IK.
Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Juli 1893.
1032" .1°55,2‘W reduecirt auf Tagesmittel
140”p 12° 6,3' W
10 20"a ‚1° 571 W
10% 4”a 12° 568‘ W,
133”p 12° 8,0‘ W,
10*13”a 12° 1,5'W
19» 28"a 12° 5,3‘ W,
19° 56"a 12° 4,8‘ W'
10 21°a 12° 2,0‘ W,
1015”a 12° 3,8‘W,
11 55”a 12° 0,8‘ W,
‚ 11% 0%°a 12° 12 W.
„30, 11°58"a 11° 598‘ W,
Dezember 17, 12r22"a 12° 1,0* W,
1892,51
11° 53,7‘ W.
12° 0,1‘ W.
11° 55,1‘ W.
11° 55,7 W,
12° 1,7 W.
11° 59,8‘ W
11° 59,2‘ Wi
11° 59,3‘ Wi.
12° 14 W.
12° 3,4' W
11° 57,6‘ W
11° 57,5 W.
11° 56,5 W.
„ 11° 58,6‘ W.
Mittel = 11° 59,23‘ W.
Da für 1891,5 die Deklination = 12° 3,71’ W war, so ist die jährliche
Abnahme auf 4,48‘ anzunehmen.
Inklination. Um die Vergleichbarkeit mit den früheren Jahren streng
zu wahren, sollen hier wiederum nur die mit dem Inklinatorilum Meyerstein
und den Nadeln von Hechelmann erhaltenen Werthe gegeben werden. Die
Inklinations-Beobachtungen mit dem Reisetheodolit No. 686, sowohl die direkten
als die Differential-Bestimmungen, bleiben einer späteren zusammenfassenden
Veröffentlichung vorbehalten.
Jeder Werth ist aus zwei Reihen abgeleitet, die hintereinander mit der-
selben Nadel beobachtet wurden, Eine Reduktion auf Tagesmittel ist nicht
angebracht.
Februar
März
April
Mai
Juni ,
» 10,
Juli 16€,
Oktober 22
November 1°
Dezember 3.
31,
67° 55,0‘ N.
67°53,2' N.
67° 528 N.
67° 49,2' N.
67°480'N
67°5L1'N
67° 47,8‘ N.
67° 49,5‘ N.
67° 498 N.
) 67°422'N.
„ DD 67°488N.
Mittel — 67° 4927 N.
1892.55
»
»
Für 1891,55 ist beobachtet J — 67° 48,85‘N, mithin ist eine Zunahme
um 0,42‘ der Inklination zu verzeichnen. Das Inklinatorium des Reisetheodolit
No. 686 hat in diesem Jahre genau denselben Werth ergeben wie im Vorjahre,
nämlich 67° 49,25’°N im Mittel.
Horizontal-Intensität. Die Bestimmung der horizontalen Komponente
des Erdmagnetismus in Hamburg ist in der Weise ausgeführt worden, daß an
jedem Beobachtungstage von den beiden zum Theodolit 656 gehörigen Magneten
der eine zu absoluten Bestimmungen (Schwingungen und Ablenkungen), der
andere zu relativen (nur Ablenkungen) diente. In dieser Form ist regelmäfsig
gewechselt, und die nur aus Ablenkungen des anderen Magneten abgeleiteten
Werthe sind in nachfolgender Tabelle in Klammern zugefügt. Zu beachten ist
dabei, dafs Magnet II im Mittel der früheren Jahre um 0,00012 Einheiten kleinere
Werthe ergiebt als Magnet I; im Jahre 1892 beträgt diese mittlere Differenz
0,00017. KEine Neubestimmung der Konstanten bleibt einer späteren Zeit vor-
behalten, wie früher wird das Mittel aus beiden Magneten vorläufig als richtig
angenommen. In den Monaten März, April, Mai fehlen die Beobachtungen, weil
die Magnete sich zur Bestimmung der Temperatur-Koefficienten im Observatorium
zu Potsdam befanden. Das ganze Jahr ist mit den neu abgeleiteten Temperatur-
Konstanten berechnet, und stellen sich dadurch die Werthe der Intensität um 3