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Volltext : Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 21 (1893)

26

Aus  dem  Archiv  der  Deutschen  Seewarte  —  1897  No.  3  —

Datum

von

bis

Strom

Wiud

Dauer  in
Wachen

Winc
Skagen

bei
Kopenhagen

Minimum

Bemerkungen

Kn

Beauf.

1895

10  V

121

S  83°  W

0.2

N87°W

3

9

umlaufend

SW-NW

n

Dez.

12  n

14II

N  45  E

1.0

S  62  E

4

13

SE-E

SE

Nordsee

Skagerrack  E  10

14  IQ

151

N  90  E

0.1

S  86  E

1

5

SE

ESE

England

15II

18  VI

N6SE

0.6

S  59  E

2

23

3

SE

11

191

211

N  61  E

0.3

S  90  E

4

13

SE-E

ESE

»

21  H

21V

N  52  E

0.3

S68E

2

4

E

ENE

2>

21  VI

23  IV

N  65  E

0.3

N  87  E

2

11

NE

3

Maximum-Bereich

23  V

24  IV

N  45  E

0.4

N  80  E

5

6

»

ENE

•»

3  3

24  V

26  IV

N59  E

0.3

S  76  E

4

12

NE

>

»

>  >

2GV

271

W

0.1

N16W

2

3

»

N

»  3

27  H

27  IV

N  55  E

0.4

N30E

3

3

3*

NE

>

3  3

27  V

28  ff

N  71  W

0.4

N  46  E

2

4

WSW

SE

2SD1

31  n

N  32  E

0.3

S  71  E

3

18

umlaufend

»

Deutschland

3i  m

31  VI

S  55  W

0.3

N  43  E

2

4

»

»

>

.

Die  Berechnung  der  ausserordentlich  zahlreichen  Beobachtungen  wurde  mir,  wie  pag.  10  hervorgehoben,
in  liebenswürdiger  Weise  durch  freiwillige  Mitarbeiter  erleichtert.  Um  Irrthümer  möglichst  auszuschliessen,
ist  deshalb  in  den  Tabellen  die  dänische  Strombezeichnung  beibehalten.  In  den  Veröffentlichungen  des
Kopenhagener  Institutes  bezeichnet  man  bekanntlich  mit  nördlichem  Strom  eine  Wasseroberflächenverschiebung, ­
  die  von  Norden  nach  Süden  vor  sich  geht,  während  die  Seewarte  und  mit  ihr  die  nautische ­
  Praxis  in  Deutschland  für  die  Benennung  einer  Strömung  den  Kompassstrich  wählt,  wohin  dieselbe ­
  setzt.
Der  Uebersichtlichkeit  wegen  ist  von  nun  ab  in  den  folgenden  Zusammenstellungen  die  deutsche  Benennung ­
  gebraucht,  so  dass  man  beim  Vergleiche  mit  vorn  die  von  pag.  12—26  gegebenen  Mittelwerthe  der
Stromrichtung  entgegengesetzt  zu  benennen  hat.
Schon  eine  flüchtige  Durchsicht  der  3  Jahrgänge  dieser  Strombeobachtungen  ergiebt  auf  das  überzeugendste, ­
  dass  beim  Gjedser-Feuerschiff  meistens  eine  nach  SW  setzende  Oberflächenströmung,  also  ein
Zug  des  Wassers  aus  der  Ostsee  heraus  durch  den  pag.  9  näher  beschriebenen  Abflusstrichter  vorhanden  ist.
Ordnet  man  die  beobachteten  Daten  für  die  einzelnen  Monate  1898—95  nach  Stromquadranten,  so
ergiebt  sich  dies  Ueberwiegen  der  nach  SW  setzenden  Strömung  mit  grösster  Deutlichkeit.  Denn  sie  erreicht
einen  mehr  als  doppelt  so  hohen  Prozentsatz  als  die  der  übrigen  drei  Quadranten  zusammen.

1893—95

Strom  s
NE

etzte  nac'
SE

l  einer  K.
SW

Lchtung  d
NW

Quadr.
0

Januar

1.33

13

252

14

Februar

55

3

125

—

24

März

44

12

270

—

31

April

53

42

412

—  -

25

Mai

89

72

282

24

91

Juni

82

133

282

13

30

Juli

121

88

326

3

20

August

70

135

329

5

19

September  ....

65

58

377

8

32

Oktober

62

135

304

—

57

November

89

32

366

—

53

Dezember

105

45

374

5

29

Sa.  der  Wachen

968

768

3699

.  58

425

0/
/0

16

13

63

1

7
            
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