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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Juli 1894.
J. Die Tiden S,, S,, S, und $8,.
Die Tiden der S-Gruppe fallen eigentlich nicht unter die im Vorstehenden
entwickelte Methode, welche ja gerade auf der gänzlichen Elimination dieser
Tiden beruht, es erscheint aber im Interesse der Gleichmäfsigkeit wünschens-
werth, ihre Ableitung auf dieselbe Form zu bringen wie die der übrigen Tiden,
Zu dem Ende braucht man nur anstatt der D; die Wasserstandssummen selbst
zu nehmen und im Uebrigen die vorstehend gegebenen Regeln und Formeln an-
zuwenden. Im Einzelnen gelten dann folgende Vorschriften:
1. S,. — Für S, ist 1, = 15°, daher (6 — t) 1, in (C) == 90°, 75° ... 0° und:
(2) log sin (6 — t) is, log cos (6 — %) is,
0,00000
9,98494
3,937583
9,84949
3,69897
9,41300
— OO
bo
9,41300
9,69897
9,84949
9,93753
9,98494
0,00000
Korrektionen wegen anderer Tiden brauchen nicht angebracht zu werden.
Ferner ist:
(3) und (6) f=n+1 Ne, = 270°
(5) Ası = Yv Fe, Ba; = YO
2. 8,. — Für S,; ist i, = 30°, daher (9 + t) iin (A) = 270°, 300° ++ -
und:
(2:
\b
log sin (9 + %) is log cos (9 + 1) is
0,00000 n
3,93753 n
3,69897 u
— co
9,69897
9,93753
X
Ferner:
(3) und (6)
f=10+1
_ sin (n + I) 12 iy
fr= sin 12 iy
Na = 90°
Ny = n- 12 iy + 90°
4)
Korr. von Fs‘ = Korr. von Gs’' =
11,503 Am — 2,269 Bm + 2,554 Am — 11,823 Bm
— 12,013 Ar, + 0,189 Br, — 0,206 Ak, — 11,983 Br,
— 10,994 An — 3,387 Bn + 3,876 An — 11,435 Ba
— 11,845 A] — 1,074 Bı + 1,190 A1 — 12,006 Bı
(5) As = 4 Fo Ba = {4 Gs
3. 8ı-) — Für S, ist in, = 60°, daher (4! + €) i, = 270°, 330° und 80°
(2) t log sin (2% + 1) is log cos (4 + 1) isı
0x 0,00000 n — co
1 9,69897 n 9,93753
9 9.,69897 9,93753
Ferner:
(3) und (6) fu =n +1 Ns, = 90°
Da keine Korrektionen wegen anderer Tiden angebracht zu werden brauchen,
so ist F., = FF.‘ und Cs == G4/ und:
(5) Ası = 5 Fo, Bo, = dr Os,
4. 8S;.!) — Für S; ist i„, = 90°, daher (9 + t) i. in (A) = 90°, 180°,
2 0°, 0°, 90°, 180° und:
1) Für die Tiden S, und S, fällt der auf S. 228 erwähnte Grund gegen eine weitere Zu-
z3ammenfassung der Di zwecks Ableitung der viertel- und sechsteltägigen Tiden fort, weil hier die
zusammenzufassenden Gröfsen mit denselben Werthen von sin und cos zu multipliciren sind. Wir
bilden daher, um S, abzuleiten, die Summe St + Sö6+t==st und die Differenz st — s3+ t, dann
ist die letztere mit cos (21 +) iss zu multipliciren. S; wird gefunden, indem man die für S,
schon abgeleiteten Größen St — Se+t mit SD (9 + €) is, multiplicirt,