynamics etc.
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Unter dieser Voraussetzung ist dz oder die Reduktion der beobachteten
Zenithdistanz auf die Meridian-Zenithdistanz gegeben nach der Formel
K“ a {" $
wo wiederum £ in Zeitminuten des Stundenwinkels ausgedrückt, und f“ = A f
beträgt.
Nun haben wir schon früher angegeben, dafs aus den Brent-Tafeln unter
der Bezeichnung C die Größe 4 f direkt entnommen werden kann. Demnach
ist = 2 C oder analog unserer früheren Bezeichnungsweise
K“ == 2 Cu f
K =232Ct
wonach
K
b= 76
wo % immer noch in Einheiten von Zeitminuten ausgedrückt bleibt.
Wir haben damit eine Formel, nach welcher wir die Zeit finden können,
um welche die gröfste Höhe von der Meridianhöhe entfernt liegt.
Nach den oben dargelegten Principien haben wir nun
R=1421Kt
woraus sich die Reduktion auf den Meridian ergiebt, oder wenn wir hier t durch
K und C ausdrücken wollen, nach der Gleichung t = = 80 erhalten wir
R= FE
4C
Die von Goodwin berechnete Tafel (Seite 20) ist nun für C = 1 be-
rechnet und hat die folgende Gestalt:
Werth von
für C = I
Zeit = t
Reduktion
= R nn
"in.
20
26
5,5
15
5
5
1,5
25
L0
10,5
UL
11,5
>85
16“
20,25
25
30,25"
36"
42,25“
49
56,25"
54“
72,25%
BL“
30,25“
LOO/*
10,25
L21%
132,25
144“
156,25“
(690
Man hat also nur die daraus mit dem Argument K zu entnehmenden
Werthe durch C zu dividiren, um sofort die richtigen Werthe für A und R
zu finden.
Von den beiden Werthen aber, deren Gröfse man wissen muß, K und C,
ist K die Aenderung des Schiffsortes während einer Stunde in nord—südlicher
Richtung -+ der stündlichen Aenderung in der Deklination des beobachteten
Gestirns. C, die Gröfe, durch welche die beiden in der Goodwin’schen Tafel