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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 23 (1895)

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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, März 1895. 
findliches Riff nordöstlich, und war von der auf den Karten angegebenen Passage 
nichts zu bemerken. Das Festland erstreckt sich in der angegebenen Richtung 
noch 2 Sm weiter bis zu dem Kap Salomon Sweert, von wo aus es in einer 
großen Bucht bis zu Kap Schrader in S0z0140 mw. verläuft. Von Kap Salomon 
Sweert peilt man eine von den Eingeborenen Nembo benannte Insel N0z0*40 
ca 4 Sm ab, eine andere, Ualik, 0zS 2 Sm ab. Auch hier fanden sich grofse 
Dörfer. In einem Abstand von ca 3 Kabllg. längs der Küste weiter dampfend, 
passirte das Schiff aufser den bereits genannten noch die Inseln Nusilik und 
Ushanai. Am 17. August ankerte es bei einem Dorfe SzW von der Insel Nusilik, 
ca 7 Sm von Kap Salomon Sweert entfernt. Von hier aus erstreckt sich die 
Küste noch ca 8 Sm weiter bis Kap Schrader. NO0!/20O von hier liegt noch eine 
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ganz kleine Insel, Ussa, ca 3 Sm vom Lande. Bei dem Dorf mündet ein ziemlich 
grofser Flufs, der 2 Sm hinauf mit Booten befahrbar ist und an welchem im 
Innern noch zwei grofse Dörfer liegen; etwas östlich von der Flufßsmündung liegt 
eine kleine Insel dicht am Strand. Zwei Seemeilen weiter von diesem Anker- 
platz liegt eine kleine Insel, Manna, ca 3 Kabllg. vom Lande mit einer an- 
scheinend freien Passage. Etwa !/a Sm weiter beginnt die Umsäumung der Küste 
durch sechs langgestreckte, ungefähr 3 Sm abliegende Inseln, die sich in einem 
grofsen Bogen ca 4 Sm hinziehen. Von der westlichsten dieser Inseln, Tsolava, 
zeht eine anscheinend nicht tiefe Passage nach See zu. Die Westecke von 
Tsolava liegt von Manna NO'/20 ca 5 Sm entfernt. Auf Tsolava folgt Tsobuku, 
Passik, Wakum, Kudikan und Tsanbulo. Auf letztgenannter Insel liegt das in 
den Karten auf Neu-Hannover verzeichnete Kap Klatt. Das Festland läuft von 
Kap Schrader in einer grofsen Bucht Sz0!/2O auf Kap Werner zu. Die Insel 
Nusamavian wurde an St. B. in 1 Sm Abstand passirt, weiterhin einige Riffstellen 
mit 5 bis 10 Faden Wasser. Mit südlichem Kurs wurde dann Ene-Insel passirt. 
Nordwest von Ene liegt wieder ein Riff, auf dem 6 bis 8 Faden Wasser sind. 
Auf 8 Faden Wasser wurde westlich von Ene geankert, „Mausoleum“ S0!/20 mw. 
peilend. Bei der Weiterfahrt am 18. August mit südsüdöstlichem Kurs auf 
Nusatam zu wurden aber bald Riffstellen mit 1 bis 2 Faden Wasser getroffen, 
80 dafs umgekehrt und die Fahrt westlich von Ene fortgesetzt werden mußte.
	        
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