Notizen zum Segelhandbuch „West India Pilot“, Vol. I und II.
Weiter rechts von diesem ist in ungefähr gleicher Höhe
der Gouverneurpalast zu sehen, zwischen Bäumen hervortretend.
Derselbe ist zu erkennen an dem darauf wehenden Union Jack.
Das Gebäude ist in der Karte angegeben,
Das Lepra-Hospital dürfte zunächst als Marke überhaupt
nicht zu benutzen sein. Es ist fast gar nicht oder nur schwer
auszumachen, denn durch vorliegende Bäume und Gebüsch wird
es ganz verdeckt. >
Eine vom Ankerplatz aufgenommene. Vertonung ist bei-
gefügt. ;
Die Boje vor der Barre des Caroni-Flusses schien an der
richtigen Stelle zu liegen. Die in der Karte angegebenen Quaran-
täne-Bojen lagen nicht, .
Südlich der fünf Inseln (five islets) lagen zwei, östlich
derselben eine Boje. Dieselben geben wahrscheinlich die Grenzen
an, auf welche man sich den Inseln der vorliegenden Klippen
wegen nähern darf.
Auf einer der fünf Inseln befinden sich Baracken mit
Wellblechdächern. In diesen waren zur Zeit indische Arbeiter
untergebracht, welche gerade für die Insel Trinidad angekommen
waren.
Auf der östlichen Diego-Insel befindet sich ein grofes,
grau aussehendes, steinernes Gebäude mit wenig Fenstern und
um dasselbe herum Gartenanlagen. Es sollen dort Strafgefangene
untergebracht sein.
Die Anlegestelle beim Leuchtthurm ist für Boote sehr flach.
Bei Niedrigwasser kam das Dampfboot nicht an das Bollwerk
(dasselbe gilt von schwerbeladenen Booten — _Beurlaubten-
booten —). Die Mitnahme eines leichten Bootes (Kutter, Jolle,
Dingi) erscheint stets geboten.
Nachts brennt meist, besonders bei Anwesenheit von
Kriegsschiffen, eine rothe Laterne auf dem Kopf der Anlege-
brücke beim Leuchtthurm.
Es wird beabsichtigt, im Jahre 1894 bei den Quais und
Anlegebrücken auf 2 bis 3m Niedrigwasser zu baggern.
Bei Nacht hat S. M. S. „Stosch“ die Rhede öfters an-
gesteuert. Es war das Leuchtfeuer nie mit Sicherheit auszumachen,
denn es hebt sich nicht von den übrigen Lichtern der Stadt und
denen der vorliegenden Schiffe irgendwie ab. Es konnte der
Anukerplatz nur mit Hülfe der Objekte gefunden werden, welche
vor Einbruch der Dunkelheit im Auge behalten waren, und mit
Hülfe des Lothes,
2. Mayaguez, „West India Pilot“, Vol. 1I, Seite 204
bis 208. Es wurden zur Ansegelung benutzt die Angaben S. M. S.
„Moltke“, Ann. d, Hydr. -ete. 1887, Seite 212, und die Angaben
des französischen Kapitäns Borel, welche in der Anmerkung unten
auf derselben Seite stehen. ;
Die Angaben wurden im Allgemeinen bestätigt gefunden.
Es wurde die Insel Desecheo recht achteraus gehalten und
S 55° O0 gesteuert.
Cadena Point läfst sich nicht ausmachen. Es wurde statt
dessen Jiguero Point in NzW genommen.
Der Cerrogordo wurde ebenfalls nicht aufgefunden.
Es‘ wurde Cerro Montuoso in 0S0O*%/40 gebracht, und
wurde dann beim Näherkommen, noch aufserhalb der Bänke,
der kleine bewaldete Hügel ausgemacht, welcher mit Cerro
Montuoso in eins gehalten werden soll, um zwischen Los Machos
und Allart-Bank durchzugehen. Dieser Hügel liegt aber am
nördlichen Ende der Stadt. Nur diese Marke wurde für die Ein-
segelung vom Lootsen benutzt. Der Hügel läfst sich, wenn man
näher gekommen ist, dadurch auffinden, dafs unter ihm die Pfähle
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