‚00 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, März 1895,
Borkum:
Wilhelmshaven
Keitum
Hamburg
Tiel
Wustrow
21. Dezember, p. m.
22. Dezember, a. m.
p- m.
23. Dezember, a. m.
pP. m.
21. Dezember, p. m.
22. Dezember, 2. m.
. p- m.
23. Dezember, a. m.
D. mM.
21. Dezember, p. m.
22. Dezember, a. m.
P- m,
23. Dezember, a. m.
p- m.
21. Dezember, p. m.
22, Dezember, a. m,
p. m.
23. Dezember, a. m.
p. m,
21. Dezember, p. m.
22. Dezember, a. m.
p- m,
23. Dezember, a. m.
. pp. m.
21. Dezember, p. m.
22, Dezember, a. m.
p- m.
23. Dezember, a. m.
p. m,
ah |
SW 6
SSW 17
SW 24
NW 36
WNW 11
SSW 9
SSW 18
SW 27
NW 34
WNW 10
WSW 4
SSW 12
SW 19
WNW 26
Ww G
SW 5
5SW 13
3W 16
NW 25
ar z
SW 2
W 11
SW 19
NW 21
NW 13
W
w
3W
NW
NW
2
h
3
W 4
Ss 10
S 21
WSW 16
WNW 11
SW
3
5SW
W 18
WNW UI
WSW 2 5SW A
SSW 10/58 11
Ss 17.8 x
W 2'W ı
WNW14 W Le
NW 4
3 10
S 17
SSW 18
NW 15
WNW 4
53SW 11
SSE 1”
SW ?
WNWZ.
33h
SSW 11
SSW 20
SW 34
NW 30
WNW 9
5SSW 5
3SW 14
SW 20
NW 22
WSW 8
SW 5
W 11
3W 20
NW 26
NW 9
SSW 5
SSE 12
SW 17
WNW 17
N q
SSW 6
S 12
SSW 15
WNW 21
Mr 4
NSW 1
M 11
17
vr 14
VNW 11
x
SW 12
SSW 22
W 27
NW 26
WNW 8
SSW 8
SSW 16
SW 22
NW 9
Wr 7
3W 93
SW 16
3W 9
NW 26
NW
5SSW 6
SSE 13
SSW 22
WNW 16
WSW
SW 7
13
3 18
WNW 2:
W 8
5W
3
3
WNW 17
WNW 8
3b
11h
SSW 14
SSW 26
WNW 28
NW 22
WSW 7
SSW 16
SSW 29
NW 32
NW 15
ww 9
SW 8
5 17
WSW 22
NW 16
SW 6
SSW
3
W
NW
SW
10
Im
) 2
15
f
W
SW 2
W 15
NW 27
NW
SW 11
SW 19
NW 20
NW 19
NW 5
3 8
5 15
SSW 22
WNW 16
WSW 7
SSW 10
S 19
SW 22
WNW 16
WSW 8
S 7
S 14
3SW 20
WNW 19
N 7
S 9
S 16
SW 16
WNW 18
W 8
SSW 6 SSW 6
5 13 5 14
3SW 19'585 19
WNW 17 | NW 16
WNW10'W $
Maximum in Kiel am 23, Dezember, 5b bis 6h a, 23,4.
Noch merkwürdiger ist die folgende Mittheilung, welche die Seewarte von
Herrn Prof. Dr. 0. Mügge in Münster erhalten hat, da die nächste Küste — jene
der Zuyder Zee — nicht weniger als 135 km von Münster entfernt ist. Herr
Mügge schreibt:
„Nach dem heftigen Sturm vom 22. Dezember abends fand ich am Morgen
des 23. an meinen (zwei Treppen hoch frei nach Westen gelegenen) Fenster-
scheiben, die am 22, morgens frisch geputzt waren, eine weifsliche Masse, offenbar,
nach der Art der Anhäufung, Rückstand der Tropfen des letzten Regenschauers
der Nacht. Sie bestand nach näherer Untersuchung aus würfeligen Kristallen
and schmeckte salzig. Von etwa 1,7 qm Fensterfläche ist das Salz dann mit
Löschpapier (rein, für chemische Zwecke), befeuchtet mit destillirtem Wasser,
heruntergewischt, das Papier dann ausgelaugt etc. Es sind so ca */2 g des Salzes
zewonnen; dies enthält nach qualitativer Untersuchung Na, Cl (beide viel), Ca,
Mg, SO, (alle wenig) und etwas organische Substanz. Die eingetrocknete Lösung
läfst deutliche Kristalle von Cl Na (viel), Gyps, Bittersalz und unbestimmbare
sehr feine Kriställchen (Chlormagnesium?) erkennen,
Nach weiteren Beobachtungen und Erkundigungen hat sich ein äufserlich
zanz ähnlicher „Schmutz“ auf den Fenstern auch gezeigt an den Häusern der
yanzen Nachbarschaft, ferner u. A. 300 und 800 m südlich an der Wohnung von
Prof. Ketteler und an unserem Institut, anscheinend auch 1'/2 km nordöstlich.
Weiteres habe ich bisher nicht erfahren können, die Tagesblätter haben hier keine
Notiz darüber gebracht.‘
Weit mehr Aufserordentliches noch als die Windstärken boten an der
deutschen Nordseeküste die Wasserstände in diesem Sturm. Es ist ein Zeugnifs
‘ür die ungeheure Gewalt, die der Sturm am 22. auf der offenen Nordsee besals,
dafs, trotzdem er zur Zeit der tauben Tiden eintrat und nur kurze Zeit aus der